Bürger sein: Eine Prüfung politischer Begriffe

Bittner, Rüdiger

 
9783110567588: Bürger sein: Eine Prüfung politischer Begriffe

Inhaltsangabe

Wir leben in der Bundesrepublik begrifflich über unsere Verhältnisse. Wir stützen uns auf eine politische Selbstinterpretation, die sich schon als Theorie nicht halten lässt – das ist der Verdacht, der dieses Buch antreibt.

Um ihn zu prüfen, untersucht der Philosoph Rüdiger Bittner fünf Begriffe, die für dies Selbstverständnis grundlegend sind, nämlich Freiheit, Menschenwürde, Menschenrechte, Gerechtigkeit und Demokratie. Dabei erweist sich der Verdacht als berechtigt: Unsere politische Existenz in der Bundesrepublik lässt sich unter diese Begriffe gar nicht oder nur unter radikal zurückgeschnittene Versionen von ihnen fassen.

Die Kritik zielt nicht darauf, dass die politische Praxis anders aussieht als die Theorie. Die Kritik ist, dass die Theorie, die sich auf die genannten Begriffe stützt, selbst nicht trägt. Demgemäß entwickelt das Buch nun in Grundzügen ein neues Selbstverständnis des politischen Lebens in diesem Staat, ein Selbstverständnis ohne die frommen Legenden der herrschenden politischen Philosophie.

Beide, Kritik und neues Verständnis, wenden sich an alle, die sich über ihre politische Existenz in diesem Staat Rechenschaft geben wollen.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Rüdiger Bittner, Universität Bielefeld.

Von der hinteren Coverseite

Wir leben in Deutschland begrifflich über unsere Verhältnisse – das ist der Verdacht, der dieses Buch antreibt. Um ihn zu prüfen untersucht Rüdiger Bittner fünf Begriffe, die für unser politisches Selbstbild grundlegend sind: Freiheit, Menschenwürde, Menschenrechte, Gerechtigkeit und Demokratie. Der Verdacht erweist sich als berechtigt. Unsere politische Existenz in der Bundesrepublik lässt sich unter diese Begriffe gar nicht oder nur unter radikal zurückgeschnittene Versionen von ihnen fassen. Die Kritik zielt dabei nicht darauf, dass die politische Praxis anders aussähe als die Theorie. Vielmehr ist die Theorie selbst nicht tragfähig. Bei diesem Befund bleibt Bittner nicht stehen. Er entwirft ein neues Selbstverständnis des politischen Lebens in diesem Staat, ein Selbstverständnis ohne die frommen Legenden der derzeit herrschenden politischen Philosophie.

„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.