In der Vergangenheit dominierten sowohl technologische als auch wirtschaftliche Kräfte die Entwicklung der Industrie, diese Faktoren wurden in zahlreichen Studien ausgiebig behandelt. Ein weiterer wichtiger Faktor, der die Leistungsfähigkeit der chemischen Industrie entscheidend beeinflusst hat, sind jedoch technologische Risiken und Erwägungen der öffentlichen und ökologischen Gesundheit, insbesondere solche, die sich auf toxische und gefährliche Stoffe beziehen, die in industriellen Produktionsprozessen verwendet werden. Die Probleme der Kontrolle von Prozessrisiken, Abfallströmen und potenziellen Umweltfolgen einer versehentlichen oder routinemäßigen Freisetzung gefährlicher Chemikalien gewinnen gegenüber engen wirtschaftlichen Erwägungen rasch an Bedeutung und spiegeln sich zunehmend in nationalen und internationalen Rechtsvorschriften wider. Im Rahmen mehrerer laufender FuE-Projekte, die auf die Entwicklung einer neuen Generation von Werkzeugen für "intelligente" Entscheidungsunterstützung abzielen, wurden zwei verwandte Problembereiche identifiziert, (i) Strukturierung der Industrie oder Anlage für minimale Produktionskosten sowie geringste Risiken - z. B. Toxizität beteiligter Chemikalien. In diesem multikriteriellen Rahmen versuchen wir, den Konflikt zwischen der industriellen Struktur oder der Anlagengestaltung, die aus wirtschaftlichen Erwägungen hervorgerufen wurde, und dem von Umweltbelangen geprägten Konflikt zu lösen. Dies kann als Konstruktionsproblem für noch für malige Produktionsbedingungen formuliert werden. In den Abschnitten 3.1. und 3.2 wird ein Ansatz zur Bewältigung dieses Problems auf Industrie- und Werksebene diskutiert."
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: Bookmonger.Ltd, HILLSIDE, NJ, USA
Paperback. Zustand: Fine. Bestandsnummer des Verkäufers mon0000425387
Anzahl: 1 verfügbar