So nicht, meine Tochter. (Literareon) - Softcover

Richter, Edith

 
9783831610693: So nicht, meine Tochter. (Literareon)

Aus dem Klappentext

Der Abschiedsbrief der Mutter offenbart der 17jährigen Daniela das Unfaßbare: Sie wurde im Alter von zwei Jahren aus ihrem wahren Elternhaus entführt dem Fürstenhaus von Estenburg! Das bisherige beschauliche Leben also einfach aufgeben? Daniela zeigt sich widerspenstig Weder Fürst Alessandro noch Daniela ahnen, daß die Auftraggeber der Entführung wieder mobil werden und auch nicht vor einem Mord zurückschrecken.

Vorankündigung zum zweiten Teil: Alessandro ist verzweifelt: Er hat seine Tochter Daniela zum zweiten Mal verloren wieder ist sie unauffindbar! Daniela umgekehrt kann sich an nichts erinnern sie findet sich im Straßenkindermilieu Chicagos wieder

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

Wer bin ich? fragte sie sich. Wenn mein Vater der regierende Fürst dieses Landes ist, dann ist mein richtiger Name Prinzessin Daniela von Estenburg-Blauenfels.
Will ich das überhaupt? fragte sie ihr Spiegelbild.
Doch ihr Spiegelbild antwortete nicht. Es schien genauso ratlos zu sein wie sie. Die einzige, die sie jetzt um Rat fragen konnte, war Laura. Immerhin war Laura fünf Jahre älter als sie.

Sie streckte ihrem Spiegelbild die Zunge raus und lief zurück ins Wohnzimmer und wählte Lauras Nummer.
Laura, kannst du gleich zu mir kommen? Ich muß unbedingt mit dir reden. Es ist etwas Ungeheuerliches geschehen.
Ungeheuerliches? fragte Laura gedehnt. Sie hatte es sich gerade bequem gemacht, bevor sie ins Kino gehen wollte.
Frag nicht so viel und komm!

Es dauerte genau zwei Minuten und vierzehn Sekunden, bis Laura mit Danielas Zweitschlüssel die Wohnung aufsperrte.
Die Neugierde hatte gegen die Müdigkeit gesiegt!
Was gibt es denn so Spannendes, daß du mich von meinem bequemen Sofa hochjagen mußt?
Wortlos reichte Daniela ihr den Brief.

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