Neue Formen seriellen Erzählens am Beispiel der US-Serie 'LOST'

 
9783640660834: Neue Formen seriellen Erzählens am Beispiel der US-Serie 'LOST'
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Reseña del editor:

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Fernsehserien nehmen einen großen Teil der deutschen Fernsehlandschaft ein. Besonders Formate älteren Produktionsdatums stehen hierbei in der Kritik, „nebenbei" konsumierbar zu sein und für den Zuschauer eine vereinfachte Variante der Realität wiederzugeben.1 Anlass für die Relevanz einer Überdenkung der alten Thesen gibt ein neuer Trend in neueren amerikanischen Publikationen, der einen Kontrapunkt zu den starren Serienkonventionen und (Genre-) Abgrenzungen der 90er Jahre setzt, welche besonders häufig in deutscher Forschungsliteratur definiert wird (z.B. Schneider, Giesenfeld). Jenkins und Mittell sprechen hier von einer neuen Komplexität in der Seriennarration und einer Kulturkonvergenz verschiedener Medien. Kristin Thompson schlägt für die Kategorisierung neuerer Serienformen sogar den Begriff „art television" vor, um der Adaptierung cineastischer Werte in die Fernsehform gerecht zu werden.2 „A new form of entertainment television has emerged over the past two decades to both critical and popular acclaim. This model of television storytelling is distinct for its use of narrative complexity as an alternative to the conventional episodic and serial forms that we have typified most American television since its inception."3 Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit diesem Phänomen des Wandels narrativer Formen in der amerikanischen Fernsehserie am Beispiel der Serie Lost4. Es soll diskutiert werden, ob diese Serie als Vertreter neuer narrativer Serienmodelle gehandelt werden kann und eine Definition dieser Modelle formuliert werden. Das Problemfeld wird durch eine kurze Einführung in die existierende Terminologie und Serienklassifizierung eröffnet. Aus Übersichtsgründen wird auf eine selbstständige Analyse verzichtet und lediglich mit bestehenden Definitionen gearbeitet. An dieser Stelle schließt sich ei

Reseña del editor:

Fernsehserien nehmen einen großen Teil der deutschen Fernsehlandschaft ein. Besonders Formate älteren Produktionsdatums stehen hierbei in der Kritik, „nebenbei“ konsumierbar zu sein und für den Zuschauer eine vereinfachte Variante der Realität wiederzugeben.1 Anlass für die Relevanz einer Überdenkung der alten Thesen gibt ein neuer Trend in neueren amerikanischen Publikationen, der einen Kontrapunkt zu den starren Serienkonventionen und (Genre-) Abgrenzungen der 90er Jahre setzt, welche besonders häufig in deutscher Forschungsliteratur definiert wird (z.B. Schneider, Giesenfeld). Jenkins und Mittell sprechen hier von einer neuen Komplexität in der Seriennarration und einer Kulturkonvergenz verschiedener Medien. Kristin Thompson schlägt für die Kategorisierung neuerer Serienformen sogar den Begriff „art television“ vor, um der Adaptierung cineastischer Werte in die Fernsehform gerecht zu werden.2 „A new form of entertainment television has emerged over the past two decades to both critical and popular acclaim. This model of television storytelling is distinct for its use of narrative complexity as an alternative to the conventional episodic and serial forms that we have typified most American television since its inception.”3 Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit diesem Phänomen des Wandels narrativer Formen in der amerikanischen Fernsehserie am Beispiel der Serie Lost4. Es soll diskutiert werden, ob diese Serie als Vertreter neuer narrativer Serienmodelle gehandelt werden kann und eine Definition dieser Modelle formuliert werden. Das Problemfeld wird durch eine kurze Einführung in die existierende Terminologie und Serienklassifizierung eröffnet. Aus Übersichtsgründen wird auf eine selbstständige Analyse verzichtet und lediglich mit bestehenden Definitionen gearbeitet. An dieser Stelle schließt sich ein Exkurs über die Qualitätsdebatte bei alten Serienformaten an.[...] == 1 Vgl.: Prugger, Prisca: Wiederholung, Variation, Alltagnähe, S. 97. 2 Vgl. Thompson, Kr

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