Was in der Welt gelten oder als Tatbestand verbürgt sein soll, muss aktenkundig sein, denn die Behörden der ›verwalteten Welt‹ entscheiden über unsere Wirklichkeit, Identität und Handlungsmacht im ›Medium‹ der Akten. Diese stiften also zuletzt Zusammenhänge zwischen Amt und Welt, zunächst aber zwischen unterschiedlichsten Schriftstücken – egal, ob in Gestalt von Kästchen und Kisten, von Bündeln, Kladden oder Ordnern, zunehmend in Form von verschalteten Datensätzen und elektronischen Verweissystemen. Akten lassen sich deshalb als Medien verstehen, die unterschiedliche Formen der Inskription miteinander verbinden. Acta sind Arbeitsmittel, Handlungen und zugleich Medien der (Auto-)Protokollierung eines administrativen Vorgangs, in welcher Doppelfunktion sie die Rechenschaftspflicht der Verwaltungen ebenso zu erfüllen helfen, wie sie eine historiographische Dokumentation ihres Tuns ermöglichen. Als Aufschreibesystem mit spezifischem Prozesscharakter, das unablässige Rekursion mit weitreichenden Handlungsketten verbindet, waren Akten seit ihrem Aufkommen in der Frühneuzeit eine medientechnische Innovation – und sind es noch heute, im Zeitalter ihrer ›Digitalisierung‹. Dabei sind diese keineswegs nur Sache der Verwaltung: Die Geschichten der Akte/n in diesem (Open Access-)Band der AdminiStudies handeln auch von einer Mediengeschichte der Migration der ›Aktenmäßigkeit‹ in pädagogische oder medizinische, politische, militärische oder wirtschaftliche Organisationen sowie technische Bereiche und künstlerisch-literarische Domänen.
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Peter Plener ist stellvertretender Leiter der Austrian School of Government und wurde amtlich dafür zuständig erklärt, zu Medien und Kulturtechniken der Verwaltung zu arbeiten.
Burkhardt Wolf ist Professor für Neuere deutsche Literatur unter besonderer Berücksichtigung von Literatur- und Medientheorie an der Universität Wien.
Was in der Welt gelten oder als Tatbestand verbürgt sein soll, muss aktenkundig geworden sein. Als wäre der Prozessgrundsatz Quod non est in actis, non est in mundo noch gültig, entscheiden Behörden der ›verwalteten Welt‹ über unsere Wirklichkeit, Identität und Handlungsmacht im Medium der Akte/n. Dabei sind diese keineswegs nur Sache der Verwaltung: Die Geschichten der Akte/n in diesem (Open Access-)Band der AdminiStudies handeln auch von einer Mediengeschichte ihrer Migration in pädagogische oder medizinische, politische, militärische oder wirtschaftliche Organisationen sowie technische Bereiche und künstlerisch-literarische Domänen.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Was in der Welt gelten oder als Tatbestand verbürgt sein soll, muss aktenkundig sein, denn die Behörden der 'verwalteten Welt' entscheiden über unsere Wirklichkeit, Identität und Handlungsmacht im 'Medium' der Akten. Diese stiften also zuletzt Zusammenhänge zwischen Amt und Welt, zunächst aber zwischen unterschiedlichsten Schriftstücken - egal, ob in Gestalt von Kästchen und Kisten, von Bündeln, Kladden oder Ordnern, zunehmend in Form von verschalteten Datensätzen und elektronischen Verweissystemen. Akten lassen sich deshalb als Medien verstehen, die unterschiedliche Formen der Inskription miteinander verbinden. Acta sind Arbeitsmittel, Handlungen und zugleich Medien der (Auto-)Protokollierung eines administrativen Vorgangs, in welcher Doppelfunktion sie die Rechenschaftspflicht der Verwaltungen ebenso zu erfüllen helfen, wie sie eine historiographische Dokumentation ihres Tuns ermöglichen. Als Aufschreibesystem mit spezifischem Prozesscharakter, das unablässige Rekursion mit weitreichenden Handlungsketten verbindet, waren Akten seit ihrem Aufkommen in der Frühneuzeit eine medientechnische Innovation -und sind es noch heute, im Zeitalter ihrer 'Digitalisierung'. Dabei sind diese keineswegs nur Sache der Verwaltung: Die Geschichten der Akte/n in diesem (Open Access-)Band der AdminiStudies handeln auch von einer Mediengeschichte der Migration der 'Aktenmäßigkeit' in pädagogische oder medizinische, politische, militärische oder wirtschaftliche Organisationen sowie technische Bereiche und künstlerisch-literarische Domänen. 532 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9783662702413
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Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Was in der Welt gelten oder als Tatbestand verbürgt sein soll, muss aktenkundig sein, denn die Behörden der ¿verwalteten Welt¿ entscheiden über unsere Wirklichkeit, Identität und Handlungsmacht im ¿Medium¿ der Akten. Diese stiften also zuletzt Zusammenhänge zwischen Amt und Welt, zunächst aber zwischen unterschiedlichsten Schriftstücken - egal, ob in Gestalt von Kästchen und Kisten, von Bündeln, Kladden oder Ordnern, zunehmend in Form von verschalteten Datensätzen und elektronischen Verweissystemen. Akten lassen sich deshalb als Medien verstehen, die unterschiedliche Formen der Inskription miteinander verbinden. Acta sind Arbeitsmittel, Handlungen und zugleich Medien der (Auto-)Protokollierung eines administrativen Vorgangs, in welcher Doppelfunktion sie die Rechenschaftspflicht der Verwaltungen ebenso zu erfüllen helfen, wie sie eine historiographische Dokumentation ihres Tuns ermöglichen. Als Aufschreibesystem mit spezifischem Prozesscharakter, das unablässige Rekursion mit weitreichenden Handlungsketten verbindet, waren Akten seit ihrem Aufkommen in der Frühneuzeit eine medientechnische Innovation - und sind es noch heute, im Zeitalter ihrer ¿Digitalisierung¿. Dabei sind diese keineswegs nur Sache der Verwaltung: Die Geschichten der Akte/n in diesem (Open Access-)Band der AdminiStudies handeln auch von einer Mediengeschichte der Migration der ¿Aktenmäßigkeit¿ in pädagogische oder medizinische, politische, militärische oder wirtschaftliche Organisationen sowie technische Bereiche und künstlerisch-literarische Domänen.Metzler Verlag, J.B., Uhlandstraße 14, 70182 Stuttgart 532 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9783662702413
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Was in der Welt gelten oder als Tatbestand verbürgt sein soll, muss aktenkundig sein, denn die Behörden der 'verwalteten Welt' entscheiden über unsere Wirklichkeit, Identität und Handlungsmacht im 'Medium' der Akten. Diese stiften also zuletzt Zusammenhänge zwischen Amt und Welt, zunächst aber zwischen unterschiedlichsten Schriftstücken - egal, ob in Gestalt von Kästchen und Kisten, von Bündeln, Kladden oder Ordnern, zunehmend in Form von verschalteten Datensätzen und elektronischen Verweissystemen. Akten lassen sich deshalb als Medien verstehen, die unterschiedliche Formen der Inskription miteinander verbinden. Acta sind Arbeitsmittel, Handlungen und zugleich Medien der (Auto-)Protokollierung eines administrativen Vorgangs, in welcher Doppelfunktion sie die Rechenschaftspflicht der Verwaltungen ebenso zu erfüllen helfen, wie sie eine historiographische Dokumentation ihres Tuns ermöglichen. Als Aufschreibesystem mit spezifischem Prozesscharakter, das unablässige Rekursion mit weitreichenden Handlungsketten verbindet, waren Akten seit ihrem Aufkommen in der Frühneuzeit eine medientechnische Innovation -und sind es noch heute, im Zeitalter ihrer 'Digitalisierung'. Dabei sind diese keineswegs nur Sache der Verwaltung: Die Geschichten der Akte/n in diesem (Open Access-)Band der AdminiStudies handeln auch von einer Mediengeschichte der Migration der 'Aktenmäßigkeit' in pädagogische oder medizinische, politische, militärische oder wirtschaftliche Organisationen sowie technische Bereiche und künstlerisch-literarische Domänen. Bestandsnummer des Verkäufers 9783662702413
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Die Akte/n | Peter Plener (u. a.) | Taschenbuch | AdminiStudies. Formen und Medien der Verwaltung | xvii | Deutsch | 2025 | Springer | EAN 9783662702413 | Verantwortliche Person für die EU: Springer Verlag GmbH, Tiergartenstr. 17, 69121 Heidelberg, juergen[dot]hartmann[at]springer[dot]com | Anbieter: preigu. Bestandsnummer des Verkäufers 130080897
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