Die Grossen Machte; Ein Ruckblick Auf Unser Jahrhundert - Softcover

Lenz, Max

 
9781235288753: Die Grossen Machte; Ein Ruckblick Auf Unser Jahrhundert

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Inhaltsangabe

Das historische Buch können zahlreiche Rechtschreibfehler, fehlende Texte, Bilder, oder einen Index. Käufer können eine kostenlose gescannte Kopie des Originals (ohne Tippfehler) durch den Verlag. 1900. Nicht dargestellt. Auszug: ... schlagen; überall, bis über den Ocean hin, blitzten sie mit vermehrter Kraft auf. Bisher war es den großen Höfen immer noch gelungen, ihr System wenigstens im Innern zu behaupten. Ietzt aber erkrachte die Monarchie in ihren Fugen, deren Volk zuerst von den revolutionären Ideen gepackt und bis in seine Tiefen durch sie verwandelt worden war; so wenig hatte es ihr genutzt, daß sie unter der Konnivenz Europas nach den konstitutionellen Theorien selbst eingerichtet, und daß ihr Verfassungsleben von den rivalisirenden Parteien wetteifernd weiter als in jedem anderen Staate fortgebildet war. Die Versuche, die auch Karl X., wie seine beiden Brüder, gemacht oder doch zugelassen hat, eine mittlere Linie einzuhalten und die Unabhängigkeit seiner Regierung zwischen den Parteien zu behaupten, halfen nichts mehr; nur um so stärkere Fesseln legten ihm die Klerikalen um die Füße. Wie brauste Lamennais auf, als das Ministerium der Versöhnung, das Graf Martignac gebildet hatte, die Volksschulen unter die Mitbeaufsichtigung der Präfekten neben den Bischöfen stellen, als es an den geistlichen Gymnasien Fähigkeitszeugnisse einführen, die Zahl ihrer Schüler beschränken wollte! Sofort erschien ihm der König im Lichte eines Nero und Diokletian, oder er nannte ihn wohl einen armseligen Schwachkopf. Die Kurie war mit dem Eifer ihrer Söhne gar nicht zufrieden. „Was Ihr für unbequeme Bischöfe habt!" sagte Leo XII. zu Chateaubriand, der seinem Hof als Gesandter in Rom diente. „Was wollen sie denn mehr? Sie haben den frömmsten und christlichsten König, der je geherrscht, ja, ich kann sagen, einen wahren Heiligen; warum kö...

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