Sie wurde auf dem Rittergut Ludom in Preußisch- Posen geboren, aber Mitteldeutschland war der Herkunftsraum, Berlin ihre Wahl und die Mark ihre Liebe. Dennoch war sie eine scharfe Kritikerin der preußischen Adelsgesellschaft. Männliche Herrschsucht und Unterdrückung der Frau waren für sie Widerstand gegen politischen Wandel. Sie forderte, Frauenbefreiung zu leben, eine neue Ehre zu wollen: nicht mehr „Lustobjekt“, „Dienstmagd“, „Gebärerin“.
In der Weimarer Republik verurteilte sie die politischen Morde von rechts: Deutschland eine „Republik ohne Republikaner“. Ihr unmittelbarer Nachlaß wurde veruntreut, von der Schillerstiftung in Weimar alles Vorhandene 1933 „zur Papiersammlung“ gegeben.
Die Biographin rekonstruiert aus Dokumenten, Werkproben und der kontroversen Gegenstimme des Schweizer Schriftstellers Paul Ilg das ungewöhnliche Leben einer gefühlsstarken Frau.
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Studium der Germanistik und Anglistik, Promotion in neuerer Literaturwissenschaft. Tätigkeit in Verlagen und Museen. Veröffentlichungen zu Malwida v. Meysenbug, Georg Forster, Philippine Engelhard und regionalgeschichtliche und biographischkunsthistorische Studien.
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Anbieter: SKULIMA Wiss. Versandbuchhandlung, Westhofen, Deutschland
Zustand: Sehr Gut. Zustandsbeschreibung: leichte Lagerspuren. Annemarie von Nathusius (1874-1926). Eine adelige Rebellin. Biographie und Werk. Die Biographin rekonstruiert aus Dokumenten, Werkproben und der kontroversen Gegenstimme des Schweizer Schriftstellers Paul Ilg das ungewöhnliche Leben einer gefühlsstarken Frau, die als scharfe Kritikerin der preußischen Adelsgesellschaft auftrat und männliche Herrschsucht und Unterdrückung der Frau als Widerstand gegen politischen Wandel verstand. 291 Seiten mit 40 Abb., broschiert (Königshausen & Neumann 2011). Statt EUR 38,00. Gewicht: 470 g - Softcover/Taschenbuch. Bestandsnummer des Verkäufers 28614
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