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Naming, Blaming, Shaming: Von den Anfängen der Moderne bis zu den Sozialen Medien (Medienkulturwissenschaft, Band 8) - Softcover

 
9783770569571: Naming, Blaming, Shaming: Von den Anfängen der Moderne bis zu den Sozialen Medien (Medienkulturwissenschaft, Band 8)

Inhaltsangabe

In den Sozialen Medien haben sich erstaunlich rasch kodifizierte und stabil choreographierte Schmäh- und Beschämungspraktiken entwickelt. Die Begriffstrias Naming, Blaming, Shaming verweist darauf, dass die kommunikativen Praktiken der Sozialen Medien, so scheint es zumindest, dominant vituperativ sind. Die Beiträge des Bandes, die Fallstudien von den Anfängen der Moderne bis zum 21. Jahrhundert bieten, erweisen, dass dieses Ensemble aus Sprechakten, Affektregimes und Bildrhetoriken über eine lange historische Genealogie verfügt. Unter dem Vorzeichen des Digitalen erfährt dieses Repertoire ganz neue Konstellationen und Justierungen, von der nahezu beiläufigen Mikroaggression bis zum sogenannten Shitstorm. Vor diesem Hintergrund geht es darum, Tiefenbohrungen zu unternehmen, die je verschiedene Aspekte der Begriffstrias in ihrer historischen Verwurzelung ins Licht rücken.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Cornelia Ortlieb ist Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. Sie forscht zur Materialität des Schreibens und Publizierens, zu literarischer Mehrsprachigkeit und zur Berliner Moderne.
Anita Traninger ist Professorin für Romanische Philologie an der Freien Universität Berlin. Sie forscht zur Rhetorik sowie zur Literatur der Frühen Neuzeit in globaler Perspektive, u.a. mit Blick auf die Archäologie des Digitalen.

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