Miteinander wachsen: Kinder und Eltern in der Erziehungsberatung: Förderung der Selbstwirksamkeit auf der Basis videogestützter Interaktionsdiagnostik

 
9783830015857: Miteinander wachsen: Kinder und Eltern in der Erziehungsberatung: Förderung der Selbstwirksamkeit auf der Basis videogestützter Interaktionsdiagnostik
Alle Exemplare der Ausgabe mit dieser ISBN anzeigen:
 
 
Neu kaufen Angebot ansehen

Versand: EUR 9,95
Von Deutschland nach USA

Versandziele, Kosten & Dauer

In den Warenkorb

Beste Suchergebnisse bei AbeBooks

1.

Gerd Bohlen
Verlag: Verlag Dr. Kovac, Hamburg (2004)
ISBN 10: 3830015852 ISBN 13: 9783830015857
Neu Softcover Erstausgabe Anzahl: 5
Anbieter
Verlag Dr. Kovac GmbH
(Hamburg, Deutschland)
Bewertung
[?]

Buchbeschreibung Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 2004. Softcover. Zustand: neu. 1. Auflage. EUB. Erziehung - Unterricht - Bildung, Band 111 526 pages. ------------------------------------------------------------- ------------------------------------------------------------ ------------------------------------------- REZENSION in: Andreas Vossler (London), in: socialnet Rezensionen, 03.05.2005: "[.] Umso erfreulicher ist es daher, dass Gerd Bohlen als erfahrener Dipl.-Psychologe in der Erziehungs- und Familienberatung (17 Jahre Tätigkeit in diesem Bereich) mit seiner Arbeit einen Beitrag zur Überwindung der Kluft zwischen Forschung und Praxis vorgelegt hat. [.] Dem Autor kommt darüber hinaus der Verdienst zu, mit der Förderung von Selbstwirksamkeitsüberzeugungen bei Kindern und Eltern eine Zielgröße in die Qualitätsdebatte eingebracht zu haben, bei der - ähnlich wie bei der Kohärenzsinnförderung - die ressourcenorientierte "Hilfe zur Selbsthilfe" zum Maßstab für Beratungsbemühungen gemacht wird." ------------------------------------------------------------------------------------------------------- ------------------------------------------------------------ - Erziehungs- und Familienberater wurden im 8. Jugendbericht der Bundesregierung stark kritisiert. Insbesondere Psychologen wurde vorgeworfen, sich gegenüber Erwartungen von außen abzuschirmen und sich einseitig methodisch auszurichten. Diese Kritik ist Ausgangspunkt für den Autor, in einem ersten Arbeitsschritt eine genaue Analyse von Klientenwünschen als Grundlage für einen bedarfsorientierten neuen Beratungsansatz vorzunehmen. Um sicherzustellen, dass die von ihm entwickelte Beratungspraxis nicht konträr zu wichtigen entwicklungspsychologischen Ergebnissen aus der Akademischen Psychologie ist, sondern eine größtmögliche Übereinstimmung mit diesen aufweist, diskutiert der Autor im nächsten Arbeitsschritt wichtige aktuelle Befunde aus der Entwicklungspsychopathologie, der Bindungstheorie und zur Spezifizierung, das Konzept der Entwicklungsaufgaben. Zentrales und übereinstimmendes Ergebnis der gründlichen und fundierten Recherche ist die große Bedeutung der Bezugspersonen für die Entwicklung der Kinder sowie die Einschätzung der eigenen Selbstwirksamkeit, Entwicklungsaufgaben gut bewältigen zu können. Deshalb sollte die aktive Hilfe zur Problembewältigung ein zentrales Ziel in jeder Therapiekonzeption, also auch der Erziehungsberatung sein. Bei dieser therapeutischen Ausrichtung nimmt der Erziehungsberater die Schwierigkeiten des Patienten ernst als ein Nicht-Können und hilft dem Patienten aktiv, diese Schwierigkeiten besser bewältigen zu können als bisher. Dabei geht es insbesondere darum, dass die Klienten durch die in der Beratung vermittelten Erfahrungen mehr Zutrauen bekommen, etwas zu können, was sie vorher nicht konnten oder sich nicht zutrauten und ggf. die dazu erforderlichen Fähigkeiten oder das dafür erforderliche Wissen neu erwerben. Aufgrund der herausragenden Bedeutung der Selbstwirksamkeitsüberzeugungen stellt der Autor deshalb die von Bandura vorgestellte Selbstwirksamkeitstheorie in den Mittelpunkt eines Beratungsansatzes und nutzt sie sowohl therapeutisch als auch als zentrales Evaluationsmaß zur Messung von Therapiefortschritten. Um die Anwendbarkeit im Bereich der Erziehungsberatung möglich zu machen, entwickelt der Autor dabei ein neues, interaktionales Verständnis von Selbstwirksamkeit. Selbstwirksamkeit ist damit keine Leistung des einzelnen, sondern wird als kooperative Leistung zwischen Eltern und Kindern verstanden. Neben der Bedeutung von Einstellungen bzw. Attributionen sind deshalb videografierte Verhaltensbeobachtungen von Eltern und Kindern in für sie schwierigen Situationen ein zentrales therapeutisches Instrument. So wird es z. B. in Hausaufgabensituationen oder Konfliktgesprächen möglich, Kinder und Eltern zu helfen, miteinander diese Situationen anhand der Auswertung von Videoaufnahmen zu bewältigen und zu mehr Zutrauen in die Bewältigung von diesen Situationen zu kommen. Dieses Vorgehen wird an dem Fall eines Kindes sehr anschaulich. Bestandsnummer des Verkäufers x1585

Weitere Informationen zu diesem Verkäufer | Verkäufer kontaktieren

Neu kaufen
EUR 98,00
Währung umrechnen

In den Warenkorb

Versand: EUR 9,95
Von Deutschland nach USA
Versandziele, Kosten & Dauer