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Buchbeschreibung: Berlin (o V), 1821. Weicher Einband. 63, (1) S. Rückenbroschur der Zeit (Titel u. hinterer "Deckel" etwas angestaubt u. braunfleckig, wenige Ecken oben m. kleinen Knickspuren, vereinzelt braunfleckig). Seltene erste Ausgabe des Textheftes zur Spontini-Oper "Olimpia", der ersten, die unter Leitung des nach Berlin verpflichteten Komponisten am Königlichen Opernhaus aufgeführt wurde. In dem Personenverzeichnis sind die ausführenden Künstler der Erstaufführung am 14. Mai 1821 eingedruckt: Herr Bader als Cassander, Herr Blume als Antigonus, Mad. Milder als Statira, Mad. Schulz als Olimpia usw.- E. T. A. Hoffmann war die Übersetzung des ursprünglich französischen Textes, eine Bearbeitung von Voltaires Trauerspiel "Olimpie" für die Oper, von Spontini selbst angetragen worden. Für Hoffmann, der selber Komponist und Musiker war, galt das Prinzip, "daß die Übertragung der Worte (des Librettos) in eine andere Sprache dem Komponisten nur dann genügen könne, wenn sie auf die genaueste Kenntnis aller Bedingnisse der Musik in ihrem ganzen Organismus gestützt" sei. Daher begann er "die sehr schwierige und - gar undankbare Arbeit (der Übersetzung) damit, daß er die Partitur emsig durchstudiirte und so sich mit dem in der That kolossalen Werk ganz vertraut machte. Schwierig darf die Arbeit genannt werden, weil die Wahl der Worte nicht nur von den Bedingungen, wie sie sich aus der Melodie, dem Rhythmus, dem richtigen Akzent nach dem Wert der Noten und der Intervallen ergeben, sondern auch von den Motiven der Instrumentation des ganzen Tongebäudes abhängt" (Hoffmann, Nachträgliche Bemerkungen über Spontini's Oper Olimpia". Schriften zur Musik (ed. Schnapp) 354). Trotz der skizzierten Probleme hat Hoffmann die Aufgabe der Übersetzung "mit der größten Lust betrieben" und - als Verehrer Spontinis - selbstverständlich den Proben, der Erstaufführung und den Wiederholungen der Oper beigewohnt.- Salomon 152. 30 gr. Buchnummer des Verkäufers 11500

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Buchbeschreibung: Berlin Nicolai - 1831, 1827. Fester Einband. X. S., 1 Bl., 355, (1) S. u. VIII S., 1 Bl., 420 S., 1 Bl. u. XVI, 242 S. einschließlich 14 S. Register. Moderne marmorierte Ppbde im Stil der Zeit mit goldgeprägtem Rückenschild (stellenweise etwas braunfleckig, in Band 1 gelegentliche Anstreichungen und Randbemerkungen in Bleistift). Erste Ausgabe.- Band 1 und 2 mit dem Besitzvermerk des Berliner Kunsthistorikers, Philosophen und Herausgebers von Hegels "Ästhetik", Heinrich Gustav Hotho (1802 - 1873). Er zählt zu den "jungen Kunsthistorikern, die seit den 1830er Jahren die Kunstgeschichte als empirische Wissenschaft zu etablieren begannen" (MKL) und sich dabei auf C. F. v. Rumohr "als ihren Ahnherrn beriefen" (MKL). Die gelegentlichen mit Bleistift ausgeführten Anstreichungen und Marginalien in deutscher Kurrentschrift dürften nicht von Hotho stammen - leider!, sondern gehören wohl einer späteren Zeit (um 1900) an.- C. F. v. Rumohr (1785 - 1843) war ein vielseitiger Gelehrter und Künstler: er gilt als "Vater der modernen Kunstgeschichtsschreibung", hat zahlreiche kunsthistorische Untersuchungen und Quellenschriften publiziert, er hat Novellen und einen Roman und mit "Geist der Kochkunst" eine der bedeutendsten gastrosophischen Schriften in Deutschland verfaßt und ihm noch eine "Schule der Höflichkeit" zur Seite gestellt. Rumohr war auch ein nicht untalentierter Künstler, er hat gezeichnet, gemalt und radiert und er war ein bedeutender Mäzen, hat junge Künstler wie Nerly und Horny gefördert hat. Er wurde als "gründlicher Kenner" Italiens und seiner Kunst von Goethe, den Brüdern Humboldt, Schlegel, Tieck, Schelling, Steffens, Platen und Bettina von Arnim etc. geschätzt, mit denen er meistens auch, wie mit zahlreichen deutschrömischen Künstlern befreundet war. Rumohr war, kurz gesagt, eine "wahrhaft epochemachende Erscheinung" (Stark). Seine "Italienischen Forschungen" sind das "Haupt- und Grundwerk" (Schlosser) der modernen, wissenschaftlichen Kunstgeschichte. Er hat sich darin "mit den Grundfragen seines Faches auseinandergesetzt ., erkenntnistheoretisch und praktisch, als Kritiker und als historischer Philologe" (Schlosser). Rumohrs "quellenkritische Methode" war bahnbrechend in der Kunstgeschichtsschreibung. "Die beiden ersten Kapitel (der 'Italienischen Forschungen'), die fast die Hälfte des ersten Bandes füllen: '1. Haushalt der Kunst' . und '2. Verhältnis der Kunst zur Schönheit' gehören zu dem Besten und Aufklärendsten, was jemals über diese Dinge gesagt worden ist" (Schlosser). In "Haushalt der Kunst" versucht Rumohr "sich über sein eigenes Begriffswerkzeug klar zu werden", während er in "Verhältnis der Kunst zur Schönheit" seine ästhetische Grundüberzeugung darlegt. "Rumohr hat als erster die Kunstgeschichte aus ihrer literarisch-ästhetischen Vergangenheit zu einer historischen Fachwissenschaft erhoben; er hat ihre Grundlagen festgestellt. . Von seiner ausgebreiteten Kenntnis des italienischen Denkmälervorrats aus (der überall im Vordergrunde der 'Italienischen Forschungen' steht) sah sich Rumohr vor allem auf die sekundären Quellen, die schriftliche Überlieferung, in Berichten und Urkunden, und deren notwendige Kritik hingewiesen; es ist recht eigentlich die Philologie der neueren Kunstgeschichte, die er begründet hat" (Schlosser). Den nach den beiden theoretischen Einleitungskapiteln folgenden geschichtlichen Darstellungen sind darum jeweils Quellenauszüge beigegeben: 3. Betrachtungen über den Ursprung der neueren Kunst. 4. Ueber den Einfluß der gothischen und lombardischen Einwanderungen auf die Fortpflanzung römisch-altchristlicher Kunstfertigkeiten in der ganzen Ausdehnung Italiens. 5. Zustand der bildenden Künste von Karl des Großen Regierung bis auf Friedrich I. Für Italien das Zeitalter äußerster Entartung. 6. Zwölftes Jahrhundert. Regungen des Geistes, technische Fortschritte bey namhaften Künstlern. 7. Dreizehntes Jahrhundert. Aufschwung des Geistes der italienischen Kunst; rascher Fortschritt in Vortheilen der Darstellung. Einfluß der Byzantiner auf die Ent. Buchnummer des Verkäufers 12898

3.

Die Leute von Seldwyla. Erzählungen.

KELLER, GOTTFRIED.
(Hamburg, HH, Germany)
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Buchbeschreibung: Braunschweig Fr Vieweg und Sohn, 1856. Fester Einband. 3 Bl., 523, (1) S. Hldrbd der Zeit mit goldgeprägten Mäandern auf den Bünden und goldgeprägtem Rückentitel sowie marmorierten Deckelbezügen (leicht berieben, durchgehend, teilweise auch stärker braunfleckig, Besitzvermerk auf dem weißen fliegenden Vorsatz, gelegentlich Bleistiftanstreichungen am Blattrand). Erste Ausgabe, enthaltend die Novellen "Pankraz, der Schmoller", "Frau Regel Amrain und ihr Jüngster", "Romeo und Julia aus dem Dorfe", "Die drei gerechten Kammmacher" und "Spiegel, das Kätzchen". (Die vermehrte Neuausgabe der Novellensammlung erschien vierbändig 1873/74, von denen Band 1 und 2 die 5 Novellen dieser Erstausgabe enthalten).- Das Buch kommt aus dem Besitz des Storm-Freundes Wilhelm Petersen (1835 - 1900), der als Regierungsrat in Schleswig vor allem mit Fischerei-Angelegenheiten befaßt war. Er hatte großes Interesse an Kunst und Literatur und hat Freundschaften mit Keller, Heyse, Jensen, Pietsch, Kuh, Menzel, Böcklin u.a. gepflegt. An Gottfried Keller schrieb er seinen ersten Brief am 28. Mai 1876. Er habe, so teilte er Keller mit, im Jahr zuvor in Bormio (Lombardei) "die Bäder" aufgesucht. In der dortigen Bibliothek fand er Kellers "Grünen Heinrich", der ihm neu war, ihn aber bald "rettungslos fesselte . Als ich heimkam, besuchte ich Th. Storm in Husum und fragte ihn nach dem 'Grünen Heinrich', (um) ein Urteil aus verständigem Munde zu hören, 'Sie kennen den 'Grünen Heinrich' nicht?' fragte Storm erstaunt, . 'das ist ein wunderbares Buch, welches ich alle paar Jahre wiederlese' usw. Ein anderer literarischer Freund, Wilhelm Jensen, erstaunte wieder, daß ich die 'Leute von Seldwyla' nicht kenne, und nannte 'Romeo und Julia' die schönste deutsche Novelle. Nun wurden die 'Leute von Seldwyla' herbeigeschafft, und neue Freude, neuer Genuß" (Keller, Briefe. Hrsg. v. C. Helbling. Bern 1952. Band 3/1, Seite 346). Wie aus seiner handschriftlichen Notiz vom 14. 4. 1876 auf dem fliegenden Vorsatz hervorgeht, hat Petersen das vorliegende Buch "von Th. Storm in Husum erhalten"!- Die erste Ausgabe der "Leute von Seldwyla" ist in einer Auflage von 1000 Exemplaren erschienen (s. Vertrag Keller/Vieweg vom 15. 7. 1855: "Die Stärke der Auflage soll 1000 verkäufliche Exemplare betragen" (s. Keller, Sämtl. Werke. Histor.-krit. Ausgabe, Band 21, S. 456).- Goed. Fortführung 4/589,43. 390 gr. Buchnummer des Verkäufers 13251

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Buchbeschreibung: Leipzig F A Brockhaus, 1834. Fester Einband. 2 Bl., 449, (1) S., 1 Bl. Buchanzeigen u. 2 Bl., 399, (1) S. Moderne Ppbde im Stil der Zeit m. schlichter Rückenvergoldung u. goldgeprägten Rückenschildern (stellenweise etwas braunfleckig, wenige Bl. mit waagerechter Knickspur). Seltene erste Ausgabe des zweiten historischen Romans des Historikers, Publizisten, Dichters und Übersetzers sowie hohen preußischen Beamten (Kurator der Universität Bonn) Ph. J. v. Rehfues (1779 - 1843), der "durch zahlreiche literarische Arbeiten als geistiger Vermittler zwischen Deutschland und Italien sich verdient gemacht hatte" (Rehm). Während seines Italienaufenthaltes 1801 - 1806 hat er, vornehmlich in Rom und Neapel, in Bibliotheken und Archiven intensive historische Studien betrieben und eine große Zahl auch handschriftlicher Quellen ausgewertet, die er für seine drei Romane "Scipio Cicala" (1832), "Die Belagerung des Castells von Gozzo" (1834) und "Die neue Medea" (1836) nutzte.- "Die Belagerung des Castels von Gozzo", für W. Rehm "der weitaus beste Roman" von Rehfues, beruht auf einem historischen Ereignis vom Juli 1551, als Türken unter Sinan Pascha und Turgut Reis die zum maltesischen Archipel gehörige Insel Gozzo/Gozo überfielen und die in das Kastell geflüchteten Bewohner der Insel unter dem Kommandanten Don Galatiano di Sessa zur Verteidigung zwingen. In diesem Roman, so W. Rehm , "erhält man einen starken Eindruck von der eigentümlichen Stimmung, von den tief unmoralischen Vorgängen, wie sie das wilde Renegatentum der spanischen-türkischen Seekriege mit sich brachten, und dies lobt auch Treitschke besonders. Es ist ein Gemälde mit orientalischen Farben, mit bewußter Absicht schildernd die besondere Kultur, die sich aus der Vermischung von Abendland und Morgenland gebildet hat, in der christlicher und mohammedanischer Glaube und Ritus sich verschmelzen und so das entsittlichende Treiben südländischen Priestertums und spanisch-italienischen Mönchstums bewirken".- Goed. VI,396,35,14; Brockhaus Verlagsverzeichns I,303; W. Rehm, Der Werden des Renaissancebildes in der deutschen Dichtung. München, Beck, 1924, S.148 - 150 (Rehfues). 610 gr. Buchnummer des Verkäufers 11800

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Buchbeschreibung: Leipzig S L Crusius, 1766. Fester Einband. Titelkupfer (C. L. Crusius fec.), 3 Bl., 125 (recte 152) S., 1 Bl. Druckfehlerverzeichnis, 1 Bl. Buchanzeigen. Hübscher Hldrbd der Zeit mit floraler Rückenvergoldung und goldgeprägtem Rückentitel (Vorsätze erneuert, Titel und Titelkupfer teilweise etwas gebräunt wegen eines eingelegten säurehaltigen Lesezeichens oder Zettels, meist kaum oder gering braunfleckig bzw. gebräunt, 1 Bl. mit kleinem Ausriß einer Ecke). Seltene erste deutsche Ausgabe von Marmontels "L'Apologie du Théatre".- Alle Beteiligten an dieser "querelle" waren Mitarbeiter der "Encyclopédie" und bis dahin befreundet gewesen. Auf d'Alemberts Artikel "Genf" im 7. Band der "Encyclopédie" reagierte Rousseau 1758 mit seinem "Lettre sur les spectacles". Als Genfer Patriot hatte er sich vorgenommen, den gesamten Artikel "Genf" zu widerlegen. Zuvörderst verteidigt er "die Genfer Geistlichkeit gegen die Insinuation socianischer Ketzerei" (Klemperer), um dann "(wuchtig und ernsthaft genug!) Voltaires (und d'Alemberts) sündhaften Wunsch nach Errichtung einer Genfer Bühne" zu bekämpfen, indem er sie "mit Scharfsinn und Grundsätzen . als eine Schule der Laster, als eine Verführerinn zu Wollust und Müßiggang verketzert" (Crusius) ."Im Mittelpunkt der Schrift steht die Ablehnung der dramatischen Kunst um ihres in sich unsittlichen Wesens willen" (Klemperer) und eine ausführliche (peinliche) Molière-Kritik. Mit seinem "Brief über die Schauspiele" provozierte Rousseau den endgültigen Bruch mit den Enzyclopädisten. Marmontels Antwort auf diesen Angriff erschien zuerst 1761 als Anhang zu seinen "Contes moraux"'. Mit Gelassenheit unternimmte es Marmontel, selbst ein Dramatiker, Rousseaus "Grundsätze . gewissenhaft, und unpartheyisch (zu) untersuchen" und "die Meynung seiner Leser in dem Punkte der Schauspiele auf die Wahrheit einzig und allein zu lenken". Am Ende ist er überzeugt, "dem Herrn Rousseau einen höchstwichtigen Dienst geleistet (zu) haben, wenn ich ihn habe überzeugen können, daß (dessen) schreckhafte Vorstellungen, die er für die Wahrheit angesehen hat, nur leere Schattenbilder derselben waren; und daß das Urtheil, zu welchem er durch seine Schriften und durch seine Beyspiele etwas beygetragen zu haben glaubt, ein wahres Glück für die Menschheit seyn muß".- VD18 10257403; Fromm IV,16410 (inkorrekt mit dem Verlagsort "Dresden"); s. Klemperer (18. Jhdt) II,80 ff. 185 gr. Buchnummer des Verkäufers 15066

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Buchbeschreibung: Berlin Nicolai, 1829. Fester Einband. 4°. VIII, 191, (1) S.,1 mehrfach gefaltete, von C. D. Wolff gestochene Karte der römischen Campagna "Contorini die Roma moderna" nach J. H. Westphal (ca. 42 : 78 cm Größe des Stiches) und 1 mehrfach gefaltete, wieder von C. F. Wolff nach J. H. Westphal gestochene Wegekarte des alten Latium "Agri Romani Tabula cum veterum viarum designatione accuratissima" (auch ca. 42 : 78 cm Größe des Stiches). Hldrbd mit schlichter, linearer Rückenvergoldung und goldgeprägtem Rückenschild sowie marmorierten Vorsätzen (Rücken erneuert, Deckelkanten etwas berieben, Exlibris, stellenweise braunfleckig). Erste Ausgabe.- Johann Heinrich Westphal (1794 - 1831) war von Haus aus Astronom, der namentlich in seiner Danziger Zeit in verschiedenen Schriften astronomische und mathematische Probleme behandelt und Biographien der westpreußischen Astronomen Hevelius und Copernicus verfaßt hat. Als er schließlich nach Italien kam, "wandte sich Westphal einer wesentlich anderen litterarischen Beschäftigung zu. Es wird berichtet, daß er von der Berliner Gesellschaft für Erdkunde eine Unterstützung bezogen und sich exacte geographische Beobachtungen zum Hauptziele gesetzt habe; Instrumente wie Prismenkreis, Barometer u.s.w. hätten ihn auf allen seinen Fahrten begleitet. . Die Resultate seiner Aufnahmen (scheinen) großentheils verschollen. Immerhin leistete er tüchtiges auf dem Gebiete topographischer Studien" (ADB), zu denen das Buch über die römische Campagna und die beiden Karten, die auch einzeln (die Campagna-Karte mit der Analyse) veröffentlicht worden sind, gehören. Westphals Beschreibung der Campagna ist nach den 11 "jetzigen Thoren" in den alten Mauern Roms geordnet und geht entlang den Straßen, die von ihnen in die Umgebung Roms führen, von der Porta San Paolo "links fortgehend" bis zur Porta Portese. Mit einer "Analyse der Karte" der Campagna. Mit dem Exlibris der amerikanischen Altertumsforscherin Helen H. Tanzer, die u.a. durch ihre Untersuchungen zu den Villen des jüngeren Plinius und zu den Graffiti in Pompeji hervorgetreten ist.- Heinsius VIII/2,406; Engelmann 842. 740 gr. Buchnummer des Verkäufers 12500

7.

Die Cultur der Renaissance in Italien. Ein Versuch.

BURCKHARDT, JACOB.
(Hamburg, HH, Germany)
Anzahl: 1
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Buchbeschreibung: Basel Schweighauser, 1860. Fester Einband. 2 Bl., 576 S. HLdrbd d. Zeit m. schlichter Rückenvergoldung u. goldgeprägtem Rückentitel (minimal berieben u. bestoßen, gelöschter Stempel auf der Titelrückseite). Seltene erste Ausgabe von Jacob Burckhardts epochemachendem Hauptwerk, das als "das durchdringenste und klügste Werk der Kulturgeschichte" (Lord Acton), als ein Kunstwerk von Rang gilt. "Die Grundfrage, die Burckhardt beantworten wollte, war diejenige nach der Entstehung des modernen Menschen, d.h. die Frage nach der Ablösung des individuellen Bewußtseins, insbesondere des modernen Europäers, von dem kollektiv gebundenen Bewußtsein des mittelalterlichen Menschen. . Dieser Versuch (über die Kultur Italiens im 14./15./16. Jahrhundert) . wird heute noch als klassische Darstellung betrachtet, von welcher die wissenschaftliche Diskussion ihren Ausgang nahm. Der literarische Rang dieses Buches ist dadurch bestimmt, daß es als ein Modell kulturhistorischer Darstellung erscheint, dessen Gedankenführung und Sprache als vorbildlich gelten. . (Burckhardt) entfaltet in einer Folge von sechs grossen Kapiteln die Hauptaspekte einer als Einheit aufgefaßten Kultur: das staatliche Leben mit seinem Nebeneinander von Republiken und Signorien, die Entwicklung des Individuums im Sinne der modernen Persönlichkeit, die Wiedererweckung des Altertums und die Formen des Humanismus, schließlich die äußere Entdeckung der Welt und des Menschen im geographischen, naturwissenschaftlichen, landschaftlichen und biographischen Sinn, endlich die Geselligkeit und die Feste und zum Schluß das sittliche und religiöse Leben." (KNLL).- Goed. Fortführung 1/1569,24; Carter/Muir 347; Borst 2751. 800 gr. Buchnummer des Verkäufers 10347

8.

Der Zauberer von Rom. Roman in neun Büchern. 9 in 5 Bdn.

GUTZKOW, KARL.
(Hamburg, HH, Germany)
Anzahl: 1
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Buchbeschreibung: Leipzig F A Brockhaus - 1861, 1858. Fester Einband. Zus. über 3500 S. Etwas spätere Hlnbde mit je 2 goldgeprägten Rückenschildern (leicht berieben, Vorsätze erneuert, durchgehend etwas, stellenweise auch stärker u. stark braunfleckig, 1 Lage am Falz stabilisiert). Erste Ausgabe des nach den "Rittern vom Geiste" zweiten, "ebenso gewaltigen und poetisch noch höher stehenden" (Houben) "Romans des Nebeneinanders". Karl Gutzkow schildert in dieser "grandiosen Dichtung" (Houben) "die religiösen Zustände im (katholischen) Westen und Süden Deutschlands und in Österreich in ihrem innigen Zusammenhang mit Rom . und (versucht) die schwierige Frage des deutschen Ultramontanismus poetisch zu lösen" (Houben). Die katholische Idee und ihre Organisation, ihre Stärke und ihre Schwächen, ihre inneren Spannungen und äußeren Machtansprüche werden von Gutzkow vor dem Hintergrund des "Kulturkampfes" zwischen Preußen und der katholischen Kirche im Rheinland, des Konkordats von Staat und "Ultramontanismus" in Österreich sowie der Auseinandersetzungen der Einigungsbewegung in Italien mit dem Kirchenstaat und dem ultramontanen Papsttum eines Pius IX behandelt. Vergangenheit und Gegenwart und die zahlreichen Schauplätze sind in dem Monumentalroman zu einem komplizierten "Nebeneinander" verschlungen, in dessen Zentrum der Mönch Bonaventura, der zum Reformator der katholischen Kirche aufsteigt, und eine Frau, die nicht zufällig nach Schlegels Emanzipationsroman Lucinde heißt und sich vom Zimmermädchen zur Gräfin in Rom emanzipiert. Zu bewundern ist die strikte Objektivität Gutzkows, mit der er, der Protestant, "frei von einseitig protestantischem Gesichtspunkt" (Houben) die katholische Kirche durchleuchtet, "die ultramontane Fata morgana in allen ihren Farbenschattierungen" (Houben) schildert und die Zeitprobleme in zahlreichen Diskusssionen der verschiedenen Parteien abhandelt. Der "Zauberer von Rom" ist nach dem Urteil Arno Schmidts die unvergleichlich beste Schilderung der katholischen Welt.- Goed. Fortführung 3/925,98; Wilpert/Gühring 62; Borst 2690; Bibliothek Arno Schmidt 200.9; Houben I,309 (der Roman wurde in Österreich verboten!); Houben, Vorwort zur 9. Auflage, Leipzig, Brockhaus, 1911. 2160 gr. Buchnummer des Verkäufers 11949

9.
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Buchbeschreibung: (Köln) art aktuell (), 1971. Fester Einband. 4°. 50 ungezählte Bl. mit Faksimiles der Korrespondenz der Beteiligten und von Zeitungsausschnitten sowie von zahlreichen Fotos. OKart. mit illustrierten Deckeln (Ecken minimal berieben). Erste Ausgabe.- Dokumentation über ein Verpackungsprojekt Christos in dem Eifelstädtchen Monschau.- Mit eigenhändiger Widmung des international bekannten Fotografen Michael Ruetz an seinen deutsch-jüdischen Kollegen Max Jacoby (1919-2009), dem prägenden Fotokünstler Südamerikas: "Für meinen Freund / Max Jacoby / der mir einen nicht / zu überschätzenden / Gefallen getan hat / M. R. / 14 - 1 - 73". 390 gr. Buchnummer des Verkäufers 13743

10.

Im Schloß.

STORM, THEODOR.
(Hamburg, HH, Germany)
Anzahl: 1
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Preis: EUR 440.00
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Buchbeschreibung: Münster C C Brunn, 1863. Fester Einband. Kl.-8°.97, (1) S., 1 Bl. Buchanzeigen. Roter OLnbd mit goldgeprägtem illustrierten Außentitel (Ansicht eines Schlosses, umgeben von floral verzierten Rahmen) u. blindgeprägtem hinteren Deckel sowie allseitigem Goldschnitt (stellenweise leicht gebräunt von eingelegten Pflanzen). Erste Ausgabe.- "Storm hat 'Im Schloß' . für eine seiner bedeutendsten Arbeiten gehalten . (und darin den) Beleg für seine künstlerische Eigenständigkeit als Erzähler" (Lohmeier) gesehen. "In dem Werk legt er neben seinen politischen wie sozialen Überzeugungen auch seine Abkehr vom Christentum und die Entwicklung seiner religiösen Verselbständigung dar" (KNLL). Er übt Kritik an der Sonderstellung und am Exklusivitätsanspruch des Adels sowie am geistigen Führungsanspruch der Kirche, die in den Augen des Dichters "Gift in den Adern der Nation" ist. Das Provozierendste an dieser Novelle aber war Storms Überzeugung, "daß zum reinen Menschentum auch die natürliche Einheit von Sinnlichkeit und Sittlichkeit gehörte. Das rührte an die Grundfesten der bürgerlichen Gesellschaft und ihrer Moral" (Lohmeier). Für den Liberalen Storm galt, "daß der Standesunterschied zwischen Adel und Bürgertum historisch überholt sei und durch einen Bewußtseinswandel des Adels überwunden werden müsse". Weil es ihm in dieser Novelle darauf ankam, "einen wirklichen Lebensgehalt zum poetischen Ausdruck zu bringen", reagierte Storm äußerst empört, als die Redaktion der "Gartenlaube", wo der Erstdruck erschien, eine entscheidende Stelle zensierte. Für die Buchausgabe hat Storm den Text in vielen Einzelheiten überarbeitet und die verstümmelte Szene in ihrem ursprünglichen Wortlaut wiederhergestellt.- Teitge 620; Goed. Fortführung 8/346,19; Lohmeier, Kommentar zu dieser Novelle in Sämtliche Werke 1 (Ffm, DKV, 1987), S. 1108 ff. 75 gr. Buchnummer des Verkäufers 11946

11.
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Buchbeschreibung: München R Oldenbourg ( - 1874), 1872. Fester Einband. Zus. 4540 S., 22 S. Buchanzeigen, u.a. Prospecte für den "Deutschen Novellenschatz". Dunkel-rotbraune OLnbde mit goldgeprägtem Rückentitel, blindgeprägtem Rückendekor sowie ornamentalen Deckelrahmen mit Eckfleurons in Blindprägung (Kanten etwas berieben, Deckel teilweise mit marginalen Schabspuren, vereinzelt Besitzvermerk auf dem Vorsatz, Papier zeitbedingt leicht gebräunt, stellenweise etwas, gelegentlich auch stärker braun- oder gelbfleckig). Vollständige erste Ausgabe.- Mit Novellen von Alarcón, Balzac, Björnson, Blicher, Dickens, Harte, Irving, Jokai, Mérimée, Musset, Nemcová, Nerval, Pisemski, Poe, Puschkin, George Sand, Stendhal, Thackeray, Tolstoi, Turgenjeff u.a., darunter zahlreiche deutsche Erstausgaben. Von den Übersetzern sind zu erwähnen Claire von Glümer, F. Gregorovius, Wilh. L. Hertz, Isolde Kurz, L. Laistner, L. Passarge, A. Strodtmann u.a.- Goed. Fortführung 3/1970,74 (Heyse) u. 4/1503,45 (Kurz); Wilpert/Gühring 51 (Heyse) u. 30 (Kurz); Goed. Fortführung 3/424,23 (Glümer). 3760 gr. Buchnummer des Verkäufers 14460

12.

Gesammelte Romane und Novellen. 12 Bde.

FONTANE, THEODOR.
(Hamburg, HH, Germany)
Anzahl: 1
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Buchbeschreibung: Berlin 1-7: Deutsches Verlagshaus (Emil Dominik); 8-9: Hans Dominik; 10-12: F Fontane () - 1891, 1890. Fester Einband. Zus. über 3850 S., 1 Bildnis Fontanes in Heliogravure nach einer Photographie von F. C. Schaarwächter. Blaue OLnbde mit linearem Rückendekor in Schwarzprägung, goldgeprägtem Rückentitel, Vorderdeckel mit figürlichem und floralem Dekor im Stil der Neorenaissance in Schwarz und Gold, hinterer Deckel mit blindgeprägten Rahmungen und dem blindgeprägten Firmeneindruck "Gust. Fritzsch Kgl. Hofbuchbinder Leipzig" in einer Kartusche (etwas berieben, Exlibris-Stempel auf dem Titel "Bibliothek Felix Wolff", geringe Gebrauchsspuren). Erste Ausgabe der ersten Sammlung von Fontanes dichterischem Werk, enthaltend: L'Adultera. Ellernklipp. Graf Petöfy. Unterm Birnbaum. Schach von Wuthenow. Cécile. Grete Minde. Vor dem Sturm. Irrungen, Wirrungen. Stine. Kriegsgefangen.- Rasch I,161. 4760 gr. Buchnummer des Verkäufers 14913

13.

Bunte Steine. Ein Festgeschenk. 2 in 1 Bd.

STIFTER, ADALBERT.
(Hamburg, HH, Germany)
Anzahl: 1
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Buchbeschreibung: Pesth G Heckenast (), 1863. Fester Einband. 1 Bl. Schmutztitel ("Bunter Steine. Erster Band"), gestochener Titel m. einer Vignette von J. Axmann nach J. M. Kaiser, 1 Widmungsblatt m. goldener Rahmung, 1 Bl. Inhalt, 268 S.; 1 Bl. Schmutztitel ("Bunte Steine. Zweiter Band"), 1 Bl. Inhalt, 264 S. Roter OLnbd m. reicher Rückenvergoldung, Rücken- u. Außentitel in Goldprägung, stark reliefierte Deckelprägung m. mehreren Rahmen um ein schwungvolles Mittelfeld, der Vorderdeckel zudem m. reicher Goldprägung sowie dreiseitigem Goldschnitt (Rücken leicht aufgehellt, minimal berieben, gering braunfleckig). Zweite, aber als solche nicht bezeichnete Auflage, die in Wahrheit nur eine Titelauflage ist, auch wenn die eigentlichen Drucktitel fehlen. Die eigentümliche Kollation ist so korrekt! Die erste Ausgabe der "Bunten Steine" von 1853 war mit zwei illustrierten Titeln mit Stahlstichen nach Ludwig Richter ausgestattet, die Stifter allerdings so mißfielen, daß er sie aus allen Exemplaren heraustrennte, die er verschenkte. Bei der vorliegenden neuen, d.h. bei der "Titelauflage" wurden die Titelstahlstiche mit den Richter'schen Vignetten und die Drucktitel entfernt, an ihre Stelle trat nur vor Band 1 ein neu gestochener Titel mit einer Illustration zu "Katzensilber" (Braunes Mädchen auf Sandhaufen, Band II, Seite 206), von Axmann nach Kaiser in Stahl gestochen, während Band 2 keinen Titelstahlstich bekam (auch der erste Band hat den Titelstahlstich nicht immer); Drucktitel erhielt keiner der Bände. Ein völliger Neudruck erschien erst 1866 in Großoktav.- Mit der programmatischen "Vorrede" und den Erzählungen Granit, Kalkstein, Turmalin sowie Bergkristall, Katzensilber und Bergmilch.- Hess P 2; Rabenlechner I,74. 490 gr. Buchnummer des Verkäufers 11384

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Buchbeschreibung: Zürich Heinrich Gessner, 1806. Fester Einband. 40, 464 S. u. 608 S. (Briefe deutscher Gelehrten 2 - (3)). Moderne Ppbde im Stil der Zeit m. goldgeprägtem Rückenschild (Reihentitel in Band 2 fehlt, Bd 2 mit Besitzvermerk "W. Deiss" auf dem Titel, wenige Ecken m. kleinen Knickspuren, kaum braunfleckig). Erste Ausgabe eines der großen Briefwechsel seiner Zeit in einem Exemplar auf besserem Papier (feingeripptes Bütten).- Wilhelm Körte hatte Nachlass und Bibliothek seines Grossonkels und väterlichen Freundes J. W. L. Gleim, später auch die Hinterlassenschaft seines Schwiegervaters Friedrich August Wolf übernommen und durch mehrere Publikationen erschlossen. Eine der frühesten war die nach den Originalen veröffentlichten Briefwechsel des Halberstädter Dichters, "Beschützers junger Dichter" und Freundschaftsgenies Gleim mit dem Romanautor W. Heinse (Ardinghello) und dem Schweizer Historiker Johannes von Müller sowie mit Fritz Jacobi mit 293 Briefen aus den Jahren 1770 bis 1802. Körte, der den Briefwechsel "den theuren Jünglingen meines deutschen Vaterlandes" zueignete, schreibt: "Mit innigem Wohlgefallen werden wir . in diesen Briefen erkennen, wie Wissenschaft, Kunst und Tugend in jedem Geist, mit einer ihm eigenthümlichen Gewalt und Schönheit lebt; wie auch der Größeste in ihnen sich neubeschwingt fühlt für selbige, durch das Anschaun der Begeisterung eines Andern!" Enthalten ist auch der Wiederabdruck von Heinses "Briefen aus der Düsseldorfer Gemäldegalerie".- Goed. IV/1,82,B Rho u. IV/1,886,13. 820 gr. Buchnummer des Verkäufers 11464

15.

Werke. 12 Bde.

KLOPSTOCK, FRIEDRICH GOTTLIEB.
(Hamburg, HH, Germany)
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Buchbeschreibung: Leipzig G J Göschen, 1798. Fester Einband. Zus. über 3800 S., 4 Kupfertafeln zum "Messias", gestochen von Heinrich Schmidt nach Heinrich Friedrich Füger. Marmorierte Ppbde mit Rückenvergoldung und je Band mit 2 goldgeprägten Rückenschildern (Rücken an Kopf und Fuß sowie wenige Kanten etwas beschabt, gering braunfleckig). Erste rechtmäßige Werkausgabe Klopstocks in der "gewöhnlichen" Großoktavausgabe auf Schreibpapier (fein geripptes Bütten). Sie ist, für die Zeit ungewöhnlich, in einer klaren Antiqua gedruckt (Göschen hat die Antiqua, die bis dahin den antiken und philologisch-gelehrten Schriften vorbehalten war, erstmals auch bei schöngeistigen, modernen Schriftstellern angewandt; berühmt war seine große Wieland-Ausgabe).Göschen hat 3 Ausgaben ausgegeben, eine Folioausgabe und eine Großoktavausgabe, beide auf Velin, und die hier vorliegende Oktavausgabe auf Schreibpapier (s. Boghardt(Schmidt S. 5).- Die Ausgabe umfaßt: 1-2. Oden. 3-6. Der Messias.7. Oden. Geistliche Lieder. Epigramme. 8. Der Tod Adams, ein Trauerspiel. Hermanns Schlacht, ein Bardiet für die Schaubühne. 9. Salomo, ein Trauerspiel. Hermann und die Fürsten, ein Bardiet für die Schaubühne. 10. David, ein Trauerspiel. Hermanns Tod, ein Bardiet für die Schaubühne. 11. Hinterlassene Schriften von MARGARETA (META) KLOPSTOCK. Vermehrte und verbesserte Auflage. (Inhalt: Einleitung Klopstocks mit Briefen von Meta und Fr. G. Klopstock, Carl und August Klopstock, den Gräfinnen Stolberg und Bernstorff, Elisabeth Schmidt, von Fr. v. Arnstädt, Cramer, Basedow, Funke, Gieseke, Stahe, Stockhausen, Young u.a. Es folgen die Schriften Metas: Briefe von Verstorbenen an Lebendige. Der Tod Abels, ein Trauerspiel. Zwey geistliche Gesänge. Fragment eines Gesprächs. Ein Brief über die Moden. Von der besten Art über Gott zu denken. Betrachtungen über Julian den Abtrünnigen. Von der Freundschaft. Ein Gespräch von der wahren Hoheit der Seele. (Drei) Gespräche von der Glückseligkeit. 12. Die deutsche Gelehrtenrepublik, ihre Einrichtung, ihre Gesetze, Geschichte des letzten Landtags. Auf Befehl der Aldermänner durch Salogast und Wlemar. Herausgegeben von Klopstock. Vermehrte und verbesserte Auflage.- Goed.IV/1,177,54; Füssel (Göschen) 440 (für Band 1-2 u. 7-12) u. 713-716 (für 3-6); Boghardt/Schmidt 11 (mit XII Vorseiten, nicht VIII), 14 (mit 308 S., s. Bogh./Sch. S. 35), 3076-3079, 28, 30, 32, 33, 34, 35. 3910 gr. Buchnummer des Verkäufers 14637

16.

Wanderungen an der Nord- und Ostsee. 2 Abtheilungen in 1 Bd.

KOBBE, THEODOR v. u. CORNELIUS, WILHELM.
(Hamburg, HH, Germany)
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Buchbeschreibung: Leipzig G Wigand (), 1841. Fester Einband. Gr.-8°. 2 Bl., 116 S.; 128 S., zus. 30 Ansichten in Stahlstich. (Das malerische und romantische Deutschland 10). Hldrbd der Zeit mit Rückenvergoldung an Kopf und Fuß, goldgeprägtem Rückenschild und marmorierten Deckelbezügen (etwas berieben, Vorsätze leimschattig, Text gering braunfleckig, Tafeln wenig fleckig, nur die manchmal fehlenden dünnen Überleger etwas stärker braunfleckig). Erste Ausgabe.- Mit malerischen Ansichten von der Nordsee: Hamburg (3: An der Alster. Das Blockhaus. Von der Elbe gesehen), Helgoland (3), Wyck auf Föhr, Wangerooge, Norderney (2), Bremerhaven, Bremen, Altona, Cuxhaven und Neuwerk, alle gezeichnet von dem Hamburger Maler Johann Heinrich Sander (1810 - 1865), gestochen von A. H. Payne, J. Gray, Grünewald & Cook u.a. sowie weiteren Ansichten von der Ostsee: Das königliche Schloss zu Königsberg vom Schlossteich gesehen, die Langgasse in Danzig mit dem Rathausturm, Danzig, Kloster Oliva bei Danzig, Stettin vom Logengarten gesehen, Greifswald, Ruinen des Klosters Eldena, Stralsund von der alten Fähre aus gesehen, Arcona, Kleine Stubbenkammer auf Rügen, Vitte bei Arcona, Ruinen des Schlosses Balca, Schloss Puttbus, der Heilige Damm bei Doberan und Lübeck, 14 davon gezeichnet von Bernhard Peters (1817 - 1866), die Lübeckansicht von dem Lübecker Carl Julius Milde (1803 - 1875), gestochen von H. Winkles, A. H. Payne u.a. 650 gr. Buchnummer des Verkäufers 15048

17.

Ritter Elidouc. Eine altbretannische Sage. 3 in 1 Bd.

FOUQUÉ, FRIEDRICH DE LA MOTTE.
(Hamburg, HH, Germany)
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Buchbeschreibung: Leipzig C H F Hartmann, 1822. Fester Einband. Titel, 228 S., 1 Bl. weiß; Titel, 181, (1) S. (ohne Lage E = S. 65 - 80 !); Titel, 335, (1) S. Späterer Hlnbd mit goldgeprägtem Rückentitel (leicht berieben, hinterer Deckel mit Druck- und Stoßdelle, vorderer Deckel am Kopf mit Feuchtigkeitsspur, Titel mit kleiner Überklebung eines Lochs im Papier u. gebräunt, meist etwas, stellenweise aber auch etwas stärker braunfleckig, leichte Gebrauchsspuren; in Band 2 fehlen die 16 Seiten der Lage E). Seltene erste Ausgabe.- Der Berliner Romantiker Friedrich de la Motte Fouqué (1777 - 1843) hat sich bei seinen Romanen und Dichtungen immer wieder "von fremden alten Fabeln anregen (lassen): Die Lust am labyrinthischen Ausspinnen, am Schmücken und unendlichen Andeuten, ist eine seiner Hauptwesenszüge. Nach einem Lais der Marie de France und einer Erzählung Gottfrieds von Monmouth schreibt er . seinen 'Ritter Elidouc'". Der Roman sei leider, so moniert Arno Schmidt in seinem "Fouqué", "flüchtig gearbeitet, (doch) selbst in seinem vorliegenden unvollkommenen Zustand vermittelt er einen großen Begriff von dem, was Fouqué bei einiger Sorgfalt daraus hätte machen können. Schon das Thema des Ritters zwischen zwei Frauen war ihm ja wie auf den Leib geschrieben, und die Beschränkung auf zwei große Schauplätze - Bretagne und Britannien - hätte ihn zu heilsamer Konzentration gezwungen. Schon so sind ihm wahrhaft dichterische Bilder" und "sprachliche Kleinode" gelungen, sodaß Schmidt wohl mit Recht dafür eintritt, diesen Roman in eine zukünftige Auswahl aus Fouqués Werken aufzunehmen und ihn zum "Gegenstand sorgfältigerer Untersuchung und Quellenforschung" zu machen.- Goed. VI,128,118 (fälschlich mit dem Erscheinungsdatum 1823); Schmidt 697,1822. 515 gr. Buchnummer des Verkäufers 13099

18.
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Buchbeschreibung: Paris J Jombert, 1693. Fester Einband. 5 Bl., 256 S., 44 Kupfertafeln von dem Pariser Kupferstecher und Verleger Berey (Berey fecit) mit diversen Grundrissen von verschiedenen Arten und Variationen der Fortifikation. Dekorativer Ldrbd der Zeit mit reicher floraler Rückenvergoldung, goldgeprägtem Rückenschild und Stehkantenvergoldung (minimal berieben, Ecken etwas bestoßen, winzige Läsuren am hinteren Deckelrand, gestochenes Wappen-Exlibris von "W(illia)m Constable, Esq(uire) / F. R. S. & F. A. S." mit dem Wahlspruch "Ubi spiritus - ibi libertas", die falsche Bandzahl "Tome cinquieme. Qui contient la Geographie & la Gnonomique" auf dem Titel überklebt, gering braunfleckig, S. 236/37 mit einer Folge kleiner Tintenflecken, wenige kleine Tintenflecken am äußeren Rand, Taf. 23 mit Titenfleck in der oberen linken Ecke, aber kaum ins Bild ragend). Erste Ausgabe eines Traktats über den Festungsbau des französischen Mathematikers und Ingenieurs Jacques Ozanam (1640 - 1718). Es ist der abgeschlossene dritte Band aus dem 5-bändigen "Cours de Mathematique" und enthält Ozanams "Traité de Fortification": 1. De la Fortification reguliere. 2. Der la Construction des Dehors. 3. Des differentes manieres de fortifier. 4. De la Fortification irreguliere. 5. De la Fortification offensive. 6. De la Fortification défensive.- DSB X,264; s. Kat. Architekt und Ingenieur (HAB Kat. 42) 234,1 u. Sotheran I,3426 (beide Ausgaben des Traktats von 1694). 501 gr. Buchnummer des Verkäufers 15127

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Buchbeschreibung: Stuttgart Ebner & Seubert, 1860. Fester Einband. VIII S., 1 Bl., 325, (1) S. Dunkelblauer moderner Lnbd mit schlichter Rückenvergoldung und goldgeprägtem Rückenschild (durchgehend braunfleckig, Titel und einige Seiten stärker fleckig). Erste Ausgabe.- Die "Aufsätze . sind Arbeiten, die während eines beinahe vierjährigen Aufenthalts in England (von 1855 - 59) niedergeschrieben und zum allergrößten Theil unmittelbar nach ihrer Abfassung in den Beilagen und Feuilletons verschiedener Zeitungen veröffentlicht wurden" (Fontane). Sie konnten, so Fontane, "wenigstens das für sich in Anspruch nehmen., über bisher wenig oder dar nicht behandelte Themata sich verbreitet zu haben". Für die Buchausgabe wurden die Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge noch einmal überarbeitet. "Aus England" ist "das journalistische Gegenstück zu dem poetischen 'Jenseit des Tweed'. Fontane gibt nicht nur einen guten Einblick in die Kunstszene, die Medien- und Theaterlandschaft Großbritanniens. Seine Darstellung ist intentional durchgeformt. Indem er die teilweise Überlegenheit der Londoner Bühnen gegenüber den deutschen am Beispiel der Shakespeare-Aufführungen exemplifiziert, will er seine Landsleute zu vergleichbaren Leistungen anregen. Ähnlich verhält es sich mit den Schilderungen von der Kunstausstellung in Manchester. Beide Großkapitel offenbaren zudem viel von Fontanes damaligem Kunst- und Literaturverständnis. . Die letzten beiden Abschnitte (Die Londoner Wochenblätter. Die Londoner Tagespresse) zielen auf Veränderungen in Politik und Gesellschaft. Fontane entpuppt sich hier als Anhänger der Pressefreiheit nach britischem Muster" (Fontane Handbuch 814 f.).- Rasch I,342; Wilpert/Gühring 7. 501 gr. Buchnummer des Verkäufers 15058

20.
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Buchbeschreibung: Berlin Duncker u Humblot, 1839. Fester Einband. IV S., 1 Bl., 312 S. u. 1 Bl., 316 S. u. 1 Bl., 278 S. Moderne Ppbde im Stil der Zeit m. dezenter Rückenvergoldung u. goldgeprägtem Rückenschild (durchgehend etwas gebräunt u. stellenweise braunfleckig, Band 2 u. 3 mit dem alten Exlibrisstempel "G. BETHGE" auf dem Titel). Erste deutsche Ausgabe von "Shakspeare and his Friends; or, "The Golden Age" of Merry England" (London 1838), in dem zum ersten Mal das Leben Shakespeare zum Thema eines Romans gemacht worden ist. Das Werk hat natürlich in England "einen seinem Inhalt entsprechenden, ungewöhnlichen Antheil erregt". Robert Folkestone Williams (ca. 1805- 1872) hat 1839 noch "The Youth of Shakspeare" folgen lassen. Ein anderes Werk ist der 1835 erschienene Roman "Mephistophiles in England".- Alexis' frühe, gelungenen Mystifikationen mit angeblich Scott'schen Romanen (Walladmor. Schloß Avalon), die in Wahrheit von ihm selber stammten, waren noch in guter Erinnerung, sodaß viele Zeitgenossen glaubten, auch dieser Shakespeare-Roman sei keine Übersetzung, sondern ein Original-Werk des Berliner Autors. Alexis versicherte daraufhin in seinem Artikel "Shakspeare als Romanheld" (in: Blätter für literarische Unterhaltung" 1939), "das Werk sei echt englisch, der Verfasser (ihm) unbekannt". Er lobt den "stofflichen Reichthum" des Buches und seinen "Anspruch, den es macht und erfüllt, eines der umfassendsten, treuesten und anschaulichsten Charakterbilder der Zeit Elisabeth und Shakspeare's zu sein, wenn gleich in groben Holz, doch von einer feinen, geschickten Hand geschnitten". Der Autor lasse, so Alexis, "den unsterblichen Dichter in einem Glanz und einer gesellschaftlichen Würde auftreten ., wie ihn seine Landsleute bis jetzt nicht gezeichnet haben". Als Übersetzer sei es ihm ein "Vergnügen (gewesen), den überquellenden Witz, in dem die Poesie jenes reichen, frohen Lebens sich ergoß, nach Kräften wiederzugeben".- Goed.IX,473,75. 900 gr. Buchnummer des Verkäufers 11138

Buchbeschreibung: Halle und Leipzig (Samuel Benjamin Walther), 1735. Fester Einband. Folio (ca. 35 : 22 cm). 19 Bl. mit zweifarbigem Titel, 764 S.; 674 S., 4 Bl. Register. Schweinslederband der Zeit auf 5 Bünden mit Deckeldekor von Rollen- und Prägestempel (Einband teilweise stärker fleckig, Deckel beschabt und aufgerauht, Prägedekor dadurch teilweise abgerieben, 1 Deckelvorderkante etwas beschädigt, die ersten 5 Blätter an den unteren Ecken angerändert, kleinere Einrisse unterlegt, anfangs leichte Feuchtigkeitsspur, gelegentlich etwas stärker gebräunt, meist aber nur gering braunfleckig). Erste Ausgabe.- Der lutherische Theologe Joachim Lange (1670 - 1744) war einer der führenden Kontroverstheologen des Pietismus im 18. Jahrhundert. In seinen zahlreichen Streitschriften geht Lange vor allem gegen den orthodoxen Apologeten V. E. Löscher und den Philosophen Christian Wolff vor. Lange stand für den Spener'schen und Francke'schen Pietismus, den er auch als Professor in Halle vertrat. "In Fortsetzung der Franckeschen Verbesserung der Bibelübersetzung Luthers und aus Sympathie zur Bibelexegese verfaßt er ein umfangreiches, siebenbändiges Bibelwerk unter dem General-Titel 'Biblisches Licht und Recht' (1729 - 1738), das alle biblischen Bücher umfaßt und neben Erklärungen auch umfangreiche Einleitungen bietet" (Bautz IV,1100). Im vorliegenden 6. Band erklärt Lange die vier Evangelisten Matthäus, Marcus, Johannes und Lucas. Vorweg beschäftigt er sich mit der Frage, "ob vor der Zerstörung der Stadt Jerusalem . das Scepter von . dem Jüdischen Volcke, durch die Römer entwendet sey?" Nach den Evangelisten läßt Lange folgen: 1. Harmonische Abhandlung, vom Leiden und Sterben Christi, nach den vier Evangelisten. 2. Die harmonische Geschichte der vier Evangelisten, von der Auferstehung CHristi, und der darauf geschehenen zehnfachen Erscheinung. 3. Die Apostel-Geschichte. 4. Register der vornehmsten Sachen.- Eingebunden das repräsentative Portrait des 61- jährigen Joachim Lange in ovalem, verzierten Rahmen mit Wappenschild, auf einem Podest mit Inschrift stehend. Das schöne Blatt wurde von dem Berliner Kupferstecher Georg Paul Busch gestochen (Unterkante wasserrandig, kleine Wurmspur und leicht fleckig).- Bautz (Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon) IV,1097 ff., bes. 1103. 3780 gr. Buchnummer des Verkäufers 14099

22.
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Buchbeschreibung: O O zu haben in den vorzüglichsten Buchhandlungen Deutschlands (), 1802. Fester Einband. XVI, 144 S. Moderner schwarzer Pappband mit den eingebundenen schwarzen Interimsumschlägen (unbeschnitten, am Innenfalz je Blatt 2 Einstichlöcher von der Interimsbindung). Erste Ausgabe in einem Exemplar auf besserem Papier (starkem Bütten).- Hans von Held (1774 - 1842) war ein überaus korrekter und arbeitsamer preußischer Finanzbeamter und Schriftsteller. Auch war er Mitglied des als Nachfolger der Illuminaten gegründeten "Bundes der Evergeten", dem auch I. A. Feßler, J. v. Zerboni und Chr. J. Salice-Contessa angehörten. Bei der Accisedirektion in Posen mußte Held erfahren, in welcher Weise Ländereien, die bei der zweiten Teilung Polens an Preußen gekommen waren, an Spekulanten vergeben wurden und hohen Beamten zur Selbstbereicherung dienten, wodurch dem preußischen Staat enormer Schaden zugefügt wurde. Die Evergeten und also auch H. v. Held, prangerten öffentlich diese Mißstände und Korruption an. Die Folge waren nicht Veränderungen und Verbesserungen der Zustände, sondern die Verfolgung der Evergeten als "preußische Jakobiner". Darauf ließ Held heimlich und anonym im Jahr 1800 seine bekannteste Schrift "Die wahren Jacobiner im preußischen Staate oder actenmäßige Darstellung der bösen Ränke und betrügerischen Dienstführung zweyer preußischer Staatsminister" erscheinen, in der er die preußische Staatsverwaltung unter Friedrich Wilhelm II., namentlich den Staatsminister K. G. H. v. Hoym und den Großkanzler H. J. v. Goldbeck krimineller Machenschaften (gewissenlose Verwaltung, Verschleuderung von Staatsgut etc.) bezichtigte. Das Buch, schwarz eingebunden, war als "Schwarzbuch" berühmt-berüchtigt, "wurde . sofort bey nahmhafter fiscalischer Strafe verboten, der Verleger zu halbjährigen, und der Verfasser zu 1 1/2 jähriger Festungs-Strafe verurtheilt". Mit dem "Gepriesenen Preußen", auch mit schwarzem Umschlag ausgegeben, schließt Held an sein "Schwarzbuch" an, indem er die dort vorgetragenen Beschuldigungen wiederholt, seine Handlungsweise verteidigt und durch neue Dokumente untermauert. Er fordert den Herzog von Braunschweig und den Erbprinzen von Meklenburg-Schwerin auf, ihn, den in Kolberg Einsitzenden, "aus den Klauen der unwürdigen Diener der heiligen Themis (zu) befreien" und "zur Befreiung des Vaterlandes von tirannischen Despoten, . dem Monarchen andere Begriffe von Staaten-Wohl, Staats-Bürgern und Staats-Rechten bei(zubringen), und vor allen Dingen . die Entfernung der Vaterlands-Feinde, eines Generals v. Richel, eines Groß-Canzler v. Goldbeck, eines Staats-Minister v. Hoym, selbst die eines General- und Finanz-Controlleur v. Schulenburg, eines Cabinet-Raths Beyme, und Finanz-Rath Grothe !" zu bewirken. Besonders empfielt Held den beiden Fürsten das von ihm "an den General-Fiscal von Hoff aus dem Gefängnisse erlassene Schreiben", das dem Beschluß der Schrift bildet, aufmerksam zu lesen. Held erkannte richtig: "Es ist ein großes Wespen-Nest, in welches gestochen wird", aber er konnte sich nicht rühmen, mit seinen Schriften dieses "Wespen-Nest . weggeschafft" zu haben. Auf einem handschriftlichen Beizettel heißt es: "Dies ist sehr hart geschrieben u. bereits verboten".- Nicht bei Goedeke und Holzmann/Bohatta; GV 111,281. 200 gr. Buchnummer des Verkäufers 14694

23.

In Spanien. Deutsche, vom Verfasser besorgte Original-Ausgabe.

ANDERSEN, HANS CHRISTIAN.
(Hamburg, HH, Germany)
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Buchbeschreibung: Leipzig L Wiedemann (), 1864. Fester Einband. 2 Bl., 360 S., 1 Bl. Hübscher dunkelgrüner Lnbd d. Zeit m. reicher Romantikervergoldung des Rückens u. blindgeprägtem Deckeldekor mit Eckfleurons (kaum fleckig). Erste deutsche Ausgabe.- 1862/63 hatte H. Chr. Andersen in Begleitung des jungen Jonas Collin, eines Sohnes von Andersens Freund und Förderer Edvard Collin, die Spanienreise unternommen. Sie reisten über Barcelona, Valencia, Almansa und Alicante, Murcia, Cartagena, Malaga und Granada nach Gibraltar, nach einem kurzen Besuch in Marokko weiter über Cadiz, Sevilla und Cordoba nach Madrid. Über Toledo und Burgos ging es zurück über die Pyrenäen nach Biarritz. Das Erstaunliche an der Reise war nicht die Route oder der Reisebericht selber, sondern die in den Text eingestreuten Gedichte Andersens, die man so bei dem Märchendichter nicht gewohnt war. "Hans Christian Andersen hat niemals wieder so erotisch aufgeladene Gedichte geschrieben wie auf der Reise nach Spanien, auf der er alles tat, um Jonas Collins volles Vertrauen zu gewinnen. . Was Andersen in Spanien so begeisterte und zu einigen der besten Gedichte seines Werkes führte, war das tägliche erotische Spiel, das er und Jonas überall im Straßenbild wahrnahmen. Das Paar schien einem Kreuzfeuer aus flirtenden Blicken und vorgestreckten Körperpartien ausgesetzt zu sein. Am intensivsten drückte sich diese erotisch aufgeladene Stimmung des Südens für (den in seinen jungen Reisegefährten verliebten) Andersen im Flamenco aus, diesem Wirbel der Geschlechter, in dem sich Männer- und Frauenleiber umeinander winden, scheinbar verschmelzen ." (J. Andersen 599 ff.).- Hirschberg (Taschengoedeke) 21. 330 gr. Buchnummer des Verkäufers 11335

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Buchbeschreibung: Berlin in Commission der Nikolaischen Buchhandlung, 1839. Weicher Einband. 4°. 63, (1) S., 2 gefaltete lithographierte Karten (Der Fuciner See und seine Umgebungen (ca. 20 : 19 cm) u. Plan und Längendurchnitt des Claudischen Emissars des Fuciner Sees (ca. 19,5 : 28,5 cm), beide entworfen von H. Kiepert und gedruckt im Lithographischen Atelier von W. Braun. Graublaue, schlichte Broschur mit Rückenschild (meist etwas, stellenweise etwas stärker braunfleckig, Stempel auf dem Titel). Erste Ausgabe. Selten!- Der 662 Meter hoch gelegene, ringsum von Gebirge umgebene Fuciner See (Lago Fucino oder Lago di Celano) bei Avezzano war bis zu seiner vollständigen Trockenlegung 1875 mit ca. 155 qkm das größte Binnengewässer Mittelitaliens. Er besaß allerdings keinen natürlichen Abfluß, sodaß Regenfälle und Schneeschmelzen immer wieder zu starken Überschwemmungen führten. Der See hinterließ dann zwar einen so fruchtbaren Schwemmboden, daß am Fuciner See schon in der Antike eine ertragreiche Ackerwirtschaft betrieben werden konnte. Auch die im See gefangenen Fische waren in Rom sehr begehrt. Wegen der Gefahren der Überschwemmungen ließ daher schon Caesar Pläne erstellen, den See trocken zu legen. Doch erst Kaiser Claudius setzte dieses Vorhaben in die Tat um. In den Jahren 44 - 54 gruben 30.000 Arbeiter einen Tunnel unter dem Monte Salviano und der Palentinischen Hochebene hindurch, der das Wasser des Sees in die Liri bei Capistrello leiten sollte. Eine größere Zahl senkrechter Schächte diente der Belüftung. Dieser Kanal war jedoch nach kurzer Zeit wieder verstopft und der Wasserspiegel des Sees stieg erneut an. Auch Trajan und Hadrian sowie Friedrich II. von Hohenstaufen scheiterten bei Versuchen, den See trockenlegen zu lassen. G. Kramer beschreibt ausführlich die geologisch-geographischen Gegebenheiten und historischen Ereignisse um das am See ansässige Volk der Marser in römischer Zeit. Höhepunkt der informativen, aus zahlreichen Quellen schöpfenden Arbeit ist der Bericht über das schwierige Kanalprojekt des Kaisers Claudius, das "grösste Werk, welches die Alten in dieser Art ausführten".- Noack (Deutschtum in Rom) II,332. 150 gr. Buchnummer des Verkäufers 13088

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Buchbeschreibung: Braunschweig G Westermann, 1876. Fester Einband. 4 Bl., 186 S. Roter OLnbd mit floralem Rückendekor in Gold- und Schwarzprägung und goldgeprägtem Rückentitel, Vordeckel mit breiter ornamentaler Rahmung in Goldprägung, hinterer Deckel mit breiter ornamentaler Rahmung in Blindprägung sowie dreiseitigem Goldschnitt (Ecken leicht berieben, Namen auf dem fliegenden Vorsatz, kaum fleckig). Erste Ausgabe.- 1) Zu "Ein stiller Musikant" hat sich Storm von dem "Verzweifelungsbrief" seines dritten Sohnes Karl anregen lassen, der an seinem Talent als Musiker zweifelte und mutlos in die Zukunft blickte. Storm hat nicht nur seinen Sohn, sondern auch sich selber in die Novellenhandlung einbezogen. 2) "Psyche" liegt das Motiv vom Schwimmer, der eine Badende rettet, zugrunde. "Die Deich-, Bade- und Rettungsszenen gelten als ein Kabinettstück Stormscher auf Bewegung gestellter Freiluftmalerei" (Laage). 3) In der letzten Novelle wird von den letzten Lebensjahren einer 80-jährigen berichtet.- Die Novellen waren 1875 in Westermanns Monatsheften bzw. in der Deutschen Rundschau veröffentlicht worden und erscheinen hier erstmals in einer Buchausgabe.-Teitge 81. 175 gr. Buchnummer des Verkäufers 13231

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Buchbeschreibung: Berlin Realschulbuchhandlung - 1814, 1813. Fester Einband. Titel, 294 S. u. VI, 370 S. Schlichte moderne Ppbde (durchgehend etwas braunfleckig, Band 2 am Kopf m. kleiner, fast durchgehender Nässespur). Neuausgabe von Ludwig Tiecks erstem Roman, einem "Werk von europäischem Rang . (und einem) Schlüsseltext des Nihilismus" (Paulin). Dem in England, Paris und Rom spielenden Briefroman liegen "als Modell und Quelle . 'Le paysan perverti' von Restif de la Bretonne. in äußerlichen Zügen und in der Übernahme von Motiven (sowie) Richardsons Roman 'Clarissa' . für Milieu und Komposition" (KNLL) zu Grunde. Tieck war in Berlin, der Hauptstadt der Aufklärung, und zu einer Zeit aufgewachsen, in der "der kultivierten Welt der Sinn für das Schöne, Hohe und Geheimnißvolle entschlummert, oder erstorben schien. Eine solche Aufklärungssucht hatte sich der Herrschaft bemächtigt, und das Heilige als einen leeren Traum darzustellen versucht; Gleichgültigkeit gegen Religion nannte man Denkfreiheit, gegen das Vaterland . Kosmopolitismus. Ein seichtes populäres Gespräch sollte die Stelle der Philosophie vertreten, und ein krankhaftes Beobachten kränklicher Zustände .pries man unter dem vornehmen Titel der Psychologie. Selbst die Poesie . lag erstorben. . Im Kampf gegen diese herrschenden Ansichten suchte der Verfasser früh einen Ruheplatz zu gewinnen, wo Natur, Kunst und Glaube wieder einheimisch seyn möchten; ohne Unterstützung von Lehrern und Freunden mußte er selbst Schritt vor Schritt erobern, was er für das Seinige anerkennen wollte, und in diesem Kriege mit sich selbst und andern suchte er der Gegenparthey ein Gemälde ihrer eignen Verwirrung und ihres Seelenübermuths hinzustellen, der seine Abweichung von ihr gleichsam rechtfertigen sollte". Wenn Tieck nun sein Jugendwerk dem Publikum 18 Jahre nach seinem ersten Erscheinen "in einer neuen Gestalt" übergibt, distanziert er sich damit "von der radikalen und ihm nun wohl unangemessenen Tendenz seines Jugendromans" (Paulin) und überarbeitet es "einschneidend" (Paulin). "Die Verbesserungen dieser Ausgabe bestehen weniger in Zusätzen als in Weglassungen". Die erste Ausgabe umfaßte neun, die neue Ausgabe sieben Bücher. 1828 hat Tieck den Roman noch einmal, diesmal für die Sammlung seiner "Schriften" umgearbeitet.- Goed. VI,35,19. 480 gr. Buchnummer des Verkäufers 11392

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Buchbeschreibung: Halle Druck und Verlag Johann Justinus Gebauer, 1758. Fester Einband. 4°. Allegorisches Titelkupfer (Schleuen f.), zweifarbiger Titel mit gestochener Vignette, 80, 620 S. mit einigen Vignetten in Holzschnitt, 3 gefaltete Karten in Kupferstich, 2 Tafeln (eine gefaltet) in Kupferstich. Pgtbd der Zeit mit goldgeprägtem Rückenschild, alter Stempel auf dem Titel, späterer gelöschter Bibliotheksstempel auf der Titelrückseite, gering braunfleckig). Erste Ausgabe in einem guten Exemplar.- Der Band über das spätantike Germanien ist Teil der 30-bändigen "Welthistorie", deren "schätzbare Aufsicht und Besorgung" in den Händen des "hochverdienten und unermüdeten Gelerten" S. J. Baumgarten (1706 - 1757) von der Universität Halle gelegen hat. Diesen 17. Band des Gesamtwerkes hat er "nicht einmal bis zur Hälfte" noch betreuen können, sodaß sein Schüler J. S. Semler (1725 - 1791) das riesige Unternehmen weiterführte. Die beiden Hallenser Theologen waren "nur" die Herausgeber der "Welthistorie", "die Uebersetzung selbst ist von anderen!" (Meusel I,247).- In vorliegendem Band enthält Semlers "Vorwort" eine "Abhandlung von den Hülfsmitteln und Quellen der Geschichte"; dann folgen die Hauptstücke 13 bis 15 der "Welthistorie": 13. Die Geschichte der Germanier bis auf ihren Einbruch in das röm(ische) Reich, Einfal in Gallien und erlittene Vertreibung aus demselben durch die Franken. 14: Alter Zustand und alte Geschichte von Britannien, bis auf die Verlassung desselben von den Römern und den Einfall der Angeln und Sachsen. 15: Die ältere Beschaffenheit verschiedener mitternächtiger Völker bis auf ihren Einbruch in das römische Reich und deren verschiedene Unternemungen und gegenseitige Vertreibung, bis sich die Hunnen in Ungarn, die Vandalen, Westgothen und Sueven in Spanien, die Vandalen in Afrika, die Franken in Gallien und die Ostgothen in Italien niedergelassen haben. Die Karten zeigen "Das alte Germanien oder Teutschland", "Vindlicien, Rhetien und Noricum" sowie "Belgica oder Nieder Teutschland", die Kupfertafeln fränkische Goldschmiedearbeiten und Münzen Kaiser Constantins als Germanenbezwinger.- Price/Price (Humaniora) 181. . 1230 gr. Buchnummer des Verkäufers 15890

28.

Bunte Steine. Ein Festgeschenk. 2 in 1 Bd.

STIFTER, ADALBERT.
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Buchbeschreibung: Pesth G Heckenast (), 1863. Fester Einband. Gestochener Titel m. einer Vignette (Mädchen auf dem Sandhaufen) von J. Axmann nach J. M. Kaiser, 1 Widmungsblatt m. goldener Rahmung, 1 Bl. Inhalt, 268 S.; 1 Bl. Schmutztitel ("Bunte Steine. Zweiter Band"), 1 Bl. Inhalt, 264 S. Dunkelgrüner moderner Lnbd im Stil der Zeit mit linearer Rückenvergoldung und goldgeprägtem Rückenschild sowie marmorierten Deckelbezügen (ohne den 1. Schmutztitel, meist etwas, nur stellenweise etwas stärker braunfleckig, wenige Blätter am Rand mit größerem braunen Fleck). Zweite, aber als solche nicht bezeichnete Auflage, die in Wahrheit aber nur eine Titelauflage der Erstausgabe darstellt, auch wenn die eigentlichen Drucktitel fehlen.- Die erste Ausgabe der "Bunten Steine" von 1853 war mit zwei illustrierten Titeln mit Stahlstichen nach Ludwig Richter ausgestattet, die Stifter allerdings so mißfielen, daß er sie aus allen Exemplaren heraustrennte, die er verschenkte. Bei der vorliegenden neuen, d.h. bei der "Titelauflage" wurden die Titelstahlstiche mit den Richter'schen Vignetten und die Drucktitel entfernt, an ihre Stelle trat nur vor Band 1 ein neu gestochener Titel mit einer Illustration zu "Katzensilber" (Braunes Mädchen auf Sandhaufen, Band II, Seite 206), von Axmann nach Kaiser in Stahl gestochen, während Band 2 keinen Titelstahlstich bekam (auch der erste Band hat den Titelstahlstich nicht immer); Drucktitel erhielt keiner der Bände. Ein völliger Neudruck erschien erst 1866 in Großoktav.- Mit der programmatischen "Vorrede" und den Erzählungen Granit, Kalkstein, Turmalin sowie Bergkristall, Katzensilber und Bergmilch.- Hess P 2; Rabenlechner I,74. 501 gr. Buchnummer des Verkäufers 13665

29.
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Buchbeschreibung: Leipzig Weidmanns Erben u Reich, 1776. Fester Einband. Gestochenes Frontispiz (Bildnis der Lydia Sterne de Medalle mit der Büste ihres Vaters Laurence Sterne), XXVIII, 391, (1) S. Schlichter Ppbd d. Zeit mit handschriftlichem Rückenschild (Rückenschild stellenweise beschabt, kaum braunfleckig). Seltene erste Ausgabe mit Briefen aus den Jahren 1760 bis 1767 u.a. an Frau und Tochter, an David Garrick, an Freundinnen und Freunde in England und in Paris, die Sterne in Coxwould, York, London und Bath sowie auf seinen Reisen in Paris, Toulouse, Turin, Florenz und Neapel etc. geschrieben hat. Angehängt sind "Ein Inpromtu" (sic!), worin sich Sterne über seinen gebraucht erworbenen, zu engen und nicht wetterfesten Rock beklagt, und "Das Fragment", das zwei Kapitel umfaßt: 1. Zeigt: Erstlich, was für eine Rabelaische Haut Longinus Rabelaicus ist; und, zweytens, wie cavaliermäßig er sein Buch anhebt. 2. Nun wird der Leser anfangen zu merken, was für eine historische, dramatische, anekdotische, allegorische und komische Sorte von einem Werk ihm in die Hände gespielet worden ist. Übersetzer ist der Aufklärer, Dramatiker und Opernlibrettist Christian Felix Weisse (1726 - 1804), der vor allem durch seine Zeitschrift "Der Kinderfreund" als Begründer der deutschen Kinder- und Jugendliteratur gilt.- Price/Price 1019; Holzmann/Bohatta IV,3770. 255 gr. Buchnummer des Verkäufers 11999

30.
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Buchbeschreibung: Braunschweig G Westermann, 1874. Fester Einband. Kl.-8°. 4 Bl., 200 S. Hübscher rostroter OLnbd der Buchbinderei J. F. Rösenberg, Leipzig, mit goldgeprägter Rückenvergoldung, Deckeln in Reliefprägung, der vordere mit Rahmung in Gold- und floraler Blindprägung und zentralem Titelschild in Goldprägung sowie dreiseitigem Goldschnitt (gering berieben, kaum gebräunt). Erste Ausgabe.- Die Sammlung enthält vier Novellen, die zuvor in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht waren und hier zum Teil noch einmal überarbeitet wurden: 1. "Viola tricolor" über die "Stiefmutterproblematik", "das beste Stück des kleinen Buches" (Rosegger); 2. "Lena Wies", "ein Stück aus meiner Knabenzeit" (Storm). Für die Veröffentlichung in der Jugendzeitschrift "Deutsche Jugend" hat Storm "aus Rücksicht auf weltanschauliche Empfindlichkeiten der jugendlichen Leser (oder eher noch ihrer Eltern)" eine Passage fortgelassen, die in der Buchausgabe wieder eingefügt worden ist; 3. "Beim Vetter Christian", eine "durchweg humoristische Novelle"; 4. "Von heut' und ehedem", "eine ziemlich richtige Schilderung des mütterlichen Vorgeschlechts". "Als kulturhistorische Bilder der Umwelt, in der Storm verwurzelt war, wird man (die Kapitel) nicht missen mögen (Laage).- Teitge 80. 180 gr. Buchnummer des Verkäufers 13236

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