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Arwed Messmer: RAF. No Evidence / Kein Beweis (Deutsch-Englisch) - Softcover

Arwed Messmer; Florian Ebner; Uta Grundman

 
9783775743464: Arwed Messmer: RAF. No Evidence / Kein Beweis (Deutsch-Englisch)

Inhaltsangabe

Mit 48-seitigem Insert Über die RAF und den Deutschen Herbst 1977 ist in den vergangenen 40 Jahren aus journalistischer, historischer, literarischer, filmischer, künstlerischer Perspektive viel erzählt worden. Arwed Messmers Ausgangspunkt sind die unterschiedlichen Aufnahmen von Polizeifotografen Fotos von Demonstrationen, Tatortbilder, erkennungsdienstliche Aufnahmen. Er stellt die Frage, wie diese ehemalige kriminalistische Spurensuche auch als eine künstlerische heute produktiv werden kann. Seine Erzählung spannt den Bogen von den Anfängen der Bewegung hin zur multiplen Gewaltentladung 1977, der Entführung und Ermordung von Hanns-Martin Schleyer und dem Suizid von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in der JVA Stammheim. Somit hat Messmers Arbeit auch eine bildethische Dimension: welche Aufnahmen darf man zeigen, wie kann man sie zeigen, warum sollen wir sie sehen? Sie rührt an einen zentralen Punkt in der Debatte über Bilder, die einerseits historische Dokumente sind, andererseits ihre eigene Ästhetik und ein großes, kaum steuerbares Potenzial für die empathische Auseinandersetzung mit Geschichte aufweisen.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Von der hinteren Coverseite

Numerous accounts of the RAF and the German Autumn in 1977 have been chronicled over the past forty years, from journalistic, historical, literary, cinematic, and artistic perspectives. Arwed Messmer begins with the various photographs made by police photographers at the time―pictures of demonstrators, crime scene images, and mug shots. He poses the question of how this past search for criminological evidence can be employed artistically. His narrative strikes an arc from the beginnings of the movement to the multiple eruptions of violence in 1977, the abduction and murder of Hanns-Martin Schleyer, and the suicides of Andreas Baader, Gudrun Ensslin, and Jan-Carl Raspe in Stammheim Prison. Messmer’s work therefore also has an ethical dimension: which photographs can be shown, how can they be shown, and why do we want to see them? This investigation touches a key point in the debate on images that are on the one hand historical documents, and on the other hand embodiments of their own aesthetic
with powerful potential for an empathetic examination of history

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