Handbuch für Kirchenspalter? Ein Handbuch beschreibt bestimmte Methoden, Verhaltensregeln und Vorgangsweisen, die der Erreichung eines bestimmten Zieles dienlich sind. Ein „Handbuch für Kirchenspalter“ hätte demnach Methoden, Verhaltensregeln und Vorgangsweisen darzustellen, die dem Ziel der Kirchenspaltung förderlich sind. Genau das ist der Inhalt dieses Buchs. Dabei ist allerdings eine Klarstellung nötig: Es wird niemandem unterstellt, die Kirche spalten zu wollen. Im Gegenteil: Viele der kritisierten Maßnahmen wurden mit dem Ziel gesetzt, die Kirche zu einen. Und doch entfalten viele „Worte und Werke“ maßgeblicher kirchlicher Männer (die Frauen spielen ja so gut wie keine Rolle) eine spaltende Wirkung. Nicht im Sinn einer Abspaltung von der Kirche und Bildung einer Gegen- oder Parallelkirche, aber im Sinn eines tiefer werdenden Grabens zwischen dem Papst, den (meisten) Bischöfen und (einigen) Pfarrern auf der einen und dem Kirchenvolk, vielen Pfarrern und einigen Bischöfen auf der anderen Seite.
Dies ist nicht zuletzt eine Folge der unleugbaren Tatsache, daß sich maßgebliche Führungspersonen der Kirche, begonnen bei Papst Benedikt XVI., immer weiter vom Zweiten Vatikanischen Konzil entfernen. Daß viele Gläubige und Gemeindepfarrer, aber auch eine wachsende Zahl von Bischöfen diesen Weg als Irrweg erachten und nicht mitzugehen bereit sind, haben die internationalen Reaktionen auf die Aufhebung der Kommunikation der vier Pius-Bischöfe und, in Österreich, die massive Kritik an der Ernennung Gerhard Maria Wagners zum Weihbischof von Linz gezeigt. Wohin die Kirche geht, ist nicht nur für deren Mitglieder und Funktionäre wichtig – es betrifft die Gesellschaft insgesamt.
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Franz Josef Weißenböck wurde 1949 in Neunkirchen (Niederösterreich) geboren. 1968 legte er im Gymnasium der Erzdiözese Wien in Sachsenbrunn die Reifeprüfung ab. Danach Eintritt ins Wiener Priesterseminar und Studium der Theologie an der Universität Wien, wo er 1979 mit einer praktisch-theologischen Arbeit über „Katholische Kirche und Öffentlichkeit“ zum Doktor der Theologie promoviert wurde. 1999 Abschluß einer Ausbildung zum systemischen Supervisor und Coach.
Parallel zum Studium zuerst frei-, später hauptberufliche Tätigkeit als Redakteur der katholischen Presseagentur Kathpress, dazwischen als Religionslehrer an einer Wiener Volksschule. Mitarbeit bei verschiedenen in- und ausländischen Print- und elektronischen Medien. Seit 1980 Arbeit in verschiedenen Ministerien (Gesundheit und Umweltschutz, Finanzen, Soziales), seit 1999 Chefredakteur des parlamentarischen Pressedienstes.
Buchveröffentlichungen bisher: „Übrigens. Gespräche mit großen Geistern aus sechs Jahrhunderten. Mit einem Vorwort von Adolf Holl.“ (Innsbruck 2005). „Coaching für Platon, Caesar, Ovid, Pilatus, Paulus, Konstantin. Mit einem Vorwort von Franz Fischler.“ (EDITION VA bENE 2008). Weißenböck ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Er lebt in Wien und Niederösterreich und ist ehrenamtlich vielfältig in seiner Pfarre engagiert.
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Softcover. Zustand: As New. Leichte Kratzer / Abnutzungen / Druckstellen. Ein Handbuch beschreibt Methoden, Verhaltensregeln und Vorgehensweisen zur Erreichung eines bestimmten Ziels. Ein ,Handbuch fur Kirchenspalter" wurde demnach solche Mittel darstellen, die der Kirchenspaltung forderlich sind. Der Inhalt dieses Buchs beleuchtet genau dies, ohne jedoch zu unterstellen, dass jemand die Kirche spalten mochte. Vielmehr wurden viele kritisierte Massnahmen mit dem Ziel eingefuhrt, die Kirche zu einen. Dennoch entfalten die ,Worte und Werke" massgeblicher kirchlicher Manner eine spaltende Wirkung, nicht in Form einer Abspaltung, sondern durch einen zunehmenden Graben zwischen dem Papst, den meisten Bischofen und einigen Pfarrern auf der einen Seite und dem Kirchenvolk sowie vielen Pfarrern und einigen Bischofen auf der anderen. Dies ist eine Folge der Tatsache, dass sich fuhrende Kirchenvertreter, beginnend bei Papst Benedikt XVI., immer weiter vom Zweiten Vatikanischen Konzil entfernen. Die internationale Reaktion auf die Aufhebung der Kommunikation mit den vier Pius-Bischofen und die massive Kritik an der Ernennung Gerhard Maria Wagners zum Weihbischof von Linz zeigen, dass viele Glaubige und Bischofe diesen Weg als Irrweg erachten. Die Richtung, in die sich die Kirche bewegt, ist nicht nur fur ihre Mitglieder und Funktionare von Bedeutung, sondern betrifft die gesamte Gesellschaft. Bestandsnummer des Verkäufers eadce4de-dad1-41d9-bea3-e04c73d2e41d
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