The Knowledge-Creating Company - Hardcover

 
9781633695061: The Knowledge-Creating Company

Inhaltsangabe

Wie sind japanische Unternehmen weltweit führend in der Automobil- und Elektronikindustrie geworden? Was ist das Geheimnis ihres Erfolgs? Zwei führende japanische Wirtschaftsexperten, Ikujiro Nonaka und Hirotaka Takeuchi, sind die ersten, die den Erfolg japanischer Unternehmen mit ihrer Fähigkeit verbinden, neues Wissen zu schaffen und es zur Herstellung erfolgreicher Produkte und Technologien zu nutzen. In The Knowledge-Creating Company geben Nonaka und Takeuchi einen Einblick in die Art und Weise, wie japanische Unternehmen dieses neue Wissen organisatorisch schaffen. Die Autoren weisen darauf hin, dass es zwei Arten von Wissen gibt: explizites Wissen, das in Handbüchern und Verfahren enthalten ist, und stillschweigendes Wissen, das nur durch Erfahrung gelernt und nur indirekt durch Metapher und Analogie kommuniziert wird. US-Manager konzentrieren sich auf explizites Wissen. Die Japaner hingegen konzentrieren sich auf stillschweigendes Wissen. Und das, argumentieren die Autoren, ist der Schlüssel zu ihrem Erfolg – die Japaner haben gelernt, stillschweigend in explizites Wissen zu verwandeln. Um zu erklären, wie dies getan wird – und japanische Geschäftspraktiken dabei zu beleuchten – reichen die Autoren von griechischer Philosophie bis hin zu Zen-Buddhismus, von klassischen Ökonomen bis hin zu modernen Managementgurus, die die Theorie der organisatorischen Wissenserstellung mit Fallstudien von Firmen wie Honda, Canon, Matsushita, NEC, Nissan, 3M, GE und sogar den US-Marines veranschaulichen. Mit Matsushitas Entwicklung der Home Bakery (der weltweit ersten vollautomatischen Brotbackmaschine für den Heimgebrauch) zeigen sie beispielsweise, wie stillschweigendes Wissen in explizites Wissen umgewandelt werden kann: Als die Designer den Teigknetmechanismus nicht perfektionieren konnten, lehrte sich eine Softwareprogrammiererin beim Bäckermeister des Osaka International Hotel ein stillschweigendes Verständnis des Knetens, und dann vermitteln Diese Informationen an die Ingenieure. Darüber hinaus zeigen die Autoren, dass zur Schaffung von Wissen der beste Führungsstil weder von oben nach unten noch von unten nach oben ist, sondern das, was sie "Middle-up-down" nennen, in dem die mittleren Manager eine Brücke zwischen den Idealen des Top-Managements und den chaotischen Realitäten der Front bilden. Während wir die Wende ins 21. Jahrhundert machen, entsteht eine neue Gesellschaft. Peter Drucker nennt es die "Wissensgesellschaft", die sich drastisch von der "Industriegesellschaft" unterscheidet und in der der Erwerb und Anwendung von Wissen zu wichtigen Wettbewerbsfaktoren wird. Nonaka und Takeuchi gehen noch einen Schritt weiter und argumentieren, dass die Schaffung von Wissen der Schlüssel zur Erhaltung eines Wettbewerbsvorteils in Zukunft sein wird. Da sich das Wettbewerbsumfeld und die Kundenpräferenzen ständig ändern, geht Wissen schnell zugrunde. Mit The Knowledge-Creating Company haben Manager jahrelange Erkenntnisse japanischer Unternehmen zur Hand, die zeigen, wie man Wissen kontinuierlich schafft und wie man es nutzt, um erfolgreiche neue Produkte, Dienstleistungen und Systeme herzustellen.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

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