Der Positivismus ist tot - dem würde heutzutage niemand widersprechen, soweit es um einen Gesetzespositivismus geht, der meint, das konkrete Urteil aus den allgemeinen Gesetzen deduzieren zu können. Allerdings ist die Bindung des Richters an das Gesetz weiterhin in Art. 20 III GG festgeschrieben. Die Meinung, Urteile nur durch ihre Rückbindung an vom demokratisch gewählten Gesetzgeber erlassene Normen legitimieren zu können, ist in der Rechtstheorie weit verbreitet. Sie mag Grund dafür sein, dass dezisionistische Elemente in der richterlichen Entscheidung als notwendiges Übel angesehen werden, welches so gering wie möglich gehalten werden muss. Die meisten Ansätze in der Rechtstheorie sind deshalb darum bemüht, dezisionistische Elemente zu beseitigen. Anusheh Rafi stellt in seiner Promotionsarbeit mit dem "gebundenen Dezisionismus" einen neuen Ansatz für die Rechtstheorie dar. Nachdem aufgezeigt wird, dass dezisionistische Elemente nicht zu vermeiden sind (1. Kapitel), werden dem Richter Kriterien an die Hand gegeben, mit denen er seine Dezisionsmacht verantwortungsbewusst ausüben kann. Anhand des Zweckes, den der Richter mit der Entscheidung zu verfolgen hat, wenn er ein gutes - d. h. zweckgerichtetes - Urteil fällen möchte (2. Kapitel), werden neun Kriterien aufgestellt, die er bei seiner Entscheidung zu beachten hat (3. Kapitel). Diese Kriterien stellen Topoi der juristischen Argumentation dar, die gegeneinander so abzuwägen sind, dass sie dem Rechtsfrieden - dem Zweck des Urteils - am wahrscheinlichsten dienen.
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Zustand: Sehr Gut. Zustandsbeschreibung: Filzstiftstriche auf Schnitt. Der Autor entwickelt seinen Ansatz eines "gebundenen Dezisionismus", indem er zunächst aufzeigt, dass dezisionistische Elemente nicht zu vermeiden sind, und sodann Kriterien für eine verantwortungsbewusste Ausübung der richterlichen Dezisionsmacht herausarbeitet. Diese Kriterien stellen Topoi der juristischen Argumentation dar, die gegeneinander so abzuwägen sind, dass sie dem Rechtsfrieden am wahrscheinlichsten dienen. 171 Seiten, broschiert (Schriften zur Rechtstheorie; Band 219/Duncker & Humblot 2004). Statt EUR 52,80. Gewicht: 218 g - Softcover/Taschenbuch. Bestandsnummer des Verkäufers 99050
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Zustand: New. Der Positivismus ist tot - dem wuerde heutzutage niemand widersprechen, soweit es um einen Gesetzespositivismus geht, der meint, das konkrete Urteil aus den allgemeinen Gesetzen deduzieren zu koennen. Allerdings ist die Bindung des Richters an das Gesetz weit. Bestandsnummer des Verkäufers 4533757
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Kriterien für ein gutes Urteil. | Dissertationsschrift | Anusheh Rafi | Taschenbuch | 171 S. | Deutsch | 2004 | Duncker & Humblot | EAN 9783428113347 | Verantwortliche Person für die EU: Duncker & Humblot GmbH, Carl-Heinrich-Becker-Weg 9, 12165 Berlin, info[at]duncker-humblot[dot]de | Anbieter: preigu. Bestandsnummer des Verkäufers 102441320
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Softcover. Zustand: gut. 2004. Kriterien für ein gutes Urteil In deutscher Sprache. pages. Bestandsnummer des Verkäufers BN246505
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