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Ein einziges Leben: Geschichten aus der NS-Zeit - Softcover

Lampert, Tom

 
9783423340298: Ein einziges Leben: Geschichten aus der NS-Zeit

Inhaltsangabe

Acht Lebenswege, die sich dem einfachen Schema von Gut und Böse, Opfer und Täter entziehen. »Ein großartiges Buch.« taz

Eine junge, »schwer erziehbare« Jüdin wird 1936 aus Palästina ausgewiesen und in ihr Herkunftsland Deutschland zurückgeschickt. Sie wird straffällig, und ihre Odyssee durch Gefängnisse und psychiatrische Anstalten endet angeblich »im Osten«, sehr wahrscheinlich aber wird sie Opfer der »Euthanasie-Aktion«. Ein Berliner Rentner kritzelt Sprüche gegen Hitler an die Wand einer Bedürfnisanstalt und wird hingerichtet. Wilhelm K., Generalkommissar in Weißrussland, ist zutiefst in die Judenvernichtung verstrickt und kämpft zugleich um das Leben deportierter deutscher Juden. Einen kann er tatsächlich retten, Karl L., der dann der unerbittliche und umstrittene Leiter der jüdischen Ghettopolizei in Theresienstadt wird.

Die direkt oder indirekt miteinander verwobenen Lebenswege werden aus den Akten rekonstruiert, lassen die eindeutige Kategorisierung als Täter oder Opfer nicht zu und präsentieren eine Wirklichkeit, die phantastischer ist als jede Fiktion.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Tom Lampert, geboren 1962, studierte Politikwissenschaften in Stanford und promovierte an der Cornell University. Er lebt als Autor und Übersetzer in Berlin.

„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.