Unknown. Culinaria - Griechenland

ISBN 13: 9783833145056

Culinaria - Griechenland

 
9783833145056: Culinaria - Griechenland
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1.

Unknown.
Verlag: Ullmann (2007)
ISBN 10: 3833145056 ISBN 13: 9783833145056
Gebraucht Hardcover Anzahl: 1
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medimops
(Berlin, Deutschland)
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Buchbeschreibung Ullmann, 2007. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Bestandsnummer des Verkäufers M03833145056-V

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Unknown.
ISBN 10: 3833145056 ISBN 13: 9783833145056
Gebraucht Anzahl: 1
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Buchbeschreibung Zustand: gut. Rechnung mit MwSt - Versand aus Deutschland pages. Bestandsnummer des Verkäufers XE-556H-4V75

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3.

Marianthi Milona
Verlag: Ullmann/Tandem, Ullmann/Tandem (2007)
ISBN 10: 3833145056 ISBN 13: 9783833145056
Gebraucht Softcover Anzahl: 1
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Buchbeschreibung Ullmann/Tandem, Ullmann/Tandem, 2007. Softcover. Zustand: gut. 2007. Wer eine reine Rezeptsammlung sucht, sollte besser Griechisch lernen und sich bei griechischen Verlagen nach etwas Geeignetem umsehen, naturgemäß wir er nämlich dort eher fündig (übrigensgriechisch Kochbücher auf Deutsch in Touristenläden dort sind häufig mit Vorsicht zu genießen, zumindest die neueren Datums, darin findet man nämlich Kreationen, die mit "griechischer Küche" rein gar nichts mehr zu tun haben). Anders dieses Buch aus der ohnehin sehr guten Culinaria-Reihe, es ist meines Erachtens das Beste, was es auf dem deutschen Markt gibt. Die Rezepte sind absolut authentisch, die Hintergrundinformationen lassen einen Griechen innerlich immer wieder schmunzeln. Teilweise finden sich darin auch Rezepte und Herstellungshinweise, die nur noch griechische Omas beherrschen. Einzige, letztlich zu vernachlässigende KritikVereinzelt passen Übersetzung ("Hecht" statt "Kablejau") oder das abgebildete Foto ("Chtapodi me makaronaki kofto") nicht zusammen. Dennoch "schreit" dieses "Gesamtkunstwerk" geradezu nach der Höchstnote. Ach jaEs gibt noch die günstigere, kleinere Version mit Klebebindung, die natürlich viel handlicher ist in der Küche, als der große "Bildband" Griechenland und seine Inselwelt stehen im Focus dieses sehr informativen Buches. Schon Aristoteles ließ sich vor weit mehr als tausend Jahren sehr positiv über das Phänomen der Heiterkeit in seinen Schriften aus. Diese Grundstimmung scheint offenbar bis zum heutigen Tag ein Wesensmerkmal der Griechen zu sein, wenn man den vorliegenden Bildern glauben schenken darf. Bedächtig, aber auch hintergründig lächelnde, nicht selten betagte Menschen kann man bei der Zubereitung solcher Speisen beobachten, die zu anderen Zeiten die Dichterin Sappho oder den Philosophen Aristoteles gewiß erfreut, vielleicht sogar König Odysseus die Kräfte verliehen haben, die notwenig waren, um seine körperermattenden Abenteuer während der von Homer geschilderten Irrfahrten erfolgreich zu überstehen. Was essen und trinken die Griechen? Was machen Heras Schützlinge in Griechenland anders als im ebenfalls mediterranen Italien, Spanien, Frankreich, wenn sie sich am Herd austoben? In Griechenland wird Fisch und Fleisch in erster Linie gegrillt, mitunter werden Fleischstücke aber auch als "Stifado" geschmort, wobei dann Lorbeerblätter nicht ohne Bedeutung sind. Die Griechen nehmen ihre Hauptmahlzeit erst in den frühen Nachtstunden zu sich und warten dann zunächst mit einer breitgefächerten Vorspeisenkultur auf. "Tzatziki" kennt man mittlerweile auch in unseren Breitengraden, aber kennt man auch "Supia majirefti", eine Vorspeise, welche in ganz Griechenland als Spezialität gilt ? Dem Reiskorn ähnelnde Nudeln, sogenannte "Kritharaki" werden zu Meeresfrüchten, aber auch Gemüse gereicht, währenddessen man gegrillte Fische mit "Awgolemono", einer Ei-Zitronen-Soße auf den Tisch bringt. Zitronen spielen in Griechenlands Küche überhaupt eine große Rolle. In der Region Epirus, so erfährt man, wird der beste Joghurt produziert, den man in Griechenland gerne mit Honig und frischem Obst kombiniert, wobei der Pfirsich der König der Früchte dieses Landes ist. Pita, eine flache Blätterteigpastete mit unterschiedlichsten Füllungen hilft dem Hungrigen über den Tag, wenn er auf die Kalorienbomben "Bugatsa" oder "Baklawa" der Figur zuliebe verzichten und sich ein wenig mehr als bloß ein, zwei" Kuluria( Sesamringe) zur Stärkung gönnen möchte. Auf den Sporaden sind Pflaumen in der dortigen Küche wichtig. Wer kennt schon das Rezept "Chtapodi me Damaskina" (Krake mit Pflaumen) ? Lämmer aber auch Ziegen werden in Griechenland mit Zitronen und Öl bestrichen, bevor man sie am Spieß grillt und zu Ostern im Kreise der Familie verzehrt und sich dabei der roten Ostereier auf dem griechischen Ostertisch erfreut. Über Weine wird im Buch viel geschrieben. Mittlerweile weiß man, dass die Griechen neben dem geharzten, nicht für jedermann bekömmlichen Retsina, wunderbare ungeharzte Weine herstellen, so auch auf dem heiligen Berg Athos, über den die Autoren ebenso berichten, wie über die dortige Weinzubereitung. Man erfährt aber auch Rezepte von solchen Speisen, die offenbar den Mönchen dort besonders munden, wie etwa "Arioguruno me melitzanes" (Wildschwein mit Auberginen). Die aus China kommende Aubergine hat in der griechischen Landesküche einen festen Platz "Mussakas"( Auberginenauflauf)", "Paputsakia" (gefüllte Auberginen) und "Melitzanes Tiganites" ( gebratene Auberginenscheiben) sind beliebte griechische Speisen, die einfach zuzubereiten sind, wie die Rezeptbeschreibung verdeutlicht. Beim Würzen gehen die Griechen keine großen Experimente ein. Salz, Pfeffer, Zitrone und Olivenöl bilden den Grundstock. Knoblauch, Zwiebel, Lorbeerblätter und Dill verleihen zusätzliche Finesse. Wo Wein wächst, gibt es auch Weinblätter und aus diesen werden "Ntolmadakia", die berühmten gefüllten Weinblätter kreiert. Das ist die griechische Vorspeise schlechthin. Die älteste griechische Suppe heißt "Trachnanas", eine Weizen-Sauermilchsuppe, die man in der Antike schon löffelte, damals kannte man sicher auch schon Sardinen, die man auf tausenderlei Art zubereiten kann, wie die Autoren einen wissen lassen. Ouzo ist die Kräuterspirituose des Landes. Die wichtigsten Kräuter sind Anis, Sternanis, Lindenblüten, Angelikawurzel und Koriander, wer den Anisgeschmack nicht mag, trinkt Metaxa, den griechischen Weinbrand, der, wenn nicht in Maßen genossen, ähnliche Kopfschmerzen bereitet, wie das laute Gekreische der Sirenen. Olivenöl aus Kreta soll das beste Öl des Landes sein und davon sollte man sinnvollerweise einen Schluck nehmen, bevor man Metaxa trinkt! Am nächsten Morgen empfiehlt sich, kretischen Bergtee zu genießen und als Lektüre ein Buch von Kazantzakis zur Hand zu nehmen, um nicht fortwährend der Frage nachzugehen, weshalb Sappho bei einem Gläschen Ouzo lieber mit der schönen Aphrodite flirtet als mit dem ollen Dionysos? Empfehlenswert! Culinaria - Griechenland von Marianthi Milona Grecia Greece Ouzo Olivenöl aus Kret. Bestandsnummer des Verkäufers BN7856

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