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Die Ordnung der Frauen: Wie Kontrolle die Welt veränderte und ein Leben sie zurückbrachte - Softcover

Roder, Achim

 
9783384905239: Die Ordnung der Frauen: Wie Kontrolle die Welt veränderte und ein Leben sie zurückbrachte

Inhaltsangabe

Über Jahrhunderte hinweg kämpfen Frauen um Rechte, Stimme und Selbstbestimmung. Was mit einer einfachen Frage im Mittelalter beginnt - Wer hat diese Ordnung gemacht? - wird über Generationen hinweg zu einem Kampf gegen Unterdrückung, Abhängigkeit und unsichtbare Macht. Doch als die alte Männerherrschaft überwunden ist, entsteht aus dem Wunsch nach Schutz eine neue Form der Kontrolle. In einer fernen Zukunft bestimmt eine weiblich geführte Ordnung über Geburt, Herkunft und Zukunft. Männer sind aus dem Zentrum verschwunden, Kinder entstehen in Reproduktionszentren, und Freiheit wird zunehmend an Sicherheit gebunden. Als in einem dieser Zentren ein Junge geboren wird, gerät das System ins Wanken. Eron ist nicht nur eine biologische Abweichung, sondern eine Frage, auf die weder das Zentrum noch die Männerwelt des Outbacks eine einfache Antwort haben. Während einige ihn retten wollen, andere ihn fürchten und wieder andere ihn als Zeichen benutzen möchten, zeigt sich: Keine Seite ist frei von Schuld, und keine Ordnung bleibt gerecht, wenn sie allein bestimmt, was für alle richtig ist. Die Ordnung der Frauen ist ein dystopischer Roman über Macht, Geschlecht, Erinnerung und die gefährliche Nähe von Fürsorge und Kontrolle. Er erzählt von einer Welt, in der der Kampf um Gleichgewicht wichtiger wird als der Sieg einer Seite über die andere.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Achim Roder wurde 1945 in Oberstdorf geboren und lebt heute in Niederbayern, wo er zwei Apotheken betreibt. Nach seinem Pharmaziestudium arbeitete er zunächst als Krankenhausapotheker in Straubing. Von 1975 bis 1979 war er Mitglied des Ausschusses "Normen und Verpackung" der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Krankenhausapotheker. In dieser Zeit begann er, sich intensiv mit den Auswirkungen der aufkommenden Kostendämpfungspolitik im Gesundheitswesen auseinanderzusetzen - ein Thema, das ihn bis heute begleitet. Ein prägender Moment war der Deutsche Apothekertag in München Mitte der 1970er Jahre. Dort meldete er sich mit einer kritischen Stellungnahme gegenüber dem damaligen Bundesarbeits- und Sozialminister Walter Arendt (SPD) zu Wort. Er warf der Gesundheitspolitik vor, betriebswirtschaftliche Prinzipien über das Wohl der Patienten zu stellen, und prophezeite die Abwanderung der pharmazeutischen Industrie aus Deutschland. Diese Haltung galt damals als provokant, stieß jedoch auf breite Zustimmung unter Fachkollegen. 1979 wurde er in den Vorstand der Bayerischen Landesapothekerkammer gewählt und gründete im selben Jahr seine erste Apotheke. 2008 kam eine zweite Apotheke hinzu, die er seither ebenfalls betreibt. Darüber hinaus war er zeitweise im gesundheitspolitischen Ausschuss der CSU tätig. Als approbierter Apotheker veröffentlichte er im Deutschen Apothekerverlag das Fachbuch "Herstellungs- und Haltbarkeitsdaten Deutscher Arzneimittel", das sich als verlässliches Nachschlagewerk etabliert hat. Königreich Europa ist sein erstes belletristisches Werk - ein literarisch-politisches Projekt, das aus der Überzeugung entstanden ist, dass Sprache nicht nur beschreibt, sondern gestaltet. Der Roman verknüpft persönliche Lebenserfahrung mit gesellschaftlicher Reflexion und formuliert eine mutige Vision für ein neues Europa - getragen von Verantwortung, kritischem Geist und dem Glauben an die Kraft des Wortes.

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