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HR Giger - Hardcover

Hirsch, Andreas J.

 
9783836577168: HR Giger

Inhaltsangabe

„Im Kern gräbt sich Gigers Kunst in die Psyche ein und berührt unsere tief sitzenden, urzeitlichen Instinkte und Ängste. Seine Kunst bildet eine Kategorie für sich. Der Beweis dafür liegt in der Intensität seines Werks und seiner Vorstellungskraft, die ich in der Fähigkeit, zu provozieren und zu verstören, nur mit Hieronymus Bosch und Francis Bacon vergleichen kann.“ ― Ridley Scott

Der Schweizer Künstler HR Giger (1940–2014) wurde vor allem durch seine Oscar-prämierte Gestaltung des Weltraummonsters für Ridley Scotts Science-Fiction-Film Alien (1979) berühmt. Rückblickend betrachtet war dies nur das prominenteste Wesen aus Gigers umfangreichem Arsenal biomechanischer Geschöpfe, das konsequent Hybride von Mensch und Maschine zu Bildern von eindringlicher Kraft und dunkler Psychedelik verschmolz.

Diese Bilder verliehen den kollektiven Ängsten einer Epoche Ausdruck: Angst vor dem Atomkrieg, vor Überbevölkerung und Ressourcenknappheit sowie einer Zukunft, in der unser Überleben von Maschinen abhängt. Die visionäre Kraft dieser Bilder spielt mit den Dämonen der Vergangenheit und erzeugt zugleich Mythen für die Zukunft.

Dieses Opus Magnum, kurz vor seinem unerwarteten Tod begonnen, huldigt Gigers einzigartiger Vision. Es erzählt die vollständige Geschichte seines Lebens und seiner Kunst, zeigt seine Skulpturen, Filmarbeiten und legendären Plattencover sowie das Erbe, das er in seinem eigenen Künstlermuseum und seiner selbst entworfenen Bar in den Schweizer Alpen hinterlassen hat. In seinem Essay setzt sich der Giger-Experte Andreas J. Hirsch intensiv mit den Themen von Gigers Werk und seiner Welt auseinander. Der Band enthält zahlreiche Dokumente aus Gigers Archiv, Zitate von Zeitgenossen sowie eine umfangreiche Künstlerbiografie, die sich auf zeitgenössische Stimmen und Gigers eigene Aufzeichnungen stützt.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorinnen und Autoren

HR Giger (1940–2014) war ein Schweizer Maler, Bildhauer und Bühnenbildner, der surrealistische Einflüsse und düstere Fantasien zu einem eigenen biomechanischen Universum verschmolz. Erste Anerkennung wurde ihm in den 1960er-Jahren durch seine Fantasy-Darstellungen postapokalyptischer Geschöpfe und Landschaften in Airbrush-Technik zuteil, und berühmt wurde er durch bekannte Filmarbeiten, allen voran seine Erschaffung des „Alien“ für den gleichnamigen Film, der mit dem Oscar für die besten visuellen Effekte ausgezeichnet wurde.



Andreas J. Hirsch, geboren 1961 in Wien, ist als Autor, Kurator und künstlerischer Fotograf tätig. Zu seinen Schriften zählen Bücher über Pablo Picasso, Tina Modotti, Friedensreich Hundertwasser und HR Giger. Von 2009 bis 2014 war er als Kurator des KunstHausWien tätig und gestaltete Ausstellungen unter anderem über Henri Cartier-Bresson, Linda McCartney und HR Giger.



HR Giger (1940–2014) war ein Schweizer Maler, Bildhauer und Bühnenbildner, der surrealistische Einflüsse und düstere Fantasien zu einem eigenen biomechanischen Universum verschmolz. Erste Anerkennung wurde ihm in den 1960er-Jahren durch seine Fantasy-Darstellungen postapokalyptischer Geschöpfe und Landschaften in Airbrush-Technik zuteil, und berühmt wurde er durch bekannte Filmarbeiten, allen voran seine Erschaffung des „Alien“ für den gleichnamigen Film, der mit dem Oscar für die besten visuellen Effekte ausgezeichnet wurde.



Hans Werner Holzwarth ist Buchdesigner und Herausgeber mit zahlreichen Veröffentlichungen vor allem im Bereich der zeitgenössischen Kunst und Fotografie. Für TASCHEN hat er eine Reihe monografischer Collector’s Editions herausgegeben, darunter Jeff Koons, Christopher Wool, Albert Oehlen und Ai Weiwei, den David-Hockney-SUMO A Bigger Book und den XXL-Band Jean-Michel Basquiat.

Von der hinteren Coverseite

?En esencia, el arte de Giger se adentra en nuestra psique y roza nuestros instintos y miedos más profundos. Su arte pertenece a una categoría que le es propia. La prueba de ello reside en la intensidad de su obra y de su imaginación, que sólo me atrevería a comparar con las del Bosco y Francis Bacon por su poder para provocar y perturbar.? ? Ridley Scott El artista suizo H. R. Giger (1940?2014) es conocido principalmente por su creación del monstruo espacial de la película de terror futurista Alien, de 1979, con la que ganó un Óscar. En retrospectiva, no fue más que una de las expresiones más célebres del arsenal biomecánico de criaturas de Giger, que fusionaba híbridos de humano y máquina en imágenes de poder evocador y oscura psicodelia. Sus obras se inspiraban en fantasmas del pasado, al tiempo que evocaban mitologías para el futuro. Estas imágenes plasmaron las fantasías y los miedos colectivos de su época: el temor a la bomba nuclear, a la contaminación y al despilfarro de recursos, y a un futuro en el que la supervivencia de nuestros cuerpos esté supeditada a las máquinas. La realización de este libro comenzó poco antes de la inesperada muerte del artista y en él se muestra la historia completa de la vida y del arte de Giger, sus esculturas, su trabajo cinematográfico y sus inconfundibles carátulas de discos, así como el legado que nos ha dejado en su propio museo y la cafetería, que él mismo diseñó, en los Alpes suizos. A través de un estudio en profundidad, Andreas J. Hirsch, un experto en la obra de Giger, ahonda en las temáticas centrales del artista y su mundo. El libro incluye una extensa biografía que parte de citas contemporáneas y de los escritos del propio artista.

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