Karl der Große als Vater Europas? Auf der Suche nach einem Symbol für die europäische Einheit

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9783638866293: Karl der Große als Vater Europas? Auf der Suche nach einem Symbol für die europäische Einheit
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Landeskunde / Kultur, Note: 1,3, Technische Universität Chemnitz (Philosophische Fakultät), 38 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die europäische Integration ist heute ein wichtiges politisches Thema. Bei der Suche nach einer Identifikations- und Gründungsfigur stößt man auf Karl den Großen. In zeitgenössischen Lobgedichten zu Beginn des 9. Jahrhunderts wird der Begriff „Europa" häufig gebraucht und mit dem karolingischen Reich gleich gesetzt. Sein Herrscher Karl der Große wird mit dem Titel Pater Europae - Vater Europas - geschmückt. Dieses Bild eines fürsorglichen Vaters, der sich um die Belange ganz Europas kümmert, hat sich in der Geschichtsbetrachtung erhalten und bietet sich als Symbol für die europäische Einheit an. Doch kann man den Anfang Europas, den Beginn eines europäischen Gedankens und eines Gemeinschaftsgefühls tatsächlich in ein so fernes Jahrhundert legen? Der Begriff Europa ist alt, seine Bedeutung wandelte sich mehrfach, passte sich den jeweiligen Erfordernissen an. Ebenso hat sich auch das Bild, das sich die Menschen von Karl dem Großen machen und gemacht haben, innerhalb von mehr als tausend Jahren verändert. Der karolingische Kaiser ging in die Literatur ein, regte die Fantasie der Menschen an und wurde zu einem Mythos, der bei Bedarf für die eigenen Ziele verwendet werden konnte. Immer wieder diente Karl der Große als Vorbild und Legitimation für nachfolgende Herrscher. Obwohl das Karlsbild inzwischen soweit verblasst ist, dass sich heute kein Politiker mehr in seinem Alltagsgeschäft auf das Vorbild Karls des Großen beruft, wandelt sich die Einstellung zum Kaiser des christlichen Abendlandes, sobald es um große europäische Veranstaltungen geht. Bei Festreden, zum Beispiel bei der jährlichen Verleihung des Karlspreises, nutzt man Karl den Großen als Identifikationsfigur und preist sein mittelalterliches Europa, das man kurzerhand mit dem heut

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1.

Jana Silvia Lippmann
Verlag: GRIN Verlag GmbH 2007-12-03 (2007)
ISBN 10: 3638866297 ISBN 13: 9783638866293
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(Wallingford, Vereinigtes Königreich)
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Buchbeschreibung GRIN Verlag GmbH 2007-12-03, 2007. Zustand: New. Brand new book, sourced directly from publisher. Dispatch time is 4-5 working days from our warehouse. Book will be sent in robust, secure packaging to ensure it reaches you securely. Bestandsnummer des Verkäufers NU-ING-28283583

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Jana Silvia Lippmann
Verlag: GRIN Verlag, United States (2007)
ISBN 10: 3638866297 ISBN 13: 9783638866293
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Anbieter
The Book Depository EURO
(London, Vereinigtes Königreich)
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Buchbeschreibung GRIN Verlag, United States, 2007. Paperback. Zustand: New. Language: German. Brand new Book. Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Landeskunde / Kultur, Note: 1,3, Technische Universität Chemnitz (Philosophische Fakultät), 38 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die europäische Integration ist heute ein wichtiges politisches Thema. Bei der Suche nach einer Identifikations- und Gründungsfigur stößt man auf Karl den Großen. In zeitgenössischen Lobgedichten zu Beginn des 9. Jahrhunderts wird der Begriff "Europa" häufig gebraucht und mit dem karolingischen Reich gleich gesetzt. Sein Herrscher Karl der Große wird mit dem Titel Pater Europae - Vater Europas - geschmückt. Dieses Bild eines fürsorglichen Vaters, der sich um die Belange ganz Europas kümmert, hat sich in der Geschichtsbetrachtung erhalten und bietet sich als Symbol für die europäische Einheit an. Doch kann man den Anfang Europas, den Beginn eines europäischen Gedankens und eines Gemeinschaftsgefühls tatsächlich in ein so fernes Jahrhundert legen? Der Begriff Europa ist alt, seine Bedeutung wandelte sich mehrfach, passte sich den jeweiligen Erfordernissen an. Ebenso hat sich auch das Bild, das sich die Menschen von Karl dem Großen machen und gemacht haben, innerhalb von mehr als tausend Jahren verändert. Der karolingische Kaiser ging in die Literatur ein, regte die Fantasie der Menschen an und wurde zu einem Mythos, der bei Bedarf für die eigenen Ziele verwendet werden konnte. Immer wieder diente Karl der Große als Vorbild und Legitimation für nachfolgende Herrscher. Obwohl das Karlsbild inzwischen soweit verblasst ist, dass sich heute kein Politiker mehr in seinem Alltagsgeschäft auf das Vorbild Karls des Großen beruft, wandelt sich die Einstellung zum Kaiser des christlichen Abendlandes, sobald es um große europäische Veranstaltungen geht. Bei Festreden, zum Beispiel bei der jährlichen Verleihung des Karlspreises, nutzt man Karl den Großen als Identifikationsfigur und preist sein mittelalterliches Europa, das man kurzerhand mit dem heut. Bestandsnummer des Verkäufers APC9783638866293

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