Die Wahlverwandtschaften

 
9783826031861: Die Wahlverwandtschaften
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Botond, Anneliese
Verlag: Königshausen & Neumann
ISBN 10: 3826031865 ISBN 13: 9783826031861
Neu paperback Anzahl: 1
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Blackwell's
(Oxford, OX, Vereinigtes Königreich)
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Buchbeschreibung Königshausen & Neumann. paperback. Buchzustand: New. Buchnummer des Verkäufers 9783826031861

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Botond, Anneliese
Verlag: Königshausen & Neumann (2006)
ISBN 10: 3826031865 ISBN 13: 9783826031861
Neu Paperback Anzahl: 2
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Revaluation Books
(Exeter, Vereinigtes Königreich)
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Buchbeschreibung Königshausen & Neumann, 2006. Paperback. Buchzustand: Brand New. German language. 9.25x6.10x0.47 inches. In Stock. Buchnummer des Verkäufers __3826031865

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Anneliese Botond
Verlag: Königshausen & Neumann Jul 2006 (2006)
ISBN 10: 3826031865 ISBN 13: 9783826031861
Neu Taschenbuch Anzahl: 1
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Buchbeschreibung Königshausen & Neumann Jul 2006, 2006. Taschenbuch. Buchzustand: Neu. Neuware - Bis heute gelten die Wahlverwandtschaften als uninterpretierbar und rätselhaft. Die 'durchgreifende Idee', nach der Goethe gearbeitet hat, erschloß sich weder hermeneutischer Forschung noch diskursanalytischem Scharfsinn. Relativ früh wurde Rousseaus Neue Héloise als Quelle des Romans erkannt, nicht aber die der Umgestaltung zugrunde liegende kritische Intention Goethes. Der vorliegende Vergleich beider Werke, der diesen Aspekt berücksichtigt, weist ,Die Wahlverwandtschaften' als den naturwissenschaftlich fundierten Gegenentwurf zu Rousseaus platonisch-christlich orientiertem Roman aus und erbringt schlüssig: Beide Werke stehen in der Nachfolge von Abélards ,Héloïse' ; beiden liegt die Idee zugrunde, aus Eva solle Maria werden; beiden gemeinsam ist auch das Transformationsprinzip, die Analogieantithese, wobei (im Ganzen wie im Einzelnen) die Analogie zum Vergleich auffordert, der Gegensatz die Kritik erkennen läßt. Während jedoch Rousseau, vom Aufklärer zum 'champion de Dieu' mutiert, in seiner Neuen Héloïse den berühmten alten Stoff lediglich säkularisiert und moralisiert hat, entzieht Goethe der Idee von der zu wiederholenden christlichen Heilsgeschichte die Grundlage, indem er sie als unsittlich entlarvt (der Ehebruch in der Phantasie, das Sohnesopfer) und setzt ihr ein neues, auf Eigenverantwortung gegründetes Verständnis von Sittlichkeit entgegen. 100 pp. Deutsch. Buchnummer des Verkäufers 9783826031861

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Anneliese Botond
Verlag: Königshausen Neumann (2006)
ISBN 10: 3826031865 ISBN 13: 9783826031861
Neu Paperback Anzahl: 2
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The Book Depository EURO
(London, Vereinigtes Königreich)
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Buchbeschreibung Königshausen Neumann, 2006. Paperback. Buchzustand: New. Language: German . Brand New Book. Buchnummer des Verkäufers LIB9783826031861

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Botond, Anneliese
Verlag: Koenigshausen & Neumann (2006)
ISBN 10: 3826031865 ISBN 13: 9783826031861
Neu Softcover Anzahl: 1
Anbieter
Arnshaugkverlag
(Neustadt an der Orla, Deutschland)
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Buchbeschreibung Koenigshausen & Neumann, 2006. Softcover. Buchzustand: Neubuch. 100 S. verlagsneu –. Buchnummer des Verkäufers 82603186

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Anneliese Botond
Verlag: Königshausen & Neumann Jul 2006 (2006)
ISBN 10: 3826031865 ISBN 13: 9783826031861
Neu Taschenbuch Anzahl: 1
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Rheinberg-Buch
(Bergisch Gladbach, Deutschland)
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Buchbeschreibung Königshausen & Neumann Jul 2006, 2006. Taschenbuch. Buchzustand: Neu. Neuware - Bis heute gelten die Wahlverwandtschaften als uninterpretierbar und rätselhaft. Die 'durchgreifende Idee', nach der Goethe gearbeitet hat, erschloß sich weder hermeneutischer Forschung noch diskursanalytischem Scharfsinn. Relativ früh wurde Rousseaus Neue Héloise als Quelle des Romans erkannt, nicht aber die der Umgestaltung zugrunde liegende kritische Intention Goethes. Der vorliegende Vergleich beider Werke, der diesen Aspekt berücksichtigt, weist ,Die Wahlverwandtschaften' als den naturwissenschaftlich fundierten Gegenentwurf zu Rousseaus platonisch-christlich orientiertem Roman aus und erbringt schlüssig: Beide Werke stehen in der Nachfolge von Abélards ,Héloïse' ; beiden liegt die Idee zugrunde, aus Eva solle Maria werden; beiden gemeinsam ist auch das Transformationsprinzip, die Analogieantithese, wobei (im Ganzen wie im Einzelnen) die Analogie zum Vergleich auffordert, der Gegensatz die Kritik erkennen läßt. Während jedoch Rousseau, vom Aufklärer zum 'champion de Dieu' mutiert, in seiner Neuen Héloïse den berühmten alten Stoff lediglich säkularisiert und moralisiert hat, entzieht Goethe der Idee von der zu wiederholenden christlichen Heilsgeschichte die Grundlage, indem er sie als unsittlich entlarvt (der Ehebruch in der Phantasie, das Sohnesopfer) und setzt ihr ein neues, auf Eigenverantwortung gegründetes Verständnis von Sittlichkeit entgegen. 100 pp. Deutsch. Buchnummer des Verkäufers 9783826031861

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Anneliese Botond
Verlag: Königshausen & Neumann Jul 2006 (2006)
ISBN 10: 3826031865 ISBN 13: 9783826031861
Neu Taschenbuch Anzahl: 1
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Agrios-Buch
(Bergisch Gladbach, Deutschland)
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Buchbeschreibung Königshausen & Neumann Jul 2006, 2006. Taschenbuch. Buchzustand: Neu. Neuware - Bis heute gelten die Wahlverwandtschaften als uninterpretierbar und rätselhaft. Die 'durchgreifende Idee', nach der Goethe gearbeitet hat, erschloß sich weder hermeneutischer Forschung noch diskursanalytischem Scharfsinn. Relativ früh wurde Rousseaus Neue Héloise als Quelle des Romans erkannt, nicht aber die der Umgestaltung zugrunde liegende kritische Intention Goethes. Der vorliegende Vergleich beider Werke, der diesen Aspekt berücksichtigt, weist ,Die Wahlverwandtschaften' als den naturwissenschaftlich fundierten Gegenentwurf zu Rousseaus platonisch-christlich orientiertem Roman aus und erbringt schlüssig: Beide Werke stehen in der Nachfolge von Abélards ,Héloïse' ; beiden liegt die Idee zugrunde, aus Eva solle Maria werden; beiden gemeinsam ist auch das Transformationsprinzip, die Analogieantithese, wobei (im Ganzen wie im Einzelnen) die Analogie zum Vergleich auffordert, der Gegensatz die Kritik erkennen läßt. Während jedoch Rousseau, vom Aufklärer zum 'champion de Dieu' mutiert, in seiner Neuen Héloïse den berühmten alten Stoff lediglich säkularisiert und moralisiert hat, entzieht Goethe der Idee von der zu wiederholenden christlichen Heilsgeschichte die Grundlage, indem er sie als unsittlich entlarvt (der Ehebruch in der Phantasie, das Sohnesopfer) und setzt ihr ein neues, auf Eigenverantwortung gegründetes Verständnis von Sittlichkeit entgegen. 100 pp. Deutsch. Buchnummer des Verkäufers 9783826031861

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Anneliese Botond
Verlag: Königshausen & Neumann Jul 2006 (2006)
ISBN 10: 3826031865 ISBN 13: 9783826031861
Neu Taschenbuch Anzahl: 1
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AHA-BUCH GmbH
(Einbeck, Deutschland)
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Buchbeschreibung Königshausen & Neumann Jul 2006, 2006. Taschenbuch. Buchzustand: Neu. Neuware - Bis heute gelten die Wahlverwandtschaften als uninterpretierbar und rätselhaft. Die 'durchgreifende Idee', nach der Goethe gearbeitet hat, erschloß sich weder hermeneutischer Forschung noch diskursanalytischem Scharfsinn. Relativ früh wurde Rousseaus Neue Héloise als Quelle des Romans erkannt, nicht aber die der Umgestaltung zugrunde liegende kritische Intention Goethes. Der vorliegende Vergleich beider Werke, der diesen Aspekt berücksichtigt, weist ,Die Wahlverwandtschaften' als den naturwissenschaftlich fundierten Gegenentwurf zu Rousseaus platonisch-christlich orientiertem Roman aus und erbringt schlüssig: Beide Werke stehen in der Nachfolge von Abélards ,Héloïse' ; beiden liegt die Idee zugrunde, aus Eva solle Maria werden; beiden gemeinsam ist auch das Transformationsprinzip, die Analogieantithese, wobei (im Ganzen wie im Einzelnen) die Analogie zum Vergleich auffordert, der Gegensatz die Kritik erkennen läßt. Während jedoch Rousseau, vom Aufklärer zum 'champion de Dieu' mutiert, in seiner Neuen Héloïse den berühmten alten Stoff lediglich säkularisiert und moralisiert hat, entzieht Goethe der Idee von der zu wiederholenden christlichen Heilsgeschichte die Grundlage, indem er sie als unsittlich entlarvt (der Ehebruch in der Phantasie, das Sohnesopfer) und setzt ihr ein neues, auf Eigenverantwortung gegründetes Verständnis von Sittlichkeit entgegen. 100 pp. Deutsch. Buchnummer des Verkäufers 9783826031861

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