Metaphysisches Denken ist seit seinem Anfang wesentlich bestimmt durch die Frage nach dem Bezug von Identität und Differenz, sei es, dass ihm - etwa bei Parmenides - Differenz oder Andersheit philosophisch gar nicht legitimierbar erscheint, sei es, dass es - etwa bei Platon - Differenz als notwendiges Konstituens des Seins im Ganzen denkt. Von Anfang an auch besteht diese Frage mit der nach Einheit und Vielheit und der nach Sinn und Funktion von Gegensätzen untrennbar zusammen. Dieses Buch, das hier in unveränderter Neuauflage erscheint, versammelt in exemplarischer Weise die Themen, denen sich das Denken des Autors über Jahrzehnte immer aufs Neue gewidmet hat. Es entwirft eine umfassende Begriffsgeschichte von Identität und Differenz. In der Darstellung der dialektischen Problementfaltung wird deutlich, wie die Frage nach dem Bezug von Identität und Differenz das philosophische Denken von Platon und den Neuplatonikern über christliche Theologie und Frühe Neuzeit bis hin zum Deutschen Idealismus geprägt hat. Darüber hinaus zeigt das Buch, wie die Problemstellung in Adornos Kritik des Identitätsbegriffs auch in die Gegenwartsphilosophie hinein weiter fortwirkt.
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Werner Beierwaltes, einer der besten Kenner der platonischen und neuplatonischen Philosophie, ist Professor emeritus der Ludwig-Maximilians-Universität München und Mitglied der Bayerischen und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Metaphysisches Denken ist seit seinem Anfang wesentlich bestimmt durch die Frage nach dem Bezug von Identität und Differenz, sei es, dass ihm - etwa bei Parmenides - Differenz oder Andersheit philosophisch gar nicht legitimierbar erscheint, sei es, dass es - etwa bei Platon - Differenz als notwendiges Konstituens des Seins im Ganzen denkt. Von Anfang an auch besteht diese Frage mit der nach Einheit und Vielheit und der nach Sinn und Funktion von Gegensätzen untrennbar zusammen.Dieses Buch, das hier in unveränderter Neuauflage erscheint, versammelt in exemplarischer Weise die Themen, denen sich das Denken des Autors über Jahrzehnte immer aufs Neue gewidmet hat. Es entwirft eine umfassende Begriffsgeschichte von Identität und Differenz. In der Darstellung der dialektischen Problementfaltung wird deutlich, wie die Frage nach dem Bezug von Identität und Differenz das philosophische Denken von Platon und den Neuplatonikern über christliche Theologie und Frühe Neuzeit bis hin zum Deutschen Idealismus geprägt hat. Darüber hinaus zeigt das Buch, wie die Problemstellung in Adornos Kritik des Identitätsbegriffs auch in die Gegenwartsphilosophie hinein weiter fortwirkt. 328 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9783465041283
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Metaphysisches Denken ist seit seinem Anfang wesentlich bestimmt durch die Frage nach dem Bezug von Identität und Differenz, sei es, dass ihm - etwa bei Parmenides - Differenz oder Andersheit philosophisch gar nicht legitimierbar erscheint, sei es, dass es - etwa bei Platon - Differenz als notwendiges Konstituens des Seins im Ganzen denkt. Von Anfang an auch besteht diese Frage mit der nach Einheit und Vielheit und der nach Sinn und Funktion von Gegensätzen untrennbar zusammen.Dieses Buch, das hier in unveränderter Neuauflage erscheint, versammelt in exemplarischer Weise die Themen, denen sich das Denken des Autors über Jahrzehnte immer aufs Neue gewidmet hat. Es entwirft eine umfassende Begriffsgeschichte von Identität und Differenz. In der Darstellung der dialektischen Problementfaltung wird deutlich, wie die Frage nach dem Bezug von Identität und Differenz das philosophische Denken von Platon und den Neuplatonikern über christliche Theologie und Frühe Neuzeit bis hin zum Deutschen Idealismus geprägt hat. Darüber hinaus zeigt das Buch, wie die Problemstellung in Adornos Kritik des Identitätsbegriffs auch in die Gegenwartsphilosophie hinein weiter fortwirkt. 328 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9783465041283
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