Öffentlicher Sprachgebrauch und Political Correctness. Eine Analyse sprachreflexiver Argumente im politischen Wortstreit

 
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1.

Caroline Mayer
Verlag: Verlag Dr. Kovac, Hamburg (2002)
ISBN 10: 3830006101 ISBN 13: 9783830006107
Neu Softcover Erstausgabe Anzahl: 5
Anbieter
Verlag Dr. Kovac GmbH
(Hamburg, Deutschland)
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Buchbeschreibung Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 2002. Softcover. Buchzustand: neu. 1. Auflage. PHILOLOGIA - Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 52 274 pages. ------------------------------------------------------------------------------------------------------ ------------------------------------------------------------ -- REZENSION in: Muttersprache, Juni 2004, Jahrgang 114: "bietet [.] einen konzisen, reflektierten und abgeklärten Überblick über die entsprechenden politischen und sprachkritischen Debatten mit einer jeweils sprachtheoretisch fundierten Bewertung." -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ------------------------------------------------------ Seit Anfang der 90er Jahre ist "Political Correctness" in aller Munde. Dabei wird der Ausdruck einerseits mit "korrekten" politischen Meinungen und Verhaltensweisen assoziiert, andererseits auch - und das vielleicht in erster Linie - mit einer "korrekten" Wortwahl in der Öffentlichkeit. Die Arbeit "Political Correctness und öffentlicher Sprachgebrauch" fokussiert insbesondere die sprachlichen Aspekte des Phänomens. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Annahme, daß das, was heutzutage als "Politcal Correctness" bezeichnet wird, unter anderem eine Fortsetzung dessen ist, was man in früheren Jahren als "politischen Wortstreit" oder "politische Sprachkritik" bezeichnete - also die argumentative Auseinandersetzung um den angemessenen Gebrauch von Wörtern. Da sich Sprachkritiker in solchen Argumentationen auf Annahmen über das Wesen und die Funktion von Sprache stützen, deren Richtigkeit sie meist nicht zu belegen versuchen, sondern lediglich behaupten, wird die These vertreten, daß die meisten Argumente, die in öffentlichen Debatten für bzw. gegen den Gebrauch bestimmter Ausdrücke vorgebracht werden, auf Auffassungen über Sprache beruhen, die nicht der Sprachwirklichkeit und nicht der Gebrauchsrealität von Sprache entsprechen. Diese These soll durch einen Abgleich der Sprachauffassungen, die sich in den verschiedenen Argumenten spiegeln, mit plausibleren sprachwissenschaftlichen Theorien und psycholinguistischen Untersuchungsergebnissen bestätigt werden. Dabei geht es nicht so sehr darum, politischen Sprachkritikern - die zumeist linguistische Laien sind - aus einer überlegenen Expertenposition nachzuweisen, daß ihre sprachtheoretischen Behauptungen nicht dem wissenschaftlichen Objektivitätsanspruch gerecht werden; vielmehr möchte die vorliegende Untersuchung einen Beitrag dazu leisten, Argumentationsweisen in politischen Debatten transparenter zu machen. Ziel der Arbeit ist es, ein realistisches Bild von der Rolle der Sprache in der Politik zu zeichnen. Daraus soll ein Plädoyer für eine größere Gelassenheit im Umgang mit Sprache in politischen Auseinandersetzungen abgeleitet werden. Buchnummer des Verkäufers x0610

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