In der Psychologie wie in der Politik schwingt das Pendel der Mode hin und her; und die Schwankungen laufen anniihernd synchron. Wiihrend des 19. lahrhun derts predigten die Assoziationisten eine Gleichheits doktrin und drei Reformgesetzentwiirfe wurden ver abschiedet. - Sir Cyril Burt (1955,167) Dieses Buch befaBt sich mit einer einzigen Hauptfrage: Sind Werte aus Intelli genz-Tests (Intelligenzquotienten; im folgenden abgekiirzt I. Q. s) erblich? Die Ant wort lautet aus der iibereinstimmenden Sicht der meisten Intelligenz-Tester, daB ungefahr 80% der individuellen Variation bei I. Q. -werten genetisch determiniert ist. Das ist keine neue SchluBfolgerung. Pearson stellte 1906 fest, bevor der weit verbreitete Gebrauch des Intelligenztests einsetzte, daB der "EinfluB der Umwelt nirgend wo mehr als 1/5 dessen der Erblichkeit ist und m6glicherweise nicht ein mal 1/10 von ihr". Herrnstein (1971, 57) kam bei einem Riickblick liber die Ge schichte des Intelligenz-Testens bis 1971 zu folgendem SchluB: "Wir diirfen des halb sagen, daB 80% bis 85% der I. Q. -Variation unter WeiBen den Genen zuzu schreiben ist". Die vorliegende Arbeit gelangt zu zwei SchluBfolgerungen. Die erste stammt aus einer detaillierten Dberpriifung des empirischen Beweismaterials, das zur Un terstiitzung der Auffassung iiber die Erblichkeit angefiihrt wurde; diese kann ein fach dargelegt werden. Es existieren keine Daten, die einen besonnenen Mann dazu bringen k6nnten, die Hypothese zu akzeptieren, daB I. Q. -Werte in irgendeinem MaBe erblich sind.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -In der Psychologie wie in der Politik schwingt das Pendel der Mode hin und her; und die Schwankungen laufen anniihernd synchron. Wiihrend des 19. lahrhun derts predigten die Assoziationisten eine Gleichheits doktrin und drei Reformgesetzentwiirfe wurden ver abschiedet. - Sir Cyril Burt (1955,167) Dieses Buch befaBt sich mit einer einzigen Hauptfrage: Sind Werte aus Intelli genz-Tests (Intelligenzquotienten; im folgenden abgekiirzt I. Q. s) erblich Die Ant wort lautet aus der iibereinstimmenden Sicht der meisten Intelligenz-Tester, daB ungefahr 80% der individuellen Variation bei I. Q. -werten genetisch determiniert ist. Das ist keine neue SchluBfolgerung. Pearson stellte 1906 fest, bevor der weit verbreitete Gebrauch des Intelligenztests einsetzte, daB der 'EinfluB der Umwelt nirgend wo mehr als 1/5 dessen der Erblichkeit ist und m6glicherweise nicht ein mal 1/10 von ihr'. Herrnstein (1971, 57) kam bei einem Riickblick liber die Ge schichte des Intelligenz-Testens bis 1971 zu folgendem SchluB: 'Wir diirfen des halb sagen, daB 80% bis 85% der I. Q. -Variation unter WeiBen den Genen zuzu schreiben ist'. Die vorliegende Arbeit gelangt zu zwei SchluBfolgerungen. Die erste stammt aus einer detaillierten Dberpriifung des empirischen Beweismaterials, das zur Un terstiitzung der Auffassung iiber die Erblichkeit angefiihrt wurde; diese kann ein fach dargelegt werden. Es existieren keine Daten, die einen besonnenen Mann dazu bringen k6nnten, die Hypothese zu akzeptieren, daB I. Q. -Werte in irgendeinem MaBe erblich sind. 194 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9783798505360
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Zustand: New. Translator(s): Stadler, S. Series: Psychologie und Gesellschaft. Num Pages: 205 pages, 12 black & white tables. BIC Classification: JM. Category: (P) Professional & Vocational. Dimension: 216 x 140 x 11. Weight in Grams: 320. . 1979. Paperback. . . . . Bestandsnummer des Verkäufers V9783798505360
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