Teach me (Jugendliteratur ab 12 Jahre) - Hardcover

Nelson, R. A.

 
9783473352623: Teach me (Jugendliteratur ab 12 Jahre)

Über die Autorin bzw. den Autor

Russel A. Nelson wuchs in den Südstaaten Amerikas auf und lebt heute mit seiner Familie an den Ausläufern der Appalachen, nördlich von Alabama. Wenn er gerade keine Romane schreibt, arbeitet er an einem Weltraumprogramm. Für seine Veröffentlichungen in diesem Bereich hat er mit den renommierten Silver Snoopy Award die höchste zivile Ehrung der NASA erhalten. In seiner Freizeit setzt sich Nelson mit Quantenphysik, Astronomie und Geschichte auseinander, liest und spielt ebenso gern Basketball.

Aus dem Klappentext

Nine hat sich verliebt. Unsterblich, unbedingt, grenzenlos. Verliebt in ihren Lehrer Richard Mann. Mann ist neu an der Schule und begeistert durch seine unkonventionelle Art Literatur zu unterrichten, durch sein Aussehen, seine jugendliche Aura. Er ist fasziniert von der Klugheit Nines, lässt sich auf sie ein. Nine verliert nach und nach alle sicheren Koordinaten ihrer Daseinsmatrix und schließlich sich selbst. Dann der harte Aufprall: Richard Mann verlässt sie. Nine gibt nicht auf, verfolgt wie besessen den "Verräter". Erst als sie beginnt, das Geheimnis dieses Mannes, der in ihr Leben einbrach, zu entzaubern, findet sie zu sich selbst zurück.

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

"Es ist passiert. Es ist wahrhaftig passiert.
Als ich endlich in die Schule komme, bin ich wie überzuckert, kurz vorm Durchdrehen.
Mr Mann sitzt mit den anderen Lehrern in der Cafeteria.
Er schwenkt seine Gabel, die Beine locker ausgestreckt, die Knöchel über Kreuz. Ich sehne mich so danach, mit ihm zu reden, seine Stimme zu hören, ein Signal, ein Zeichen zu bekommen, das die Verbindung zwischen uns bestätigt. Aber sich heute dem Lehrertisch zu nähern, wäre wie nackt mit brennenden Haaren durchs Einkaufszentrum zu rennen.
Hoffentlich sieht er mich.
Ich betrachte seinen Mund, während er redet, kaut, lächelt - so schön. Jetzt ist es auf eine Art auch mein Mund. Ich habe ihn mir angeeignet. Jetzt sind es meine Lippen, meine Zähne, meine Zunge. Wie kann er sie benutzen, ohne dabei auch ein Stück von mir zu berühren?
Heute, im Tageslicht besehen, weiß ich gar nicht mehr, ob ich mir meiner neuen Wirklichkeit überhaupt sicher sein kann. Der Raum zwischen uns, die Leere, die Entfernung könnte der Beweis dafür sein, dass der gestrige Abend ein Traum war ..."

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