Der Kanon. Die deutsche Literatur. Romane: 20 Bände und ein Begleitband im Schuber (insel taschenbuch) - Softcover

 
9783458066781: Der Kanon. Die deutsche Literatur. Romane: 20 Bände und ein Begleitband im Schuber (insel taschenbuch)

Inhaltsangabe

Inhalt: Johann Wolfgang Goethe: Die Leiden des jungen Werthers, Die Wahlverwandtschaften; E. T. A. Hoffmann: Die Elixiere des Teufels; Gottfried Keller: Der grüne Heinrich; Theodor Fontane: Frau Jenny Treibel, Effi Briest; Thomas Mann: Buddenbrooks; Heinrich Mann: Professor Unrat; Hermann Hesse: Unterm Rad; Robert Musil: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß; Franz Kafka: Der Proceß; Thomas Mann: Der Zauberberg; Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz; Joseph Roth: Radetzkymarsch; Anna Seghers: Das siebte Kreuz; Heimito von Doderer: Die Strudelhofstiege; Wolfgang Koeppen: Tauben im Gras; Günter Grass: Die Blechtrommel; Max Frisch: Montauk; Thomas Bernhard: Holzfällen

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Über die Autorin bzw. den Autor

Marcel Reich-Ranicki wurde am 2. Juni 1920 in Wloclawek / Polen geboren. Sein Vater, David Reich, war ein polnischer Jude, seine Mutter, Helene eine deutsche Jüdin. Die Familie siedelte 1929 nach Berlin um. Dort besuchte er das Gymnasium. Im Herbst 1938, kurz nach dem Abitur, wurde er verhaftet und nach Polen deportiert, wo er ab 1940 im Warschauer Getto leben musste. Anfang 1943 gelang ihm zusammen mit seiner Frau Teofila die Flucht aus dem Getto in den Warschauer Untergrund. Seine Eltern und sein Bruder wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Zunächst im Polnischen Diplomatischen Dienst tätig, fand er seine Berufung schließlich in der Literatur. Er arbeitete für Zeitungen, im Rundfunk und als Übersetzer. 1958 siedelte Reich-Ranicki in die Bundesrepublik Deutschland über. Er lebte von 1959 bis 1973 in Hamburg, dann zog er nach Frankfurt am Main. Er war für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), Die Welt und die Wochenzeitung Die Zeit als Literaturkritiker tätig und gehörte von 1958 bis 1967 als solcher der Gruppe 47 an. 1968 war er Gastprofessor für deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts an der Washington University in St. Louis (USA) und 1969 am Middlebury College (USA). Von 1971 bis 1975 lehrte er als ständiger Gastprofessor für Neue Deutsche Literatur an den Universitäten Stockholm und Uppsala. Ab 1974 war er Honorarprofessor an der Universität Tübingen, in den Jahren 1991/92 bekleidete er die Heinrich Heine-Gastprofessur an der Universität Düsseldorf. Marcel Reich-Ranicki war Ehrendoktor der Universitäten Uppsala (1972), Augsburg (1992), Bamberg (1992), Düsseldorf (1997), Utrecht (2001) und München (2002). Nachdem er 1988 die Leitung des Literaturteils der FAZ abgegeben hatte, schrieb er weiter Kritiken in verschiedenen Zeitungen und wirkte von nun an auch im Fernsehen: Von 1988 bis 2001 leitete er das Literarische Quartett im ZDF. Reich-Ranicki wurde mit zahlreichen Preisen geehrt und galt als einer der bedeutendsten Literaturkritiker Deutschlands. Er starb am 18. September 2013 im Alter von 93 Jahren.

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