Heilmittel gegen die Angst. Rationale Angstbewältigung bei Epikur und Sigmund Freud

 
9783830071204: Heilmittel gegen die Angst. Rationale Angstbewältigung bei Epikur und Sigmund Freud
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As fundamentally different the worlds of these thinkers appear to be, both were engaged in the topic of anxiety in a distinct and comparable way. They developed concepts, as to how it is possible to overcome this emotion. Reason plays a particular role in both systems of thought. Until now, no research connecting both thinkers has been conducted - despite Hellenism being regarded as the epoch of the psychologisation of philosophy. The Age of Antiquity philosopher, along with Sigmund Freud, the inventor of psychoanalysis, responded with their therapy drafts to the needs of their time: the epochs are marked by great uncertainty and fundamental change - both Hellenism and early modernity. Consequently, in Hellenism and early modernity, anxiety is a widespread and powerful feeling, and is hence dealt with in various theories. On this basis, Epicurus and Sigmund Freud developed their forms of therapy, with the key to eliminate anxiety through an epistemic process. Anxiety - both thinkers assume - is underlain by a harmful content of consciousness, which must be revealed in the therapy. Central questions are as follows: Is it possible to overcome anxiety according to the concepts of Epicurus and Sigmund Freud? What role does reason play within the therapies and how can this role be evaluated? Is an anxiety-free and happy conduct of life a conceivable prospect? Both therapies - the "fourfold remedy" of Epicurus and the Freudian psychoanalysis - are based on a rational screening of the frightening state. Both do not tackle the feeling of anxiety directly, but search for the content of consciousness behind which triggered the affect: Be it a presumed ill-intentioned force whose verdict is feared or a suppressed desire which leads to a torturous eruption in a neurosis. And yet rationality isn't an opponent of the emotions, but closely entangled. If the patient can understand this pathogenic mechanism within himself, it is this very epistemic process ...

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1.

Johanna Jauernig
Verlag: Verlag Dr. Kovac, Hamburg (2013)
ISBN 10: 3830071205 ISBN 13: 9783830071204
Neu Softcover Erstausgabe Anzahl: 5
Anbieter
Verlag Dr. Kovac GmbH
(Hamburg, Deutschland)
Bewertung

Buchbeschreibung Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 2013. Softcover. Zustand: neu. 1. Auflage. Schriftenreihe Philosophische Praxis, Band 3 164 pages. So grundlegend unterschiedlich die Lebenswelten der beiden Denker auch scheinen mögen, beide haben sich in besonderer Weise mit der Angst beschäftigt, um Konzepte zu entwickeln, wie der Mensch diesem negativen Affekt beikommen kann. Dabei kommt der Vernunft in beiden Denksystemen eine besondere Rolle zu. Bislang gibt es keine Forschungsarbeit, die diese beiden Denker in ein Verhältnis zueinander setzt - obwohl der Hellenismus gemeinhin als Epoche der "Psychologisierung" der Philosophie gilt. Sowohl der antike Lebensphilosoph Epikur, als auch Sigmund Freud, der Erfinder der Psychoanalyse, reagierten mit ihren Therapieentwürfen auf die Bedürfnisse ihrer Zeit: Hellenismus wie die frühe Moderne sind Epochen des Umbruchs, die von großen Unsicherheiten geprägt sind. Folglich ist die Angst sowohl im Hellenismus als auch in der Moderne ein weit verbreitetes und mächtiges Gefühl, das in vielen Denksystemen der Zeit Eingang gefunden hat. Auf dieser Grundlage entwickeln Epikur und Freud ihre Therapieformen, deren beider Schlüssel es ist, die Ängste in einem Erkenntnisvorgang zu bannen. Der Angst, so nehmen beide an, liegt ein schädlicher Bewusstseinsinhalt zu Grunde, dessen Aufdeckung in der Therapie erfolgt. Die zentralen Fragen lauteten: Ist es nach den Konzepten von Epikur und Sigmund Freud möglich, Angst rational zu überwinden? Welche Rolle spielt die Vernunft in der Therapie und wie ist diese zu bewerten? Und ist eine Lebensform denkbar, die zu einem angstfreien und glücklichen Leben führt? Beide Therapien, sowohl die "Viergliedrige Medizin" Epikurs, als auch die freudsche Psychoanalyse basieren auf einer rationalen Durchleuchtung des angstvollen Zustands. Beide greifen nicht direkt die Angst als Gefühl an, sondern suchen nach dem auslösenden Inhalt dahinter: Sei es ein vermeintlich böser Gott dessen Strafe die Menschen fürchten oder ein verdrängter Wunsch der zur qualvollen Eruption in einer Angstneurose führt. Dabei ist die Rationalität kein Widersacher der Emotionen, sondern eng mit diesen verwoben. Wenn der Patient die krankmachenden Mechanismen in seinem Inneren versteht, tritt in diesem Erkenntnisvorgang der Moment der Heilung ein. Bestandsnummer des Verkäufers x7120

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