Domenig studierte von 1953-1959 in Graz Architektur. Auch nach Abschluss des Studiums sollte Graz seine Hauptwirkungsstätte bleiben. Zum einen unterrichtet er an der Technischen Universität (seit 1980 als Universitätsprofessor), zum anderen entstanden viele seiner Bauten in Graz. Von 1963-1975 arbeitete er zusammen mit Eilfried Huth. Danach war er zum größten Teil alleine tätig, einige Werke entstanden auch zusammen mit Hermann Eisenköck. 1998 haben Günther Domenig, Hermann Eisenköck und Herfried Peyker die Architektur Consult ZT GmbH gegründet, die er 2006 verließ. Seit 2003 arbeitet Günther Domenig vorwiegend mit Gerhard Wallner in der Architekten Domenig & Wallner ZT GmbH zusammen. Domenigs Baustil hat verschiedene architektonische Strömungen seit den 1960er-Jahren wie Strukturalismus, Brutalismus und Dekonstruktivismus antizipiert und zum Teil entscheidend mitgeprägt. Sein Hauptwerk wird dem Dekonstruktivismus zugerechnet und ist zwischen Expressionismus sowie Poststrukturalismus angesiedelt. Manche Werke erheben den Anspruch, Gesamtkunstwerke zu sein. Dazu zählt vor allem auch sein persönliches Opus magnum, das Steinhaus in Steindorf. Im März 2007 fand im Museum für angewandte Kunst (MAK) Wien unter dem Titel Günther Domenig - Das grafische Werk im MAK eine Ausstellung über das grafische Werk des Architekten statt.
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