Fluid Feelings - Softcover

Barua; Rukmini

 
9783847113256: Fluid Feelings

Inhaltsangabe

Geschlecht und Emotion werden allzu oft in stereotypen Bildern gedacht. Vor einem solchen Hintergrund geht es in diesem Heft um Mehrdeutigkeiten und Abweichungen, das heißt um das dynamische Wechselspiel von Geschlecht und Emotion. Die Beiträge begreifen dabei weder Geschlecht noch Emotion als konsistente Kategorien, sondern als Phänomene in Bewegung, die immer wieder neu entstehen. Diese Fluidität kann zusätzlich Raum schaffen oder individuelles Handeln und Fühlen beschränken, was an Beispielen aus Zambia, der Türkei, Indien und Sowjetrussland sichtbar wird. Anhand von Archivquellen, Biografien, ethnografischem Material und Popkultur wird gezeigt, wie Emotionen Geschlechterkategorien verstärken oder in Frage stellen können, auf jeden Fall aber mehrdeutig, sprich fluide, machen.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorinnen und Autoren

Rukmini Barua verteidigte ihre Dissertation an der Universität Göttingen. Ihre Forschungsinteressen liegen in der Geschichte und Sozialanthropologie Südasiens mit Schwerpunkt Geschichte der Emotionen, Arbeit und städtischer Raum.

Dr. Christa Hämmerle ist ao. Professorin für Neuere Geschichte und Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Universität Wien und Leiterin der Sammlung Frauennachlässe.

Dr. Claudia Kraft ist seit 2018 Professorin für Kultur-, Wissens- und Geschlechtergeschichte am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien mit Schwerpunkten u.a. auf der Geschichte des Staatssozialismus in Mittel- und Osteuropa, Rechtsgeschichte und Zwangsmigration.

Dr. phil. Francisca Loetz, D.E.A., ist ausserordentliche Professorin für Allgemeine Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich.

Dr. Alexandra Oberländer ist Russlandhistorikerin mit Schwerpunkt 19. und 20. Jahrhundert. In ihren Forschungen beschäftigt sie sich u.a. mit Wahrnehmungen sexueller Gewalt im ausgehenden Zarenreich sowie mit der Kultur- und Emotionsgeschichte der Arbeit in der späten Sowjetunion.

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