The Metaphysics of Ordinary Language Philosophy. The Application of the Principle of Expressibility from Plato to Wittgenstein.
(Text in German)
Since ordinary language philosophy is widely regarded as a philosophical trend of the 20th century having a critical or even anti-metaphysical attitude, its significance for history and also for metaphysics has often been underestimated. In fact, three typical arguments used in ordinary language philosophy - substitution tests, sequence formation tests and language game tests - are based on a metaphysical principle: the principle of expressibility.
In this work, the author shows that these arguments are not only used in the 20th century but that they have also been found in classical philosophical texts since Plato.
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Zustand: Neu. Das Sagbarkeitsprinzip und seine Verwendung von Platon bis Wittgenstein. Da die Sprachanalyse weithin als eine metaphysikkritische philosophische Strömung des 20. Jahrhunderts gilt, wird sowohl ihre Geschichts- als auch ihre Metaphysikträchtigkeit unterschätzt. Rolf W. Puster rückt dieses doppelt korrekturbedürftige Bild zurecht. Seine Untersuchung gliedert sich in sechs Kapitel: I. Einführende Vorbetrachtungen; II. Die Analytische Philosophie als historischer Gegenstand; III. Das Sagbarkeitsprinzip; IV. Der Substitutionstest; V. Die Sequenzbildungstest; VI. Der Sprachspieltest. -- Kapitel I erörtert eingehend die Hauptthesen dieser Arbeit und stellt sie zugleich in größere Zusammenhänge; insbesondere erfährt die Koordination historischer und systematischer Aspekte eine grundsätzlichere Behandlung im Rahmen einiger methodischer Erwägungen. Die Kapitel II und III bilden eine thematische Einheit: Das vorrangige Ziel des Kapitels II liegt in der Herausarbeitung des Begriffs von Sprachanalyse, der der Untersuchung zugrundeliegt und sie leitet. Hierbei ist eine kritische Absetzung von weithin geteilten Sichtweisen nicht zu vermeiden, um einen schärferen und engeren Begriff zu etablieren und seine Nützlichkeit vor Augen zu führen. Im Zentrum der vorgeschlagenen begrifflichen Neubestimmung steht das Sagbarkeitsprinzip und die Frage nach seinem metaphysischen Status; wegen seines systematischen Gewichts wird dem Sagbarkeitsprinzip jedoch ein eigener Abschnitt gewidmet, der (aus eher äußerlichen) Umfangsgründen von Kapitel II abgetrennt wurde und diesem als selbständiges Kapitel III nachfolgt. Die drei obengenannten Typen sprachanalytischen Argumentierens (der Substitutions-, der Sequenzbildungs- und der Sprachspieltest) werden in den Kapiteln IV-VI ausführlich vorgestellt; im Anschluss an den Versuch, sie möglichst formal und allgemein zu charakterisieren, wird ihr Auftreten in Texten der philosophischen Tradition exemplarisch nachgewiesen; daran schließt sich jeweils eine knappe Bilanz, die auch die zusätzlichen Gesichtspunkte, die sich aus dem historischen Material ergeben haben, zur Geltung bringt. Der Schlussabschnitt resümiert die gewonnenen Ergebnisse und stellt einige Erwägungen dazu an, hinsichtlich welcher Punkte durch sie ein zusätzlicher oder veränderter Diskussionsbedarf entstanden ist. XII,299 Seiten mit 10 Tab., broschiert (Philosophische Untersuchungen; Band 2/Mohr Siebeck 1997). Früher EUR 59,00. Gewicht: 477 g - Softcover/Taschenbuch. Bestandsnummer des Verkäufers 15986
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Zustand: gut. 1997. Die Metaphysik der Sprachanalyse In deutscher Sprache. pages. Bestandsnummer des Verkäufers BN568230
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