Wer heute in Deutschland für einen ungehemmten Wettbewerb streitet, wird rasch als Neoliberaler attackiert. Der moralische Angriff unterstellt einen Verzicht auf Gerechtigkeit, einen Rückfall in den nackten Wettbewerbskampf aller gegen aller. Doch die Attacke kann pariert werden: Die besseren Argumente, so Rainer Hank, sprechen für die dynamische und freiheitliche Kraft des Liberalismus, der sein eigenes moralphilosophisches Konzept hat.
Rainer Hank formuliert in seinem Buch die These, daß sich in Amerika, dem mittlerweile von Links wie Rechts gepriesenen Wirtschaftswunderland, das ganz neue Erfolgsmodell eines stabilen, von Konjunkturzyklen weitgehend unabhängigen Kapitalismus herausbildet, welches das Rennen um die globale Vorherrschaft vor allen anderen Kapitalismen machen und ganz besonders auch für Zentraleuropa Vorbildfunktion haben dürfte. Dies um so mehr, als uns der politisch-historische Rahmen Amerikas vertraut und sympathisch sein müßte: liberale Demokratie, die Verpflichtung auf ein Gesellschaftsmodell in Gleichheit und Freiheit und ein Konsumismus, der die Wertentscheidungen dem Verbraucher überläßt.
Die Prägung der globalen Wirtschaft durch das amerikanische Modell wird aber unweigerlich zur Folge haben, daß die Spreizung der Einkommen und Lebenslagen extrem zunehmen wird, was zu einer Verteilungs- und Gerechtigkeitsdebatte herausfordert, die jenseits der eingefahrenen Positionen von Rechts und Links geführt werden müßte.
Rainer Hanks thesenstarkes Buch, das leidenschaftlich für die Rehabilitierung des Manchester-Kapitalismus für das 21. Jahrhundert streitet, lädt zu einer solchen Debatte ein, die uns in einer Zeit der großen Übergänge zu ganz neuen Standpunkten verhelfen könnte.
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Rainer Hank, geboren 1953 in Stuttgart, studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Katholische Theologie in Tübingen und Fribourg (Schweiz). Von 1989 bis 1999 Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Seit November 1999 leitet er das Wirtschaftsressort des Berliner Tagesspiegel.
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