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Dominanz Die Kunst der erotischen Herrschaft | Erotischer Ratgeber: Lerne am raffiniertesten zu demütigen und bestrafen ... (lebe.jetzt Ratgeber 4) - Hardcover

Buch 4 von 4: lebe.jetzt Ratgeber

Arne Hoffmann

 
9783862777051: Dominanz Die Kunst der erotischen Herrschaft | Erotischer Ratgeber: Lerne am raffiniertesten zu demütigen und bestrafen ... (lebe.jetzt Ratgeber 4)

Inhaltsangabe

Wie gehst du am besten vor, wenn du deinen Partner zu deinem Sklaven machen möchtest? Mit welchen Techniken wirkst du auf erregende Weise dominant? Wie kannst du deinen Partner am raffiniertesten demütigen und bestrafen? Und worauf musst du achten, um ungewollte Schäden zu vermeiden? Die Antworten auf all diese Fragen findest du in diesem Buch und viele Ideen für fantasievolle Erniedrigungen gibt es dazu. So lernst du Schritt für Schritt die Kunst der erotischen Herrschaft und gestaltest aus der Unterwerfung deines Partners ein erregendes Erlebnis für euch beide.

Herzliche Grüße
Arne Hoffmann

Leseprobe:
Wie bestrafst du deinen Sklaven am effektivsten?

Wenn du deinen Sklaven so bestrafen möchtest, dass diese Aktion sowohl eine erzieherische Maßnahme als auch einen gelungenen Teil eines erotischen Spiels darstellt, gibt es verschiedene Dinge, auf die du achten solltest.
Grundsätzlich solltest du deinen Sklaven niemals bestrafen, nur weil du dich über ihn ärgerst. SM-Spiele sind kein Ventil, um Zorn oder Aggressionen herauszulassen.
Vielleicht fragst du dich, wie du einen Sklaven bestrafen solltest, der ein echter Masochist ist und Schmerzen genießt. Hier solltest du daran denken, dass nicht jede Strafe mit Schmerzen verbunden sein muss und kaum ein Masochist jedes nur erdenkliche Übel genießt, das sich jemand einfallen lässt. Du kannst deinen Sklaven auch bestrafen, indem du ihm für eine Woche den Orgasmus verbietest, ihn besonders unerbittlich mehrmals hintereinander an den Rand des Höhepunktes bringst, aber nicht kommen lässt, ihm langweilige und endlos lange Schreibaufgaben auferlegst oder ihn mehrere Stunden nackt und angeleint in einem dunklen Keller verbringen lässt.
Du kannst aber auch ein netterer Herr und Meister sein und deinen Sklaven vorschlagen lassen, welche Strafe er für sein Fehlverhalten als angemessen empfindet. Um zu vermeiden, dass er dich mit Vorschlägen von Strafen zu manipulieren versucht, die ihm in Wahrheit gut gefallen, kannst du ihn warnen, dass abgelehnte Vorschläge eine besonders strenge Strafe nach sich ziehen, die du dir ausdenkst. Damit quälst du deinen Sklaven ein wenig auf psychologischer Ebene, weil er jetzt vor der Aufgabe steht, eine wirklich unangenehme Strafe für sich selbst vorschlagen zu müssen.
Bevor du die Strafe vollziehst, solltest du sicherstellen, dass dein Sklave wirklich versteht, womit er sie sich verdient hat. Du kannst nicht erwarten, dass sich sein Verhalten bessert und er bestimmte Fehler nicht wiederholt, solange er in dieser Hinsicht nur eine vage Ahnung hat. Am geschicktesten ist es, ihn einfach zu fragen: Womit hast du das verdient, was jetzt auf dich zukommt? Was hast du falsch gemacht? Wenn dein Sklave mit seiner Antwort zeigt, dass er noch nicht ganz verstanden hat, womit er sich diese Situation eingebrockt hat, solltest du ihn korrigieren. Gibt er sich ahnungslos, erkläre es ihm einfach. Vorwürfe wie: Du weißt genau, wie du dir das verdient hast! , bringen nichts. Es geht darum, eine klare Kommunikation herzustellen und deinem Sklaven verständlich zu machen, wie er sich in Zukunft verhalten sollte, wenn er sich ähnlich unschöne Maßnahmen ersparen möchte.
Dein Sklave kann während der Bestrafung zeigen, dass er sein Fehlverhalten dir gegenüber bereut beispielsweise indem er dir für jeden einzelnen Schlag dankt, falls du ihn auspeitschst, indem er dich anfleht, ihm zu vergeben oder indem er dir vor, nach oder während der Prozedur die Füße leckt.
Wenn du deinen Partner körperlich bestrafen möchtest, solltest du erst einmal an dir selbst ausprobieren, wie schmerzhaft du diese Behandlung empfindest.

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Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Arne Hoffmann, geboren 1969 in Wiesbaden, hat nach seinem Studium der Literatur- und Medienwissenschaft bereits mehrere Dutzend Sachbücher und Erzählbände zum Thema Sexualität veröffentlicht. Sein Schwerpunkt dabei ist erotische Unterwerfung. Besonders gern vermittelt er Neulingen und Anfängern die Freude an dieser und anderen ungewöhnlichen Spielarten der menschlichen Sexualität.

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

Wie kannst du überzeugend Dominanz verkörpern? Wenn du noch überhaupt keine Erfahrung damit hast, einen anderen Menschen erotisch zu beherrschen, und auch nicht von Natur aus mit einem großen Maß an Selbstbewusstsein ausgestattet bist, fühlst du dich vermutlich vor eine große Herausforderung gestellt – eine Herausforderung, die dir vielleicht sogar ein bisschen Furcht einflößt. Was kannst du tun, damit dich dein Partner zumindest vorübergehend als seinen Herrn wahrnimmt und das auch emotional spürt? Hierzu gibt es die verschiedensten Mittel und Wege. Einer davon orientiert sich an dem alten Spruch »Fake it, til you make it«. Wenn du dich lange genug wie ein dominanter Mensch bewegst und versuchst, wie ein solcher Mensch zu denken, beginnst du dich über kurz oder lang auch so zu fühlen. Anfangs nimmst du dir vielleicht schon eine Weile, bevor euer Spiel beginnt, die Zeit, in diese Rolle hineinzufinden – indem du in der Kleidung, die du für dieses Spiel gewählt hast, durch deine Wohnung schreitest und im Geiste durchgehst, was du mit deinem Partner anstellen möchtest. Deine Körpersprache spielt hier eine wichtige Rolle – nicht nur, um vor deinem Partner Wirkung zu erzeugen, sondern auch um deine eigenen Gefühle entsprechend auszurichten. Auf folgende Weise kannst du körpersprachlich Dominanz ausdrücken: • Du stehst zu deiner vollen Größe aufgerichtet statt gebeugt und hast den Kopf erhoben statt gesenkt. • Du nutzt andere Wege, um Raum einzunehmen, hast beispielsweise deine Arme in die Hüften gestemmt oder beim Sitzen deine Beine gestreckt oder auseinandergestellt. • Du machst raumgreifende Bewegungen, etwa indem du ein wenig gestikulierst oder dich mal streckst. • Du nimmst immer wieder selbstbewusst Augenkontakt auf und hältst ihn für mehrere Sekunden. Als besonders effektiv, um sich selbst dominant zu fühlen, gilt die sogenannte Wonder-Woman-Pose, also die Beine schulterbreit auseinandergestellt und die Arme in die Hüfte gestemmt. Psychologen der Harvard und der Columbia Business School ließen die Versuchspersonen eines Experiments mehrere Minuten lang diese Position einnehmen und ermittelten dann, welche Veränderungen diese Haltung hervorrief. Dabei zeigte sich: Die Versuchspersonen fühlten sich selbstbewusster, optimistischer und dominanter und ihr Speichel wies sogar ein höheres Niveau von Testosteron und ein niedrigeres Niveau des Stresshormons Cortisol auf. Als man sie vor einem Gremium von Personen einen kurzen Vortrag halten ließ, traten sie dabei leidenschaftlicher und engagierter auf und wurden als fesselnder und überzeugender wahrgenommen. Wenn du dich also vor Beginn eures Spiels auf ähnliche Weise aufputschst, dürfte dir das dabei helfen, dich stark und machtvoll zu fühlen und das deinen Partner auch spüren zu lassen. Selbstbewusstsein und Autorität erhältst du darüber hinaus durch Kompetenz. Je besser du dich über all die Praktiken informierst, die du mit deinem Partner erleben möchtest, desto sicherer fühlst du dich. Auch dein Partner merkt, dass du genau weißt, was du tust, und lernt, dir zu vertrauen und sich dir hinzugeben.

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