Gut ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Kalten Krieges fragt das Themenheft nach der Möglichkeit einer Historisierung der Ereignisse des Jahres 1989 im mittleren und östlichen Europa und der sich daran anschließenden Entwicklungen. Die Beiträge beschäftigen sich damit, wie eine geschlechtergeschichtliche Perspektive die gängigen Narrative der »Rückkehr nach Europa« verändert, weil sich Kontinuitäten und Brüche zwischen vorsozialistischer, sozialistischer und postsozialistischer Zeit in Hinblick auf Geschlechterverhältnisse anders darstellen als in konventionellen Erzählungen. Sie thematisieren, wie die Erfahrungen der postsozialistischen Zeit die Perspektive auf den Staatssozialismus verändert haben und konstatieren, dass wir es nicht mit einer linearen Entwicklung hin zu universalen Werten zu tun haben, sondern dass diese Werte immer geschlechtlich codiert waren und es bis heute sind.
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Prof. Dr. Bozena Choluj lehrt Germanistik und Gender Studies an der Universität Warschau und Deutsch-Polnische Literatur- und Kulturbeziehungen und Gender Studies an der Universität Frankfurt (Oder).
Prof. Dr. Claudia Kraft lehrt an der Universität Gießen Europäische Zeitgeschichte seit 1945.
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paperback. Zustand: New. 1st. Bestandsnummer des Verkäufers 835881
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Anbieter: SKULIMA Wiss. Versandbuchhandlung, Westhofen, Deutschland
Zustand: Wie Neu. Zustandsbeschreibung: leichte Lagerspuren. Hrsg. von Bozena Choluj und Claudia Kraft. Gut ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Kalten Krieges fragt das Themenheft nach der Möglichkeit einer Historisierung der Ereignisse des Jahres 1989 im mittleren und östlichen Europa und der sich daran anschließenden Entwicklungen. Die Beiträge beschäftigen sich damit, wie eine geschlechtergeschichtliche Perspektive die gängigen Narrative der »Rückkehr nach Europa« verändert, weil sich Kontinuitäten und Brüche zwischen vorsozialistischer, sozialistischer und postsozialistischer Zeit in Hinblick auf Geschlechterverhältnisse anders darstellen als in konventionellen Erzählungen. Sie thematisieren, wie die Erfahrungen der postsozialistischen Zeit die Perspektive auf den Staatssozialismus verändert haben und konstatieren, dass wir es nicht mit einer linearen Entwicklung hin zu 'universalen' Werten zu tun haben, sondern dass diese Werte immer geschlechtlich codiert waren und es bis heute sind. Mit Beiträgen von Céline Angehrn, Gisela Bock, Robert Brier u.a. 172 Seiten, broschiert (L'Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft; Jahrgang 28, Heft 1/V&R unipress 2017). Statt EUR 25,00. Gewicht: 287 g - Softcover/Taschenbuch. Bestandsnummer des Verkäufers 541507
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Kartoniert / Broschiert. Zustand: New. Dieser Artikel ist ein Print on Demand Artikel und wird nach Ihrer Bestellung fuer Sie gedruckt. Thema dieses Heftes ist die Historisierung des Jahres 1989 im mittleren und oestlichen Europa, die ohne eine geschlechtergeschichtliche Perspektive nicht moeglich ist. Der Umbruch von 1989 in Mittel- und Osteuropa aus geschlechtergeschichtlicher Sicht. Bestandsnummer des Verkäufers 134884729
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