Oskar ist erst zehn, aber er weiß, dass er sterben wird. »Eierkopf« nennen ihn die anderen Kinder im Krankenhaus. Doch das ist nur ein Spitzname und tut nicht weiter weh. Schlimmer ist, dass seine Eltern Angst haben, mit ihm über die Wahrheit zu reden. Weder Chemotherapie noch Knochenmarkstransplantation können sein Leben retten. Nur die ehemalige Catcherin Madame Rosa hat den Mut, zusammen mit Oskar über seine Fragen nachzudenken. Sie rät ihm, jeden Tag einen Brief zu schreiben - an den lieben Gott - und ihm alles zu sagen, was ihn bewegt. Unsentimental und unerschrocken erzählen Oskars Briefe von Liebe, Schmerz, Freude und Verlust.
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Eric-Emmanuel Schmitt, geboren im März 1960 in Sainte-Foy-Lès-Lyons, studierte Klavier in Lyon und Philosophie in Paris. Zunächst Lehrbeauftragter für Philosophie an den Universitäten Besançon und Chambéry, begann er Anfang der 90er Jahre als Autor für Theater, Film und Fernsehen zu arbeiten. Seine erste Prosapublikation in deutscher Sprache »Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran« (2003 im Ammann Verlag) begeisterte Hunderttausende von Leserinnen und Lesern und wurde mit dem Deutschen Bücherpreis 2004 als »Publikumsliebling des Jahres« ausgezeichnet.
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