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Welttag des Buches bei AbeBooks

Der 23. April ist der Welttag des Buches, ein 1995 von der UNESCO eingerichteter Feiertag für das Lesen und das Urheberrecht von Autoren. Wir bei AbeBooks sind begeisterte Leser  und feiern diesen Tag, indem wir unsere Lieblingsbücher vorstellen. Viel Spaß mit unseren Empfehlungen. Lest sie! Heute noch!

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Alejandra aus Spanien liest Rayuela. Himmel und Hölle von Julio Cortazar:
„Ich liebe dieses Buch, denn es ist einzigartig, witzig, innovativ und der Leser kann entscheiden, in welcher Reihenfolge er das Buch liest.“

Jennifer aus Guatemala liest The Great Gatsby von F. Scott Fitzgerald:
„Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, denn die Charaktere sind unglaublich und die Handlung ist fesselnd. Muss man gelesen haben!“

Isabell aus Deutschland liest Sturmhöhe von Emily Bronte:
„Dieses Buch ist wegen der komplexen und fehlgeleiteten Protagonisten einer meiner Lieblingsklassiker. Es ist ein gutes Beispiel dafür, dass schlechte Entscheidungen aus den falschen Gründen nur ins Unglück führen. Am Ende gibt es keinen Weg zurück.“

Eoghan aus Irland liest Lunar Park von Bret Easton Ellis:
„Ein Mix aus Paranoia, Verfall, häuslichem Horror und schwarzem Humor. Verdreht und herausfordernd!“

Rémi aus Frankreich liest Die fünfte Frau von Henning Mankell:
„Dieses Buch ist sehr fesselnd und erforscht, was passiert, wenn die Gesellschaft Gerechtigkeit in die eigenen Hände nimmt.“

Romeo aus dem Vereinigten Königreich liest Was heißt schon Talent? von Matthew Syed:
„Dieses Buch wurde von Matthew Syed geschrieben, ein erfolgreicher ehemaliger Tischtennisspieler aus Großbritannien. Er setzt sich damit auseinander, wie oft harte Arbeit und Training durch das Wort Talent ersetzt werden und führt an seinem und vielen weiteren Beispielen an, dass harte Arbeit hinter Talent steckt.“

Fernando aus Argentinien liest Calvin und Hobbes von Bill Watterson:
„Das Leben hat eine Bedienungsanleitung. Sie ist gemeinhin bekannt als Calvin und Hobbes. Lies sie. Benutze sie. Sei glücklicher. Verwandele dich in etwas Außergewöhnliches.“

Marc-Antoine aus Kanada liest Die Pest von Albert Camus:
„Ich liebe dieses Buch, nicht nur, weil es eine großartige Geschichte erzählt. Die Pest ist eine Reise zum Herzen der stärksten Gefühle. Camus‘ bestes Werk.“

Giovanni aus Italien liest Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden von Dale Carnegie:
„Ich mag dieses Buch sehr, denn es hilft, Beziehungen zu verbessern. Mit den Tipps des Autors bekommt man bessere Angebote, stimmt die Menschen um sich herum glücklich und motiviert sie, verbessert die Stimmung zuhause, aufi der Arbeit und überall sonst.“




Eindrücke der Antiquariatsmessen

Für Antiquare, Liebhaber, Sammler, Bibliophile und alle, die einfach nur gern stöbern sind die Antiquariatsmesse Stuttgart und die Antiquaria in Ludwigsburg alljährliche Branchenhighlights. Unsere Kollegen haben zahlreiche Eindrücke von den Messen mitgebracht, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Zu entdecken gab es wieder viele ganz besondere Bücher, aber auch Landkarten, Grafiken, Buntpapiere sowie Fotografien, die den diesjährigen Themenschwerpunkt in Ludwigsburg bildeten.

Antiquariatsmesse Stuttgart

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Lady Chatterley: Wegbereiterin der amourösen Literatur

Privatdruck von Lady Chatterley’s Lover, 1928

Wer im Jahr 2012 einen Blick auf die Bestsellerlisten oder ins Schaufenster einer Buchhandlung geworfen hat, der kam nicht umhin, eine Romanreihe zu bemerken, die für viel Gesprächsstoff sorgte. Shades of Grey ist in den Augen der begeisterten Leserschaft ein befreiendes Novum, denn gab es in der populären Literatur schon mal eine derart offene Thematisierung der Sexualität? Wirft man einen Blick zurück in der Literaturgeschichte lautet die Antwort ganz eindeutig: Ja, natürlich gab es die. Read more…




Wie alles begann: Alice im Wunderland

Erstausgabe von Alice im Wunderland

Die Geschichte hinter einer der wohl bekanntesten Geschichten unserer Zeit ist fast ebenso spannend wie die Abenteuer von Alice selbst, die einem weißen Hasen in seinen Bau folgte und dort allerlei Kurioses erlebt. Auch in der ‘wahren’ Geschichte, die sich um die Entstehung von Alice im Wunderland rankt, spielt ein Mädchen namens Alice die Hauptrolle: Sie ist Inspiration und Motivation für den Autor, die Geschichte zunächst zu erzählen und später aufzuschreiben. Ihr Name ist Alice Liddell und für Charles Lutwidge Dodgson, der seinen Roman später unter dem Pseudonym Lewis Carroll veröffentlicht, wird sie zur Freundin und zum Motiv seiner künstlerischen Bestrebungen. Read more…




Ein Thriller, den das Leben schrieb

Truman Capote - In Cold Blood

Truman Capote – In Cold Blood

Einem Autor, der mit seinem Werk Furcht und Schrecken verbreiten will, bieten sich auf fiktionaler Ebene schier grenzenlose Möglichkeiten. Von fantastischen Monstern bis hin zu Gräueltaten ganz ‘normaler’ Menschen ist das Spektrum der Horrorgestalten und Spannungsfaktoren breit. Doch kann auch ein reales Verbrechen genug Stoff für einen Thriller liefern? Truman Capote war davon überzeugt.

Am 15. November 1959 geschah im US-amerikanischen Bundesstaat Kansas ein grauenhaftes Verbrechen, das dem Schriftsteller den Stoff für einen Tatsachenroman lieferte. Der vierfache Mord an der Farmerfamilie Clutter war eine Tragödie in der Gemeinde, in der sie lebte; Capote sah darin jedoch auch das Potential für eine reale Geschichte, die eine neue literarische Gattung einläuten sollte. Der “non-fiktionale Roman” sollte zeigen, dass auch das Leben Geschichten schreibt, die den Leser fesseln und ihn schaudern lassen können. Read more…




Wie alles begann: Dracula

Erstausgabe von Bram Stokers Dracula aus dem Jahr 1897

Unter den Fantasiegestalten, die im Laufe der Jahrhunderte Schauergeschichten und Horrorfilmen entsprungen sind, ist Dracula der König des Schreckens. Die Legende des Vampirs im Allgemeinen ist wohl älter als die Zeit selbst, doch der Ursprung des Namens und der Legende, die wir bis heute kennen und die stets neu adaptiert wird, ist unbestreitbar dem Autor Bram Stoker zuzuschreiben.

Die ersten sieben Jahre seines Lebens war Abraham “Bram” Stoker, geboren am 8. November 1847 in Irland, krank und schwach, eine Erfahrung, die sich später deutlich in den Motiven seiner Romanfiguren und -handlungen widerspiegelte.  Erste Ideen für die Eigenschaften des Draculas wurden dem Urvater des transylvanischen Grafen also mit seiner physischen Verfassung in gewissem Sinne schon in die Wiege gelegt. Zudem lebte und schrieb Stoker in einer literarischen Epoche, in der Vampire eine Hochphase erlebten: Die Romantik des 19. Jahrhunderts sah ein regelrechtes Vampirfieber aufflammen, das sich in der Literatur symptomatisch in einer Welle von Romanen und Geschichten niederschlug. Read more…




Asterix und die Erfolgsgeschichte eines Comics

Von Uderzo signierte Asterix-Folge

Er ist eine Literaturgattung für sich, die mit bunten Bildern und Text irgendwo an der Schnittstelle zwischen Kunst und Literatur angelagert ist: der Comic. Fans gibt es in allen Altersklassen, denn auch die Themen sind vielfältig. Zu den ganz großen Erfolgsgeschichten zählen die Abenteuer eines Galliers, der Folge um Folge bei den Römern unter Caesar Furcht und Schrecken verbreitet: Die Rede ist natürlich von Asterix.

Seit nunmehr 63 Jahren erscheinen die Bände über Astérix le Gaulois und seinen treuen Begleiter Obelix in zahlreichen Sprachen und Ländern. Der Beginn der Reihe ist gleichzeitig der Beginn eines weiteren bedeutenden Abschnitts der Comic-Geschichtsschreibung: Als am 29. Oktober 1959 in Frankreich die Erstausgabe des Jugendmagazins Pilote erschien, enthielt es auch die erste Folge von Asterix. Im Verlauf der 30 Jahre seines Erscheinens bot Pilote vielen jungen, unbekannten Autoren die Chance, durch eine Veröffentlichung im Magazin ihr Werk einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Prinzip war von Erfolg gekrönt und in der Zeit von 1959 bis 1989 schrieben und zeichneten diverse Autoren und Zeichner für das Magazin, die mit ihren Comics große Erfolge verbuchen konnten. Zu nennen sind hier beispielsweise die Serien Der rote Korsar, Lucky Luke oder Valerian und Veronique, der Autor Jean-Michel Charlier (Lieutenant Blueberry) und der Zeichner Jean Giraud (auch bekannt unter den Pseudonymen “Gir” und “Moebius”). Read more…




Wie findet der Sammler sein Sammelgebiet? Teil 3: Die Handbibliothek

Wer sammelt, muss wissen, was er warum seiner Sammlung einverleiben sollte. Er muss Bücher beurteilen können, Fachbegriffe kennen, sich im Gewirr von Erstausgaben, Einbandarten und Illustrationen zurechtfinden. Dafür ist eine Handbibliothek ungemein nützlich.

Bestandteile können beispielsweise sein: Read more…




Wie findet der Sammler sein Sammelgebiet? Teil 2: Buchreihen

Eine nicht ganz unwichtige Frage, die sich stellt, wenn man als junger Mensch mit dem Sammeln von Büchern beginnt: Auf welchem Gebiet soll der Anfang gemacht werden?

Zwar wird, je nach Interesse, automatisch auch zu bestimmten Themen gesammelt, doch erzeugt dies oft nach ersten begeisterten Anfängen auch Erschöpfung. Nämlich dann, wenn der junge Sammler merkt, dass sein Thema unerschöpflich ist und es Unmengen interessanter Bücher dazu gibt, die auch häufig außerhalb des eigenen Budgets liegen.

Eine Alternative ist da das Sammeln von Buchreihen. Hier gibt es schöne Beispiele, die zu vernünftigen Preisen auf dem antiquarischen Markt vorhanden sind und oft einen Vorteil haben: Sie sind in sich abgeschlossen, es kann beim Sammeln durchaus auf Vollständigkeit gehofft werden, und der Spaß dabei, die seltener auftauchenden Exemplare einer Reihe zu „jagen“ und irgendwann doch der Sammlung einverleiben zu können, ist immens.

Dem Verfasser dieser Zeilen ist das beispielsweise mit der schönen dtv-Ausgabe einer Reihe von Werken mit Illustrationen von Alfred Kubin gelungen. 1979 und 1980 brachte dtv eine kleine Reihe von 12 Bänden unter dem Reihentitel „dtv-Bibliothek Kubin“ heraus. Hardcover, Texte wichtiger Autoren und die aus den Originalausgaben bekannten Illustrationen Kubins in verkleinerter Wiedergabe. Read more…




Modebildchen de Luxe

Die Modezeitschrift an sich ist ein krisensicheres Genre.  Wenn Print wirklich sterben sollte, wie die eBook-Apologeten beschwören, werden Brigitte, Freundin und Co. vermutlich die letzten sein, die überleben…

Die Vorläufer der heutigen Modezeitschriften sind ein faszinierendes Sammelgebiet. Wer sich auf Antikmärkten umschaut, wird immer wieder einzelne Stiche und Zeichnungen mit Modeabbildungen, meist vom Ende des 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts finden. In der Regel stammen diese aus den Vorläufern der heutigen Frauenzeitschriften.

Es verwundert nicht, dass das Modeland Frankreich Herkunftsland für sehr viele dieser Zeitschriften ist. Berühmte Beispiele sind Le Moniteur de la mode oder Journal de demoiselles. Die deutschen Modezeitschriften übernahmen häufig die Modebilder, die in den französischen Vorbildern zu finden waren. So sieht man beispielsweise die nach Vorlagen des französischen Zeichners Jules David angefertigten Modestiche auch in der Wiener Mode. Read more…