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Stalingrad als Schlachtbeschreibung: Das Verhältnis von geschichtlichem Erzählen in der Literatur und der Geschichtsschreibung am Beispiel von Alexander Kluges Schlachtbeschreibung

 
9783640610105: Stalingrad als Schlachtbeschreibung: Das Verhältnis von geschichtlichem Erzählen in der Literatur und der Geschichtsschreibung am Beispiel von Alexander Kluges Schlachtbeschreibung
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Reseña del editor:

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität zu Köln (Institut für deutsche Sprache und Literatur), Veranstaltung: HS: Literarische Trauerarbeit: Exilliteratur 1933-45 und ihre Nachzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: 1964 erschien die erste Ausgabe der Schlachtbeschreibung, ein literarischer Versuch den Untergang der 6. Armee in der historischen Schlacht um Stalingrad (1.9.1942- 2.2.1943), „als Organisation eines Unglücks" vor Augen zu führen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der jüngsten erweiterten Fassung von 1978 der mehrfach von Kluge vollständig überarbeiteten Schlachtbeschreibung. Ziel der Arbeit ist es, die Unterschiede zwischen historiographischem und literarischem Erzählen von Geschichte am Beispiel von Alexander Kluges Schlachtbeschreibung anhand eines Vergleichs zwischen beiden herauszuarbeiten. Um Kluges Geschichtsbegriff auf den Grund zu gehen und diesen mit der Geschichtsschreibung vergleichen zu können, ist es notwendig aufzuzeigen wie Kluge das geschichtliche Ereignis Stalingrad wahrnimmt. Es wird ersichtlich werden, dass Kluge Stalingrad als strukturbedingten „organisatorischen Aufbau eines Unglücks" mit modellhaftem Charakter empfindet. Dabei steht der Begriff „Unglück" für etwas Vermeidbares, von Menschen Gemachtes und insbesondere unmittelbar den Einzelnen Betreffendes in deutlicher Abgrenzung zur naturgegebenen Katastrophe oder unabwendbaren Tragödie. Diese Untersuchung wird sich neben dem Vergleich zur Historiographie und der Erarbeitung des Geschichtsbildes auch mit der speziellen Methodik von Kluge beschäftigen, die in der folgenden Narratologie näher erläutert werden wird.

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1964 erschien die erste Ausgabe der Schlachtbeschreibung, ein literarischer Versuch den Untergang der 6. Armee in der historischen Schlacht um Stalingrad (1.9.1942- 2.2.1943), „als Organisation eines Unglücks“ vor Augen zu führen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der jüngsten erweiterten Fassung von 1978 der mehrfach von Kluge vollständig überarbeiteten Schlachtbeschreibung. Ziel der Arbeit ist es, die Unterschiede zwischen historiographischem und literarischem Erzählen von Geschichte am Beispiel von Alexander Kluges Schlachtbeschreibung anhand eines Vergleichs zwischen beiden herauszuarbeiten. Um Kluges Geschichtsbegriff auf den Grund zu gehen und diesen mit der Geschichtsschreibung vergleichen zu können, ist es notwendig aufzuzeigen wie Kluge das geschichtliche Ereignis Stalingrad wahrnimmt. Es wird ersichtlich werden, dass Kluge Stalingrad als strukturbedingten „organisatorischen Aufbau eines Unglücks“ mit modellhaftem Charakter empfindet. Dabei steht der Begriff „Unglück“ für etwas Vermeidbares, von Menschen Gemachtes und insbesondere unmittelbar den Einzelnen Betreffendes in deutlicher Abgrenzung zur naturgegebenen Katastrophe oder unabwendbaren Tragödie. Diese Untersuchung wird sich neben dem Vergleich zur Historiographie und der Erarbeitung des Geschichtsbildes auch mit der speziellen Methodik von Kluge beschäftigen, die in der folgenden Narratologie näher erläutert werden wird.

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