Hitzewellen in Europa, epidemische Waldbrände in der Arktis und im Amazonas, Städte, die von sintflutartigen Regenfällen zerstört wurden: 2019 hat der Klimawandel Fahrt aufgenommen. Nun ist es augenfällig. Es bleiben nur noch wenige Jahre, um Klimakatastrophen ungeahnten Ausmasses zu verhindern. Für klimapolitisches Geplänkel um unzulängliche Massnahmen bleibt keine Zeit mehr, und noch viel weniger bleibt Zeit dafür, die Probleme einfach zu verlagern – zum Beispiel durch den schieren Ersatz der fossilen durch eine Elektro-Autoflotte. Das vorliegende Buch zeigt konkrete Wege auf, wie wir den erforderlichen Politikwechsel in Gang bringen. Denn auch wenn die Klimastreikbewegung schon einiges bewirkt hat: Was gegenwärtig in den Schweizer Parlamenten im Rahmen der CO2-Gesetzesrevision diskutiert wird, reicht bei weitem nicht aus. Mit Vorschlägen wie dem Klimabonus, der Klimavermögensabgabe, dem Klimaparlament und einem radikalen Umbau der Mobilität weist das System-Change-Klimaprogramm demgegenüber den Weg in die nötigen Dimensionen. Es geht darum, die gewaltige Materialschlacht zu beenden, in die wir verheddert sind. Es geht um grundlegende Veränderungen in den Konsum- und Lebensgewohnheiten, in der Produktion und in der Finanzwelt. Und es geht um die Freilegung der Potenziale für eine solidarische Lebensgestaltung, die den Anspruch auf ein würdevolles Leben aller Menschen dieser Erde respektiert.
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Beat Ringger (1955) ist seit 2004 geschäftsleitender Sekretär des Denknetzes. Ringger ist ausgebildeter Primarlehrer und Elektroingenieur HTL. Er war unter anderem während zehn Jahren als Systems Engineer für IBM Schweiz tätig und während zwölf Jahren als Zentralsekretär der Gewerkschaft der öffentlichen Angestellten VPOD. Ringger war Mitbegründer und erster Präsident von umverkehR, der Trägerorganisation der Verkehrshalbierungs-Initiative, die im Jahr 2000 zur Abstimmung kam. umverkehR warnte bereits damals vor der Klimaerwärmung und wollte mit einem nachhaltigen Mobilitätsregime Gegensteuer geben.
Nadia Kuhn (1997) ist Klimastreikaktivistin und Co-Präsidentin der JUSO des Kantons Zürich. Kuhn engagierte sich auch für den Frauenstreik-Tag vom Juni 2019, mit einem besonderen Augenmerk auf die Verbindungen der Gender- und der Klimathemen.
Luzian Franzini (1996) ist Co-Präsident der Jungen Grünen Schweiz und Vize-Präsident der Grünen Schweiz. Seit 2016 studiert er Internationale Beziehungen an der Universität Genf. Franzini leitete 2019 die Abstimmungskampagne zur Eidgenössischen Volksinitiative Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung
Cédric Wermuth (1986) war von 2008 und 2011 Präsident der JUSO Schweiz, bevor er 2011 in den Nationalrat gewählt wurde. Wermuth studierte Politikwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Philosophie an der Universität Zürich. Er arbeitet heute in einer Kommunikationsagentur als Strategieberater, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Wermuth ist Vizepräsident der sozialdemokratischen Bundeshausfraktion.
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1. Aufl. 21 cm. 215 S. Brosch. Zustand: sehr gut. 2949A. Hitzewellen in Europa, epidemische Waldbrände in der Arktis und im Amazonas, Städte, die von sintflutartigen Regenfällen zerstört wurden: 2019 hat der Klimawandel Fahrt aufgenommen. Nun ist es augenfällig. Es bleiben nur noch wenige Jahre, um Klimakatastrophen ungeahnten Ausmasses zu verhindern. Für klimapolitisches Geplänkel um unzulängliche Massnahmen bleibt keine Zeit mehr, und noch viel weniger bleibt Zeit dafür, die Probleme einfach zu verlagern zum Beispiel durch den schieren Ersatz der fossilen durch eine Elektro-Autoflotte. Das vorliegende Buch zeigt konkrete Wege auf, wie wir den erforderlichen Politikwechsel in Gang bringen. Denn auch wenn die Klimastreikbewegung schon einiges bewirkt hat: Was gegenwärtig in den Schweizer Parlamenten im Rahmen der CO2-Gesetzesrevision diskutiert wird, reicht bei weitem nicht aus. Sprache: deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 2949AB
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