Eigenreflex: Patellarsehnenreflex, Achillessehnenreflex, Extensor-digitorum-Reflex, Tibialis-posterior-Reflex, Bizeps-femoris-Reflex

 
9781158951741: Eigenreflex: Patellarsehnenreflex, Achillessehnenreflex, Extensor-digitorum-Reflex, Tibialis-posterior-Reflex, Bizeps-femoris-Reflex
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Dieser Inhalt ist eine Zusammensetzung von Artikeln aus der frei verfügbaren Wikipedia-Enzyklopädie. Seiten: 103. Nicht dargestellt. Kapitel: Patellarsehnenreflex, Achillessehnenreflex, Extensor-digitorum-Reflex, Tibialis-posterior-Reflex, Bizeps-femoris-Reflex, Skapulohumeralreflex, Radiusperiostreflex, Trizepssehnenreflex, Bizepssehnenreflex, Bauchdeckenreflex, Fingerflexorenreflex, Adduktorenreflex, Pektoralisreflex, Pronatorenreflex, Zehenbeugereflex, Masseterreflex,. Auszug: Ein Eigenreflex ist ein Reflex, der einen Effekt in demselben Organ hervorruft, das zuvor gereizt worden ist. Paradigmatisch wird in der Neurophysiologie damit meist der Muskeleigenreflex gemeint, der ausgelöst durch eine Muskeldehnung über die Ia Afferenzen über eine Umschaltstelle (monosynaptisch) auf das alpha-Motoneuron im Rückenmark verschaltet ist und über die Efferenzen (motorische Nerven) zu einer sichtbaren Zuckung des zuvor gedehnten Muskels führt. Das Ausmaß der Reflexantwort hängt von dem Erregungszustand des Motoneurons und der funktionellen Integrität der am Reflexbogen beteiligten Strukturen ab. Der Erregungszustand eines Motoneurons wird unter anderem durch absteigende, motorische Bahnsysteme, die Tiefensensibilität und segmentale Interneurone beeinflusst. Nach einem Schlaganfall kann es daher zu einer Steigerung der Muskeleigenreflexe in den betroffenen Muskelgruppen kommen (Spastik). Dann löst z. B. die Dehnung eines Muskels auch in funktionell benachbarten Muskelgruppen Reflexzuckungen aus, das heißt es werden auch Fremdreflexe klinisch erkennbar. Schädigungen im Reflexbogen selbst, zum Beispiel durch eine Neuritis oder durch mechanische Schäden, führen dagegen typischerweise zu einer Abschwächung des Muskeleigenreflexes. Selbst der klassische monosynaptische Muskeleigenreflex folgt daher nicht einem mechanisch unveränderten Ablauf sondern ist zum Beispiel durch Lernen, Aufmerksamkeit und willkürliche Vorspannung zu beeinflussen. Eigenreflexe sind, im Gegensatz zu Fre...

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Quelle
Verlag: Reference Series Books LLC Mai 2011 (2011)
ISBN 10: 1158951744 ISBN 13: 9781158951741
Neu Taschenbuch Anzahl: 1
Anbieter
Rheinberg-Buch
(Bergisch Gladbach, Deutschland)
Bewertung
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Buchbeschreibung Reference Series Books LLC Mai 2011, 2011. Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Quelle: Wikipedia. Seiten: 103. Nicht dargestellt. Kapitel: Patellarsehnenreflex, Achillessehnenreflex, Extensor-digitorum-Reflex, Tibialis-posterior-Reflex, Bizeps-femoris-Reflex, Skapulohumeralreflex, Radiusperiostreflex, Trizepssehnenreflex, Bizepssehnenreflex, Bauchdeckenreflex, Fingerflexorenreflex, Adduktorenreflex, Pektoralisreflex, Pronatorenreflex, Zehenbeugereflex, Masseterreflex. Auszug: Ein Eigenreflex ist ein Reflex, der einen Effekt in demselben Organ hervorruft, das zuvor gereizt worden ist. Paradigmatisch wird in der Neurophysiologie damit meist der Muskeleigenreflex gemeint, der ausgelöst durch eine Muskeldehnung über die Ia Afferenzen über eine Umschaltstelle (monosynaptisch) auf das alpha-Motoneuron im Rückenmark verschaltet ist und über die Efferenzen (motorische Nerven) zu einer sichtbaren Zuckung des zuvor gedehnten Muskels führt. Das Ausmaß der Reflexantwort hängt von dem Erregungszustand des Motoneurons und der funktionellen Integrität der am Reflexbogen beteiligten Strukturen ab. Der Erregungszustand eines Motoneurons wird unter anderem durch absteigende, motorische Bahnsysteme, die Tiefensensibilität und segmentale Interneurone beeinflusst. Nach einem Schlaganfall kann es daher zu einer Steigerung der Muskeleigenreflexe in den betroffenen Muskelgruppen kommen (Spastik). Dann löst z. B. die Dehnung eines Muskels auch in funktionell benachbarten Muskelgruppen Reflexzuckungen aus, das heißt es werden auch Fremdreflexe klinisch erkennbar. Schädigungen im Reflexbogen selbst, zum Beispiel durch eine Neuritis oder durch mechanische Schäden, führen dagegen typischerweise zu einer Abschwächung des Muskeleigenreflexes. Selbst der klassische monosynaptische Muskeleigenreflex folgt daher nicht einem mechanisch unveränderten Ablauf sondern ist zum Beispiel durch Lernen, Aufmerksamkeit und willkürliche Vorspannung zu beeinflussen. Eigenreflexe sind, im Gegensatz zu Fremdreflexen, nicht habituierbar - es erfolgt durch Wiederholung also keine Abschwächung oder Ausbleiben der Reflexantwort. Einige in der klinisch neurologischen Diagnostik benutzte Muskeleigenreflexe. In der folgenden Aufstellung weist der Begriff Betroffene Nervenbahnen auf die Nerven hin, die den Reiz aufnehmen und den Effekt auslösen. Dabei werden die Hirnnerven, wie üblich, in römischen Zahlen dargestellt, die Abkürzungen C (Hals), Th (Brust) L (Lende) und S (Kreuz) weisen auf die 104 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9781158951741

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Verlag: Reference Series Books LLC Mai 2011 (2011)
ISBN 10: 1158951744 ISBN 13: 9781158951741
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Anbieter
BuchWeltWeit Inh. Ludwig Meier e.K.
(Bergisch Gladbach, Deutschland)
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Buchbeschreibung Reference Series Books LLC Mai 2011, 2011. Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Quelle: Wikipedia. Seiten: 103. Nicht dargestellt. Kapitel: Patellarsehnenreflex, Achillessehnenreflex, Extensor-digitorum-Reflex, Tibialis-posterior-Reflex, Bizeps-femoris-Reflex, Skapulohumeralreflex, Radiusperiostreflex, Trizepssehnenreflex, Bizepssehnenreflex, Bauchdeckenreflex, Fingerflexorenreflex, Adduktorenreflex, Pektoralisreflex, Pronatorenreflex, Zehenbeugereflex, Masseterreflex. Auszug: Ein Eigenreflex ist ein Reflex, der einen Effekt in demselben Organ hervorruft, das zuvor gereizt worden ist. Paradigmatisch wird in der Neurophysiologie damit meist der Muskeleigenreflex gemeint, der ausgelöst durch eine Muskeldehnung über die Ia Afferenzen über eine Umschaltstelle (monosynaptisch) auf das alpha-Motoneuron im Rückenmark verschaltet ist und über die Efferenzen (motorische Nerven) zu einer sichtbaren Zuckung des zuvor gedehnten Muskels führt. Das Ausmaß der Reflexantwort hängt von dem Erregungszustand des Motoneurons und der funktionellen Integrität der am Reflexbogen beteiligten Strukturen ab. Der Erregungszustand eines Motoneurons wird unter anderem durch absteigende, motorische Bahnsysteme, die Tiefensensibilität und segmentale Interneurone beeinflusst. Nach einem Schlaganfall kann es daher zu einer Steigerung der Muskeleigenreflexe in den betroffenen Muskelgruppen kommen (Spastik). Dann löst z. B. die Dehnung eines Muskels auch in funktionell benachbarten Muskelgruppen Reflexzuckungen aus, das heißt es werden auch Fremdreflexe klinisch erkennbar. Schädigungen im Reflexbogen selbst, zum Beispiel durch eine Neuritis oder durch mechanische Schäden, führen dagegen typischerweise zu einer Abschwächung des Muskeleigenreflexes. Selbst der klassische monosynaptische Muskeleigenreflex folgt daher nicht einem mechanisch unveränderten Ablauf sondern ist zum Beispiel durch Lernen, Aufmerksamkeit und willkürliche Vorspannung zu beeinflussen. Eigenreflexe sind, im Gegensatz zu Fremdreflexen, nicht habituierbar - es erfolgt durch Wiederholung also keine Abschwächung oder Ausbleiben der Reflexantwort. Einige in der klinisch neurologischen Diagnostik benutzte Muskeleigenreflexe. In der folgenden Aufstellung weist der Begriff Betroffene Nervenbahnen auf die Nerven hin, die den Reiz aufnehmen und den Effekt auslösen. Dabei werden die Hirnnerven, wie üblich, in römischen Zahlen dargestellt, die Abkürzungen C (Hals), Th (Brust) L (Lende) und S (Kreuz) weisen auf die 104 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9781158951741

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