Einst war die Stickerei die beherrschende Industrie in der Ostschweiz und in Vorarlberg. Zwischen Paris und St. Gallen verkehrten direkte Eisenbahnwagen, und es gab kaum eine Familie, die nicht in irgendeiner Weise mit der Stickerei beschäftigt war. Doch als Luxus- und Modeindustrie war die Stickerei-Industrie auch besonders krisenanfällig. Nach der Weltwirtschaftskrise erholte sie sich nie mehr.
Elisabeth Gerter nimmt uns mit in die Stickerlokale, die Fabriken, die Exporthäuser und die Stickereibörse, sie zeigt uns die Fabrikanten und Exporteure, Arbeiter, Politiker und Verbandssekretäre. Vor allem aber jene Menschen, denen die unbeugsamen Gesetze des Marktes zum Schicksal werden - die Sticker.
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Elisabeth Gerter, geboren 1895 in Gossau, arbeitete nach einer Ausbildung zur Krankenschwester als Privatpflegerin in verschiedenen Ländern Europas. Mit ihren beiden Romanen Schwester Lisa und Die Sticker, in denen sie realistisch die Zustände im Pflegebereich sowie den Niedergang der Schweizer Textilfabrikation schildert, wurde sie zu einer der wichtigsten gesellschafts- und sozialkritischen Autorinnen der Schweiz. Elisabeth Gerter starb 1955 in Riehen.
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8° , Broschur, 446 Seiten, Das Buch ist in einem sehr guten Zustand. Als Geschenk geeignet. 9783293003262 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550. Bestandsnummer des Verkäufers 58172
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Pappband. Zustand: sehr gut. ungelesen, leichte Lagerspuren, gekennzeichnete Remittende (Strich auf Schnitt ) . . . 448 S., 12 x 20 cm, Pappband mit Orig.-Umschlag; . . . . . . Schlagworte: Belletristik/Germanistik / Schweizer Belletristik / Roman . . . Remittende (ungelesen). Bestandsnummer des Verkäufers 4033884
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