Perry Rhodan Band 4 7. 415 S. HC Arthur Moewig,
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Geheimnisvolle Sabotageakte gegen die von Perry Rhodan gegründete Dritte Macht erschüttern den gerade erreichten Frieden. Ein geheimnisumwitterter Unbekannter, der sich Overhead nennt, hat Perry Rhodan den Kampf angesagt. Der Overhead verfügt über hypnotische Kräfte, und eine seiner stärksten Waffen ist ein gefährlicher Mutant. Perry Rhodan und seine Freunde vom Mutantenkorps sind so sehr mit der Zurückschlagung des Overhead beschäftigt, daß das Eindringen fremder Raumfahrer ins Solsystem fast unbemerkt vonstatten geht. Als Rhodan sich dieser neuen und bedrohlichen Entwicklung zuwenden kann, ist es schon fast zu spät. Nur noch ein Bluff vermag der Menschheit zu helfen. Perry Rhodan macht den jungen Raumkadetten Julian Tifflor zum kosmischen Lockvogel, um das Rätsel der Fremden zu lösen. Dabei stößt er auf eine außerirdische Machtgruppe, die Einfluß in allen wichtigen Gebieten der Milchstraße zu haben scheint. Es sind die Springer, die ein galaktisches Handelsmonopol aufgebaut haben. Sie verzeihen Rhodan nicht, daß er auf Ferrol im Wegasystem einen kleinen Handelsstützpunkt errichtet hat. Ehe sie sich's versehen, sind Perry Rhodan und seine Freunde in kosmische Querelen verstrickt, deren Konsequenzen für die gerade in den Weltraum aufbrechende Menschheit überhaupt noch nicht übersehen werden können.
Die Stadt Terrania, Hauptstadt der Dritten Macht, ständig wachsendes Gebilde mit im Augenblick anderthalb Millionen Einwohnern, lag mitten in der Wüste Gobi.
Künstlich geschaffenes Klima hatte das Land verändert. Regenfälle, nach Belieben gesteuert,verwandelten vierzigtausend Quadratkilometer hügeliger Wüste in einen immerblühenden Garten.
Terrania galt als eine der schönsten Städte der Welt.
In unmittelbarer Nachbarschaft der Stadt erhob sich die schimmernde Energiekuppel, die das eigentliche Zentrum der Dritten Macht umschloß und alles abwehrte, was jemals versuchen sollte,sich den Lebensadern dieses Staates in feindlicher Absicht zu nähern.
Kurz vor Mitternacht verließ Oberst Freyt mit seinem Adjutanten das Verwaltungsgebäude und die Energiekuppel. Sie marschierten am Rand der Stadt entlang und sahen die flachen Bauten am Rand des Landefelds im matten Sternenlicht vor sich auftauchen.
Heller Schein huschte plötzlich über das Land. Verwirrt blieb Freyt stehen und sah sich um. Was war das?
Ein zweiter Blitz zuckte auf, weit hinter den Dächern der Stadt, und fast im selben Augenblick fegte der Donner der ersten Explosion über sie hinweg. Freyt stand starr, mit großen, erschreckten Augen,und begriff nicht, was geschehen war. Das Krachen der zweiten Explosion erreichte sie.
Das ist drüben am Salzsee! rief er keuchend. Das Reaktorenwerk!
Er wandte sich um und lief zur Stadt zurück. Der Adjutant folgte ihm. Sie mochten etwa dreißig Meter gelaufen sein, als das Wimmern der Alarmsirenen zu ihnen herüberdrang.
Im Laufen forderte Freyt über die kleine Sende- und Empfangsanlage, die zur Ausrüstung seiner Uniform gehörte, einen Dienstwagen an. Der Wagen kam ihnen entgegen, als sie auf einer der breiten Ausfallstraßen die Stadt schon fast erreicht hatten.
Was ist los? fragte Freyt, während er sich neben dem Fahrer auf den Vordersitz sinken ließ.
Explosion in Block G , antwortete der Fahrer. Näheres ist nicht bekannt.
Fahren Sie dorthin! befahl Freyt.
Der Wagen schoß davon, nachdem er gewendet hatte. Mit heulenden Sirenen verschaffte er sich freie Bahn. Die Fahrweise des Chauffeurs wäre beobachtenswert gewesen, aber Freyt zerbrach sich den Kopf über andere Dinge.
Was gab es in einem Reaktorenwerk, das zur Explosion gebracht werden konnte?
Freyt war in erster Linie Soldat, dennoch wußte er im großen und ganzen, wie ein Arkon-Reaktor arbeitete. Er wußte ebenfalls, welches Material beim Bau einer solchen Maschine verwendet wurde.
Aber so sehr er seine Erinnerung strapazierte, ihm fiel nichts ein, was zwei derartige Explosionen hätte verursachen können.
Und wie konnte es bei den umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen, die überall dort getroffen worden waren, überhaupt zu einer Explosion kommen?
Freyt fand darauf keine Antwort. Der Chauffeur fuhr den Wagen vor die Einfahrt zu Block G und unterbrach Freyt in seinen Gedanken.
Vor den beiden Explosionen war Block G eine flache, lange Montagehalle gewesen, in der die von außen gelieferten Einzelteile zu fertigen Katalyse-Reaktoren zusammengebaut wurden. Tagsüber arbeiteten etwa dreihundert Mann in Block G.
Im Augenblick waren die Umrisse der ehemaligen Halle zwar noch zu erkennen, ansonsten aber bot sie den Anblick eines Schlachtfelds, das feindliche Artillerie mit stundenlangem Trommelfeuer belegt hatte. Rettungsmannschaften waren schon vor Freyt eingetroffen. Mit Schutzanzügen bekleidet, stapften die Männer durch die Hitze des Trümmerfelds und suchten nach Überlebenden. Freyt erfuhr von einem Polizeikommissar, daß im Augenblick der Explosion etwa zehn Mann Nachtwache und Spätarbeiter sich in der Halle aufgehalten hatten.
Über die Ursache der Explosion wußte niemand etwas. Mit Meßgeräten konnten im Gelände des Blocks G zwei Stellen ausgemacht werden, deren augenblickliche Temperaturen über zweitausend Grad Celsius lagen - also nach aller Wahrscheinlichkeit die Orte, an denen sich die Explosion
ereignet hatte.
Freyt wandte sich an den Kommissar.
Haben Sie auf Radioaktivität untersuchen lassen? fragte er.
Der Kommissar verzog das Gesicht. Ich bitte Sie! In dieser Halle gab es nicht ein einziges Gramm radioaktiven Materials.
Freyt wiegte den Kopf.
Trotzdem , antwortete er mißtrauisch. Rufen Sie die Dosimeter-Leute.
Der Kommissar ging zu seinem Wagen, um die Anweisung durchzugeben. Freyt fing an, sich unbehaglich zu fühlen.
Wir können nichts tun , sagte er zu seinem Adjutanten. Wir müssen warten, bis wenigstens die erste Untersuchung vorüber ist.
Es hatte sich nicht nur ein Unfall schlechthin ereignet, sondern eine der wichtigsten Fertigungsstätten war völlig vernichtet worden. Ohne Arkon-Reaktoren keine Triebwerke - ohne Triebwerke keine Raumschiffe -, ohne Raumschiffe kein Schutz für die Erde.
War es Zufall, daß ausgerechnet Block G dem ersten größeren Unglücksfall im Gebiet der Dritten Macht zum Opfer gefallen war?
Oberst Freyt begann darüber nachzudenken, welche Chancen ein Saboteur hatte, das Staatsgebiet der Dritten Macht zu betreten, und wieviel, wenn ihm schon das gelungen war, von den Chancen noch übrigblieb, um die Sabotage dann auch wirklich auszuführen.
Keine! stellte Freyt fest.
Das beruhigte ihn aber nicht.
Freyt sah sich um. Er suchte den Kommissar. Er wollte wissen, was man in der Zwischenzeit herausgefunden hatte.
Über seinem Nachdenken war ihm entgangen, daß die Dosimeter-Gruppe inzwischen angekommen war und sich mit ihren grellroten Uniformen rings um das zerstörte Gelände verteilte.
Was ihm jedoch nicht entging, war das durch Mark und Knochen dringende Ziip - Ziip des Strahlenalarms. Die Strahlenschutzleute hatten die Sirenen auf den Dächern ihrer Einsatzwagen in Betrieb gesetzt. Freyt sah, daß die Rettungsmannschaften das Trümmerfeld fluchtartig zu verlassen
begannen.
Einer der Männer im roten Schutzanzug kam auf ihn zu. Er grüßte hastig und sprudelte hervor: Höchste Gefahr! Das ganze Gelände ist mit wenigstens zehn Röntgen pro Stunde verseucht.
In diesem Augenblick revidierte Freyt seine Meinung über die absolute Wirksamkeit der Anti-Sabotage-Sicherungen. Eine Sekunde lang verlor er die Fassung, aber ebenso schnell kehrte der kühle Verstand wieder zurück. Welches radioaktive Material?
Der Dosimeter-Mann schüttelte den Kopf. Noch nicht bekannt. In einer Viertelstunde werden wir es wissen.
Freyt nickte. Gut. Geben Sie mir sofort Bescheid.
Der Rotgekleidete grüßte. Freyt wandte sich ab und marschierte davon. Er achtete nicht darauf, ob sein Adjutant ihm folgte. Erst als sie nebeneinander im Wagen saßen, wurde er wieder auf ihn aufmerksam.
Was halten Sie davon? fragte er mürrisch.
Der Adjutant zuckte mit den Schultern. Man kann ganz einfach nichts davon halten, solange man nichts Genaueres weiß.
Freyt stimmte zu.
Da haben Sie recht , murmelte er.
Der Vorfall bedrückte ihn. Er hatte sich ereignet, während er, Freyt, Rhodans Stellvertreter in Terrania war. Und obwohl deutlich genug einzusehen war, daß seine Person keine Schuld traf,empfand er die Tatsache, daß das Unglück während seiner Amtszeit geschehen war, als persönliches Versagen.
Der Funkempfänger des Dienstwagens übertrug die neue Alarmwarnung mit schmerzender Lautstärke.
Halten Sie an! schrie Freyt.
Der Wagen hielt fast auf der Stelle. Freyt wurde nach vorn gerissen, aber er achtete nicht darauf. Er hörte nur, was der Lautsprecher sagte: Drei erst kürzlich fertiggestellte Schiffe der Z-Flotte, sogenannte Raum-Zerstörer, sind vor wenigen Minuten ohne Starterlaubnis und mit unbekannten Piloten an Bord gestartet. Die Schiffe nahmen sofort
Höchstfahrt auf und haben die Grenze des lokalen Ortungsbereichs inzwischen überschritten.
Achtung! Ich rufe Oberst Freyt! Achtung ...!
Freyt knirschte mit den Zähnen.
Schalten Sie auf Sendung! befahl er dem Fahrer.
Das Telekom-Gerät wurde eingeschaltet. Auf dem kleinen Bildschirm erschien das verbissene...
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Buch. Zustand: Neu. Neuware -Geheimnisvolle Sabotageakte gegen die von Perry Rhodan gegründete Dritte Macht erschüttern den gerade erreichten Frieden. Ein geheimnisumwitterter Unbekannter, der sich Overhead nennt, hat Perry Rhodan den Kampf angesagt. Der Overhead verfügt über hypnotische Kräfte, und eine seiner stärksten Waffen ist ein gefährlicher Mutant. Perry Rhodan und seine Freunde vom Mutantenkorps sind so sehr mit der Zurückschlagung des Overhead beschäftigt, daß das Eindringen fremder Raumfahrer ins Solsystem fast unbemerkt vonstatten geht. Als Rhodan sich dieser neuen und bedrohlichen Entwicklung zuwenden kann, ist es schon fast zu spät. Perry Rhodan macht den jungen Raumkadetten Julian Tifflor zum kosmischen Lockvogel, um das Rätsel der Fremden zu lösen. Dabei stößt er auf eine außerirdische Machtgruppe, die Einfluß in allen wichtigen Gebieten der Milchstraße zu haben scheint. Es sind die Springer, die ein galaktisches Handelsmonopol aufgebaut haben. Sie verzeihen Rhodan nicht, daß er auf Ferrol im Wegasystem einen kleinen Handelsstützpunkt errichtet hat. Ehe sie sich's versehen, sind Perry Rhodan und seine Freunde in kosmische Querelen verstrickt. 415 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9783811806672
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Buch. Zustand: Neu. Neuware -Geheimnisvolle Sabotageakte gegen die von Perry Rhodan gegründete Dritte Macht erschüttern den gerade erreichten Frieden. Ein geheimnisumwitterter Unbekannter, der sich Overhead nennt, hat Perry Rhodan den Kampf angesagt. Der Overhead verfügt über hypnotische Kräfte, und eine seiner stärksten Waffen ist ein gefährlicher Mutant. Perry Rhodan und seine Freunde vom Mutantenkorps sind so sehr mit der Zurückschlagung des Overhead beschäftigt, daß das Eindringen fremder Raumfahrer ins Solsystem fast unbemerkt vonstatten geht. Als Rhodan sich dieser neuen und bedrohlichen Entwicklung zuwenden kann, ist es schon fast zu spät. Perry Rhodan macht den jungen Raumkadetten Julian Tifflor zum kosmischen Lockvogel, um das Rätsel der Fremden zu lösen. Dabei stößt er auf eine außerirdische Machtgruppe, die Einfluß in allen wichtigen Gebieten der Milchstraße zu haben scheint. Es sind die Springer, die ein galaktisches Handelsmonopol aufgebaut haben. Sie verzeihen Rhodan nicht, daß er auf Ferrol im Wegasystem einen kleinen Handelsstützpunkt errichtet hat. Ehe sie sich's versehen, sind Perry Rhodan und seine Freunde in kosmische Querelen verstrickt. 415 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9783811806672
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Buch. Zustand: Neu. Neuware -Geheimnisvolle Sabotageakte gegen die von Perry Rhodan gegründete Dritte Macht erschüttern den gerade erreichten Frieden. Ein geheimnisumwitterter Unbekannter, der sich Overhead nennt, hat Perry Rhodan den Kampf angesagt. Der Overhead verfügt über hypnotische Kräfte, und eine seiner stärksten Waffen ist ein gefährlicher Mutant. Perry Rhodan und seine Freunde vom Mutantenkorps sind so sehr mit der Zurückschlagung des Overhead beschäftigt, daß das Eindringen fremder Raumfahrer ins Solsystem fast unbemerkt vonstatten geht. Als Rhodan sich dieser neuen und bedrohlichen Entwicklung zuwenden kann, ist es schon fast zu spät. Perry Rhodan macht den jungen Raumkadetten Julian Tifflor zum kosmischen Lockvogel, um das Rätsel der Fremden zu lösen. Dabei stößt er auf eine außerirdische Machtgruppe, die Einfluß in allen wichtigen Gebieten der Milchstraße zu haben scheint. Es sind die Springer, die ein galaktisches Handelsmonopol aufgebaut haben. Sie verzeihen Rhodan nicht, daß er auf Ferrol im Wegasystem einen kleinen Handelsstützpunkt errichtet hat. Ehe sie sich's versehen, sind Perry Rhodan und seine Freunde in kosmische Querelen verstrickt.Moewig, Neumühlen 17, 22763 Hamburg 415 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9783811806672
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