Für die politische Kultur des kaiserzeitlichen und spätantiken Rom waren Bezugnahmen auf den ersten Princeps Augustus vielfach grundlegend. Schließlich konnten die antiken Zeitgenossen in der Augustusrezeption zentrale politisch-gesellschaftliche Fragen ihrer eigenen Zeit verhandeln.
Marco Besl untersucht dieses für die römische Geschichte zentrale Phänomen eingehend und schließt so eine Lücke in der bisherigen Forschung. Dabei stützt sich seine Studie auf literarische, numismatische, epigraphische und archäologische Zeugnisse. Besl zeigt, mit welchen Zielen und in welchen Kontexten sich verschiedene antike Akteure bewusst auf Augustus berufen haben. So widmet er sich sowohl den römischen Kaisern und ihrer Herrschaftslegitimation als auch der antiken Historiographie als Ausdruck eines politischen Diskurses sowie der antiken Literatur im Allgemeinen. Nicht zuletzt verdeutlicht dieser umfassende Blick, dass die Augustusrezeption in der Antike vielfältiger und ambivalenter war als bisher oft angenommen.
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Marco Besl studierte Geschichte, Philosophie und Katholische Theologie in Regensburg, München und Durham (UK). Mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes promovierte er 2023 in Alter Geschichte an der LMU München. Derzeit ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Alte Kirchengeschichte und Patrologie an der LMU München tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die politische Kultur der römischen Antike, das antike Christentum und die Digital Classics.
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Gr.-8°, Ppbd. 296 S.; mit 22 Farb-, 6 s/w-Abb. u. Neuwertiges Ex. / Fine Copy // Für die politische Kultur des kaiserzeitlichen und spätantiken Rom waren Bezugnahmen auf den ersten Princeps Augustus vielfach grundlegend. Schließlich konnten die antiken Zeitgenossen in der Augustusrezeption zentrale politisch-gesellschaftliche Fragen ihrer eigenen Zeit verhandeln. Marco Besl untersucht dieses für die römische Geschichte zentrale Phänomen eingehend und schließt so eine Lücke in der bisherigen Forschung. Dabei stützt sich seine Studie auf literarische, numismatische, epigraphische und archäologische Zeugnisse. Besl zeigt, mit welchen Zielen und in welchen Kontexten sich verschiedene antike Akteure bewusst auf Augustus berufen haben. So widmet er sich sowohl den römischen Kaisern und ihrer Herrschaftslegitimation als auch der antiken Historiographie als Ausdruck eines politischen Diskurses sowie der antiken Literatur im Allgemeinen. Nicht zuletzt verdeutlicht dieser umfassende Blick, dass die Augustusrezeption in der Antike vielfältiger und ambivalenter war als bisher oft angenommen. ISBN: 9783515137942 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 645. Bestandsnummer des Verkäufers 29044
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