Leseförderung in sechsten Hauptschulklassen: Zur Wirksamkeit eines Vielleseverfahrens

 
9783834006677: Leseförderung in sechsten Hauptschulklassen: Zur Wirksamkeit eines Vielleseverfahrens
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Lesen lernt man durch lesen! Empirische Untersuchungen weisen immer wieder einen hohen Zusammenhang zwischen Lesekompetenz und Lesemenge nach. Dieser ist jedoch meist nur korrelativ. Ungeachtet dessen wird ausgiebiges Lesen im Anschluss an den unmittelbaren Schriftspracherwerb häufig als direkte Ursache hoher Lesekompetenz verstanden. Die populäre außerschulische Leseförderung propagiert deshalb vor allem eine Hinführung zu vermehrtem Freizeitlesen. In den USA werden schulinterne Vielleseverfahren, die durch ein hohes Lesepensum auf eine beiläufige Verbesserung der Lesekompetenz setzten, bereits seit den 1970er Jahren systematisch in den Unterricht integriert. Diesbezügliche Forschungsergebnisse sind allerdings widersprüchlich. Was kann eine reine Steigerung der Lesemenge ganz objektiv betrachtet wirklich leisten? Der vorliegende Band beschäftigt sich auf der Grundlage empirischer Forschungsergebnisse aus dem Frankfurter Projekt Leseflüssigkeit mit der Frage, inwiefern sich Vielleseverfahren auch bei schwachen Lesern aus bildungsfernem Milieu als geeignete Maßnahme zur Förderung des weiterführenden Lesens in der späten Kindheit modellieren lassen. Diese Frage stellt sich zwangsläufig, da ein selbstgesteuerter Lektüreprozess eine ganze Reihe lesekultureller Anforderungen bereits voraussetzt.Lesen lernt man durch lesen! Empirische Untersuchungen weisen immer wieder einen hohen Zusammenhang zwischen Lesekompetenz und Lesemenge nach. Dieser ist jedoch meist nur korrelativ. Ungeachtet dessen wird ausgiebiges Lesen im Anschluss an den unmittelbaren Schriftspracherwerb häufig als direkte Ursache hoher Lesekompetenz verstanden. Die populäre außerschulische Leseförderung propagiert deshalb vor allem eine Hinführung zu vermehrtem Freizeitlesen. In den USA werden schulinterne Vielleseverfahren, die durch ein hohes Lesepensum auf eine beiläufige Verbesserung der Lesekompetenz Setzten, bereits seit den 1970er Jahren systematisch in den Unterricht integriert. Diesbezügliche Forschungsergebnisse sind allerdings widersprüchlich. Was kann eine reine Steigerung der Lesemenge ganz objektiv betrachtet wirklich leisten? Der vorliegende Band beschäftigt sich auf der Grundlage empirischer Forschungsergebnisse aus dem Frankfurter Projekt Leseflüssigkeit mit der Frage, inwiefern sich Vielleseverfahren auch bei schwachen Lesern aus bildungsfernem Milieu als geeignete Maßnahme zur Förderung des weiterführenden Lesens in der späten Kindheit modellieren lassen. Diese Frage stellt sich zwangsläufig, da ein selbstgesteuerter Lektüreprozess eine ganze Reihe lesekultureller Anforderungen bereits vorausSetzt.

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