«Revocatio in servitutem»: Die rechtliche Beständigkeit der Freilassung vor dem Hintergrund der 'actio ingrati' (Europäische Hochschulschriften Recht, Band 6025) - Softcover

Buch 335 von 500: Europäische Hochschulschriften Recht

Roth

 
9783631764657: «Revocatio in servitutem»: Die rechtliche Beständigkeit der Freilassung vor dem Hintergrund der 'actio ingrati' (Europäische Hochschulschriften Recht, Band 6025)

Inhaltsangabe

Die Freilassung bedeutete eine Metamorphose: eine Art „zweite Geburt". Sie bedeutete aber auch ein soziales Stigma, das der Freigelassene zeitlebens mit sich trug – sowie rechtliche Einschränkungen. Besonders Augustus griff stark in die Rechte der Freigelassenen ein. Generell stellte die manumissio eine große Wohltat dar. Das Patronatsverhältnis verband die Parteien lebenslang – oft sogar die Erben des Freigelassenen. Daraus resultiert die Frage, ob dieses Gewaltverhältnis soweit reichte, dass ingrati liberti wiederversklavt werden konnten. Unter Konstantin ist die revocatio in servitutem als Rechtsfolge der actio ingrati im 4. Jahrhundert in C.6.7.2 pr. überliefert – der Rechtszustand davor ist unklar. Kann von einer Freiheit unter dem Damoklesschwert gesprochen werden?

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Über die Autorin bzw. den Autor

Denise Roth studierte Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main und Mailand. Neben dem juristischen Vorbereitungsdienst arbeitete sie an der Goethe-Universität und für das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte. Sie promovierte neben ihrer Tätigkeit als Beamtin in der rheinland-pfälzischen Landesverwaltung und einem Bundesministerium. Zudem ist sie ehrenamtliche Prüferin für die juristischen Staatsexamina in Rheinland-Pfalz.

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