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Gaddafis Rache: Aus dem Tagebuch einer Geisel - Hardcover

Göldi, Max

 
9783037631034: Gaddafis Rache: Aus dem Tagebuch einer Geisel

Inhaltsangabe

Am 15. Juli 2008 wurde Hannibal Gaddafi, Sohn des libyschen Diktators Muammar Gaddafi, in Genf vorübergehend verhaftet. Der Vorwurf: Misshandlung seiner Bediensteten. Dies löste einen zweijährigen Rachefeldzug des Gaddafi-Clans gegen die Schweiz aus.

Das libysche Regime nahm den Schweizer Max Göldi und den schweizerisch-tunesischen Doppelbürger Rachid Hamdani in Haft, um die Schweizer Regierung unter Druck zu setzen. Max Göldi berichtet nun von seinen erschütternden Erlebnissen während dieser Zeit.

Er schildert die nervenaufreibenden und bizarren Umstände seiner Gefangenschaft, die ständig wechselnden Lebensbedingungen und das Überleben in libyschen Gefängnissen. Göldi erzählt von Entführung, Einzelhaft, Lösegeldforderungen und kafkaesken Schauprozessen.

Das Buch gewährt Einblicke in Fluchtpläne, beschreibt Begegnungen mit überforderten Beamten und standhaften Diplomaten. Es endet mit Göldis Rückkehr in die Schweiz am 14. Juni 2010, begleitet von der damaligen Außenministerin Micheline Calmy-Rey.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Max Göldi, geb. 1955, arbeitete nach seiner Lehre als Elektroniker und einem abgeschlossenen Informatikstudium beim weltweit operierenden Technologiekonzern ABB. Für diesen war er nicht nur in der Schweiz, sondern auch in verschiedenen Positionen im Ausland tätig. So zum Beispiel in Irak, Pakistan, Kanada, China, Libyen und Japan. Während seines Einsatzes als ABB-Länderverantwortlicher für Libyen wurde er vom Gaddafi-Clan fast zwei Jahre lang als Geisel festgehalten. Heute ist er pensioniert und lebt in Asien.

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

»Als direkt Betroffener verfüge ich in der sogenannten Libyen-Krise über sehr viele Informationen. Vieles habe ich in persönlichen Gesprächen, insbesondere mit Schweizer Diplomaten, erfahren. Da ich während der ganzen Zeit in Tripolis festsaß, bekam ich aber nur indirekt Einsicht in Vorgänge, die sich auf anderen wichtigen Schauplätzen (Bern, Genf, Berlin etc.) abspielten. Es wäre vermessen, zu behaupten, dass dieses Buch die Libyen-Krise umfassend beschreibt, aber es vermag sicherlich einige Lücken zu schließen. Meine umfangreichen und sehr detaillierten Tagebücher, die ich während meiner Gefangenschaft geschrieben habe, bilden die Grundlage dieser Publikation«.Aus dem Vorwort von Max Göldi

„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.