Um die Armut zu lindern, müssen die menschenorientierten Projekte (die sich mit Aktivitäten wie institutioneller Entwicklung, Gesundheit, Familienplanung, Bildung und ländlicher Entwicklung befassen) zielgerichtet auf die am stärksten gefährdeten Gruppen ausgerichtet sein. Allerdings sind offizielle "Top-down"-Informationen nicht in der Lage, diese Gruppen auf lokaler Ebene zu identifizieren, zu priorisieren und zu "markieren", und das Ergebnis ist zu oft eine ungerechte, ineffiziente und ineffektive Zuweisung und Nutzung der Ressourcen der Sozialprogramme. Der Autor argumentiert, dass ein "Prozessansatz" oft notwendig ist, um relevantes Wissen über lokale Bedürfnisse zu gewinnen, insbesondere in armen städtischen und heterogenen Gebieten. Ein solcher Ansatz fördert Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an den lokalen Kontext.
Das Buch analysiert den gesamten Ansatz zur Informationshandlung, der im brasilianischen Projekt entwickelt wurde. Die verschiedenen Phasen werden analysiert, die Erhebung und Verarbeitung von Daten und der Aufbau eines Informationssystems, das für die Entscheidungsfindung verwendet werden soll.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.