Wie für viele andere Künstler seiner Generation ist für Christopher Williams die Frage nach der Bedeutung des Bildes in unserer von Medien geprägten Gesellschaft von zentralem Interesse. In welcher Weise diese ästhetischen Konventionen und deren Vermittlung auf unser Verständnis von Realität wirken, untersucht er in Installationen, Performances und Videos, vor allem aber in Fotografien. Seit Ende der 1980er-Jahre greift Williams zumeist auf bereits bestehende Bilder oder Motive zurück und nimmt Anleihen aus Kultur, Werbung oder Film – bevorzugt aus zurückliegenden Dekaden. Williams wählt seine Motive selbst aus. Diesem subjektiven Akt der Bildfindung folgt jedoch durch das Abtreten der Autorschaft an professionelle Werbe- oder Modefotografen dann der Versuch, ein möglichst objektives Bild zu schaffen. Sachlich distanziert und vor einem neutralen Hintergrund im Bild isoliert, werden diese Aufnahmen von Tieren, Pflanzen, Industrieprodukten, aber auch modernistischen Architekturen und Menschen bei größter Arkribie umgesetzt. Im Gegensatz jedoch zu der technisch wie ästhetisch auf Perfektion zielenden Werbefotografie sind sie oft mit kleinen, kaum wahrnehmbaren Makeln oder Störmomenten behaftet. Der Künstler wird zum Regisseur, er inszeniert die Bilder und lässt sie dann in teilweise kaum mehr gebräuchlichen Verfahren wie dem Silbergelatine- oder Dye-Transfer-Print abziehen.
In William’s Arbeiten steht das konzeptuelle Gerüst der Studiofotografien im deutlichen Gegensatz zu deren formaler Umsetzung. Denn im Unterschied zu den Vertretern der ersten Generation von Konzeptkünstlern ist es bei Williams nicht nur die künstlerische Idee, die ein Kunstwerk konstituiert. Er legt sowohl großen Wert auf die bildnerische Qualität seiner Arbeiten als auch auf die technische Präzision bei der Inszenierung und Umsetzung seiner Bilder.
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Christopher Williams, geb. 1956 in Los Angeles. Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Absolvent des California Institute of the Arts (CalArt), Studium bei John Baldessari und Douglas Huebler.
Er zählt zu den wichtigsten Vertretern der zeitgenössischen konzeptuellen Kunst.
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Soft cover. Zustand: New. Zustand des Schutzumschlags: New. 1st Edition. 208 pages, colour & b/w ill., 27.9 × 22.7 cm, English Rare and out of print exhibition catalogue published in conjunction with the show held at Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Germany, June 12 - August 29, 2010. Foreword by Karola Kraus. Text by Mark Godfrey. Christopher Williams began his career in the late 1980s appropriating advertising imagery; more recently he has begun to mimic such imagery himself, or at least adapt its capacity for pristine presentation and technical precision. Williams' prints of industrial products, animals, plants, modernist architecture and people pull the rug from under commercial photography with the lightest of tugs. NEW (SIGNED BY CHRISTOPHER WILLIAMS). Signed by Author(s). Bestandsnummer des Verkäufers ABE-1634928047389
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Zustand: gut. Christopher Williams - For Example: Dix-Huit Leçons Sur La Société Industrielle (Revision 11). Kunsthalle Baden-Baden In deutscher Sprache. pages. Bestandsnummer des Verkäufers BN216335
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paperback. Zustand: Sehr gut. 208 Seiten; Seiten sind sauber ohne Markierungen.Wir bieten eine 100% Geld-zurÃck-Garantie. A37-019 Col Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1. Bestandsnummer des Verkäufers 17472
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