In der gegenwärtigen Phase der Digitalisierung sind zwischenmenschliche Beziehungen zunehmend von generativen Systemen durchdrungen, deren Inhalte und Interaktionen menschenähnlich erscheinen. Große Technologieunternehmen wie OpenAI und Tesla arbeiten daran, wesentliche und charakteristische Eigenschaften des Menschen technisch zu reproduzieren. Die so entstehenden Simulacra sind Abbilder des Menschen ohne echte Vorbilder, seien es KI-generierte Bilder und Texte, künstlich intelligente Begleiter oder menschenähnliche Roboter. Lukas Brand entwickelt eine Theorie der Reproduktion des Menschen in digital-technischen Artefakten und erarbeitet wesentliche Grundlagen zur Analyse und Bewertung dieses Phänomens an der Schnittstelle von Technologie, Philosophie und Theologie. Dabei gibt er eine leicht verständliche Einführung in die Funktionsweise von künstlicher Intelligenz und den generellen Aufbau digital-technischer Artefakte. Die vorliegende Arbeit erlaubt somit nicht nur die Einordnung von Sprachmodellen wie GPT oder humanoiden Robotern, sondern legt auch die anthropologischen Grundannahmen offen, die diesen Systemen zugrunde liegen. Ausgehend von der sozioinformatischen Beschreibung des Phänomens zeichnet Brand nach, wie die Verfügbarmachung des Menschen im Androiden das Potenzial birgt, menschliche Gemeinschaft zu unterminieren.
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Buch. Zustand: Neu. Neuware -In diesem Band untersucht Lukas Brand die Reproduktion des Menschen in Form von künstlicher Intelligenz und Robotik. Brand analysiert den Versuch, menschliche Funktionen und Eigenschaften in technischen Artefakten wie KI-Systemen und humanoiden Robotern zu realisieren. Dazu entwickelt er Ansätze von Walter Benjamin und Roland Barthes weiter, die sich mit der Reproduktion und Modellierung der Wirklichkeit durch Wissenschaft und Technik befassen, und überträgt sie auf eine Theorie der Reproduktion von Entitäten in technischen Artefakten. Damit liefert Brand eine Blaupause für die Analyse der Bedeutung der technischen Kultur für die Gesamtgesellschaft. Die Theorie der Reproduktion wendet er exemplarisch auf die Nachbildung menschlichen Aussehens und menschlicher Intelligenz in Form maschineller Sprachverarbeitung durch Modelle wie GPT einerseits und der modernen Androidentechnik andererseits an. Brand zeigt so die anthropologischen Grundannahmen der beteiligten Akteure auf und deutet die entstehenden Reproduktionen als Simulacra im Sinne Baudrillards - als Abbilder ohne Vorbild, die auf Prozessen einer unvollständigen Simulation der Wirklichkeit basieren. Abschließend nimmt er eine theologisch-anthropologische Einordnung der Implikationen vor, die sich aus der Verbreitung solcher Simulacra für das menschliche Selbstverständnis in einer sozioinformatischen Gesellschaft ergeben. 388 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9783402124406
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Buch. Zustand: Neu. Neuware -In diesem Band untersucht Lukas Brand die Reproduktion des Menschen in Form von künstlicher Intelligenz und Robotik. Brand analysiert den Versuch, menschliche Funktionen und Eigenschaften in technischen Artefakten wie KI-Systemen und humanoiden Robotern zu realisieren. Dazu entwickelt er Ansätze von Walter Benjamin und Roland Barthes weiter, die sich mit der Reproduktion und Modellierung der Wirklichkeit durch Wissenschaft und Technik befassen, und überträgt sie auf eine Theorie der Reproduktion von Entitäten in technischen Artefakten. Damit liefert Brand eine Blaupause für die Analyse der Bedeutung der technischen Kultur für die Gesamtgesellschaft. Die Theorie der Reproduktion wendet er exemplarisch auf die Nachbildung menschlichen Aussehens und menschlicher Intelligenz in Form maschineller Sprachverarbeitung durch Modelle wie GPT einerseits und der modernen Androidentechnik andererseits an. Brand zeigt so die anthropologischen Grundannahmen der beteiligten Akteure auf und deutet die entstehenden Reproduktionen als Simulacra im Sinne Baudrillards - als Abbilder ohne Vorbild, die auf Prozessen einer unvollständigen Simulation der Wirklichkeit basieren. Abschließend nimmt er eine theologisch-anthropologische Einordnung der Implikationen vor, die sich aus der Verbreitung solcher Simulacra für das menschliche Selbstverständnis in einer sozioinformatischen Gesellschaft ergeben. 388 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9783402124406
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Buch. Zustand: Neu. Neuware -In der gegenwärtigen Phase der Digitalisierung sind zwischenmenschliche Beziehungen zunehmend von generativen Systemen durchdrungen, deren Inhalte und Interaktionen menschenähnlich erscheinen. Große Technologieunternehmen wie OpenAI und Tesla arbeiten daran, wesentliche und charakteristische Eigenschaften des Menschen technisch zu reproduzieren. Die so entstehenden Simulacra sind Abbilder des Menschen ohne echte Vorbilder, seien es KI-generierte Bilder und Texte, künstlich intelligente Begleiter oder menschenähnliche Roboter.Lukas Brand entwickelt eine Theorie der Reproduktion des Menschen in digital-technischen Artefakten und erarbeitet wesentliche Grundlagen zur Analyse und Bewertung dieses Phänomens an der Schnittstelle von Technologie, Philosophie und Theologie. Dabei gibt er eine leicht verständliche Einführung in die Funktionsweise von künstlicher Intelligenz und den generellen Aufbau digital-technischer Artefakte. Die vorliegende Arbeit erlaubt somit nicht nur die Einordnung von Sprachmodellen wie GPT oder humanoiden Robotern, sondern legt auch die anthropologischen Grundannahmen offen, die diesen Systemen zugrunde liegen. Ausgehend von der sozioinformatischen Beschreibung des Phänomens zeichnet Brand nach, wie die Verfügbarmachung des Menschen im Androiden das Potenzial birgt, menschliche Gemeinschaft zu unterminieren. Bestandsnummer des Verkäufers 9783402124406
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