Die 100 besten Bücher der Welt
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Don Quixote ist das beste Buch der Welt - so haben rund einhundert berühmte Autoren abgestimmt.
Die Geschichte des "Ritters von der traurigen Gestalt", der durch das Lesen von Ritterromanen
den Verstand verloren hat, konnte mit Abstand die meisten Stimmen auf sich vereinen. Zu der Abstimmung
hatten das Nobel-Institut und norwegische Buchclubs aufgerufen.
Unter den Autoren, die ihre Stimme abgaben, waren V. S. Naipaul, Siegfried Lenz, Cees Nooteboom, Salman
Rushdie, Wole Soyinka, Christa Wolf, Paul Auster und Milan Kundera. Die Schriftsteller konnten jeweils
zehn Titel nennen. Die 100 Bücher mit den meisten Stimmen sind - ohne Angabe der genauen Platzierung -
in einer "Weltbibliothek" zusammengestellt worden.
Stöbern Sie in der Liste mit den "bedeutendsten Büchern der Welt": Wieviele der Werke haben Sie gelesen?
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Gleich mit vier Werken vertreten ist Fjodor M. Dostojewskij:
Schuld und Sühne,
Der Idiot,
Die Dämonen,
Die Brüder Karamasow.
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Meistgenannter deutschsprachiger Autor ist Franz Kafka mit
Der Prozess,
Das Schloss und
Erzählungen
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Das Gilgamesch-Epos, enstanden ca. 1800 vor Christus, ist das älteste Werk auf der Liste.
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Das jüngste der genannten Bücher ist Menschenkind von Toni Morrison aus dem Jahre 1987.
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Astrid Lindgren, die kurz vor ihrem Tod im Januar noch ihre Stimme abgab, ist mit
Pippi Langstrumpf
vertreten.
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Auch Märchen finden sich unter den genannten Werken: Andersens Märchen und
Geschichten aus 1001 Nacht.
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Einzige Frau, die mit mehr als einem Werk auf der Liste erscheint, ist Virginia Woolf mit
Mrs. Dalloway und
Zum Leuchtturm.
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Noch lebende Autoren sind rar auf der Liste. Einer der wenigen ist Gabriel García Márquez mit
Hundert Jahre Einsamkeit und
Die Liebe in den Zeiten der Cholera.
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Den größten Anteil mit fast einem Drittel hat englischsprachige Literatur,
z.B. Shakespeare mit den Stücken
Hamlet,
König Lear und
Othello.
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Das Volk der Dichter und Denker ist nur mit rund zehn Titeln vertreten, darunter Thomas Mann mit
Der Zauberberg und den
Buddenbrooks.
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Zwei Drittel der Autoren stammen aus Europa, z.B. Gustave Flaubert mit
Madame Bovary und
Die Erziehung des Herzens.
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Frauen schrieben lediglich ein Zehntel der Werke, darunter
Das goldene Notizbuch von Doris Lessing.
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