Werkprozess - Wahrnehmung - Interpretation

 
9783867321754: Werkprozess - Wahrnehmung - Interpretation
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1.

Jens Ruffer
Verlag: Lukas Vlg Fuer Kunst Und 2014-05-01 (2014)
ISBN 10: 3867321752 ISBN 13: 9783867321754
Neu Hardcover Anzahl: 5
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Chiron Media
(Wallingford, Vereinigtes Königreich)
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Buchbeschreibung Lukas Vlg Fuer Kunst Und 2014-05-01, 2014. Hardcover. Buchzustand: New. Buchnummer des Verkäufers NU-LBR-01299125

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R??ffer, Jens
Verlag: Lukas Verlag
ISBN 10: 3867321752 ISBN 13: 9783867321754
Neu Hardcover Anzahl: 1
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Blackwell's
(Oxford, OX, Vereinigtes Königreich)
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Buchbeschreibung Lukas Verlag. hardback. Buchzustand: New. Buchnummer des Verkäufers 9783867321754

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3.

Rüffer, Jens
ISBN 10: 3867321752 ISBN 13: 9783867321754
Neu Anzahl: 1
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European-Media-Service Mannheim
(Mannheim, Deutschland)
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Buchbeschreibung Buchzustand: New. Publisher/Verlag: Lukas Verlag | Studien zur mittelalterlichen Gestaltungspraxis und zur Methodik ihrer Erschließung am Beispiel baugebundener Skulptur | Die Arbeit widmet sich methodischen Überlegungen zur sakralen Bauskulptur, die zwischen dem ausgehenden 11. und dem 13. Jahrhundert nördlich der Alpen in Kreuzgängen, an Portalen, an Fassaden und in Kircheninnenräumen entstand. Der gewählte Schwerpunkt lässt die Einzelobjekte in den Hintergrund treten. In drei Themenkomplexen wird dem Werkprozess, der Wahrnehmung der Objekte, der Funktion der Bildwerke und den Bildfindungsprozessen auf der Basis einer Vielzahl unterschiedlicher Zeugnisse nachgegangen.Da es im Mittelalter noch keinen Bruch zwischen Handwerk und Kunst gab, beschäftigt sich der erste Teil mit grundsätzlichen hermeneutischen Fragen des Verstehens der mittelalterlichen Begriffe von ars, artifex und opus artificiale in Differenz zu den neuzeitlichen Vorstellungen von Kunst, Künstler und Kunstwerk. Quellennah werden das Denken über ein ars, die Rolle der Bildhauer als artifices sowie der arbeitsteilige Werkprozess analysiert.Im zweiten Teil geht es um die zeitgenössische Wahrnehmung von Architektur und Bauskulptur. Dazu werden zunächst die mittelalterlichen Vorstellungen physiologischer Wahrnehmungsprozesse erläutert sowie grundlegende Aspekte der mittelalterlichen Raum- und Zeitwahrnehmung beschrieben, die sich von den modernen Vorstellungen qualitativ unterscheiden.Der Hauptteil ist der detaillierten und vergleichenden Analyse dreier Texte gewidmet: Sugers Beschreibungen über den Neubau des Chores und der Westfassade von St. Denis, die Beschreibung der Jakobuskirche von Santiago de Compostela aus dem Codex Calixtinus sowie Gervasius' Schilderung des Neubaus des Chores von Christ Church in Canterbury. Der dritte Teil behandelt Fragen der Funktion bauplastischer Bildwerke, wahrscheinliche oder unwahrscheinliche Interpretationsstrategien sowie eine Möglichkeit, den Bildfindungsprozess zu denken, der den gelehrten Kleriker mit dem ungelehrten, aber handwerklich geschickten Steinmetz zusammenbrachte. Dabei kommt dem Wechsel der Bauskulptur von den Kreuzgängen und Sanktuarien der Klosterkirchen an die Fassaden der Kathedralen eine besondere Bedeutung zu. | Format: Hardback | 1480 gr | 240x165x38 mm | 625 pp. Buchnummer des Verkäufers K9783867321754

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ISBN 10: 3867321752 ISBN 13: 9783867321754
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GreatBookPrices
(Columbia, MD, USA)
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Buchbeschreibung Buchzustand: New. Buchnummer des Verkäufers 21471555-n

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5.

Jens Rüffer
Verlag: Lukas Verlag Mai 2014 (2014)
ISBN 10: 3867321752 ISBN 13: 9783867321754
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Buchbeschreibung Lukas Verlag Mai 2014, 2014. Buch. Buchzustand: Neu. Neuware - Die Arbeit widmet sich methodischen Überlegungen zur sakralen Bauskulptur, die zwischen dem ausgehenden 11. und dem 13. Jahrhundert nördlich der Alpen in Kreuzgängen, an Portalen, an Fassaden und in Kircheninnenräumen entstand. Der gewählte Schwerpunkt lässt die Einzelobjekte in den Hintergrund treten. In drei Themenkomplexen wird dem Werkprozess, der Wahrnehmung der Objekte, der Funktion der Bildwerke und den Bildfindungsprozessen auf der Basis einer Vielzahl unterschiedlicher Zeugnisse nachgegangen. Da es im Mittelalter noch keinen Bruch zwischen Handwerk und Kunst gab, beschäftigt sich der erste Teil mit grundsätzlichen hermeneutischen Fragen des Verstehens der mittelalterlichen Begriffe von ars, artifex und opus artificiale in Differenz zu den neuzeitlichen Vorstellungen von Kunst, Künstler und Kunstwerk. Quellennah werden das Denken über ein ars, die Rolle der Bildhauer als artifices sowie der arbeitsteilige Werkprozess analysiert. Im zweiten Teil geht es um die zeitgenössische Wahrnehmung von Architektur und Bauskulptur. Dazu werden zunächst die mittelalterlichen Vorstellungen physiologischer Wahrnehmungsprozesse erläutert sowie grundlegende Aspekte der mittelalterlichen Raum- und Zeitwahrnehmung beschrieben, die sich von den modernen Vorstellungen qualitativ unterscheiden. Der Hauptteil ist der detaillierten und vergleichenden Analyse dreier Texte gewidmet: Sugers Beschreibungen über den Neubau des Chores und der Westfassade von St. Denis, die Beschreibung der Jakobuskirche von Santiago de Compostela aus dem Codex Calixtinus sowie Gervasius' Schilderung des Neubaus des Chores von Christ Church in Canterbury. Der dritte Teil behandelt Fragen der Funktion bauplastischer Bildwerke, wahrscheinliche oder unwahrscheinliche Interpretationsstrategien sowie eine Möglichkeit, den Bildfindungsprozess zu denken, der den gelehrten Kleriker mit dem ungelehrten, aber handwerklich geschickten Steinmetz zusammenbrachte. Dabei kommt dem Wechsel der Bauskulptur von den Kreuzgängen und Sanktuarien der Klosterkirchen an die Fassaden der Kathedralen eine besondere Bedeutung zu. 625 pp. Deutsch. Buchnummer des Verkäufers 9783867321754

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Jens Rüffer
Verlag: Lukas Verlag Mai 2014 (2014)
ISBN 10: 3867321752 ISBN 13: 9783867321754
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BuchWeltWeit Inh. Ludwig Meier e.K.
(Bergisch Gladbach, Deutschland)
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Buchbeschreibung Lukas Verlag Mai 2014, 2014. Buch. Buchzustand: Neu. Neuware - Die Arbeit widmet sich methodischen Überlegungen zur sakralen Bauskulptur, die zwischen dem ausgehenden 11. und dem 13. Jahrhundert nördlich der Alpen in Kreuzgängen, an Portalen, an Fassaden und in Kircheninnenräumen entstand. Der gewählte Schwerpunkt lässt die Einzelobjekte in den Hintergrund treten. In drei Themenkomplexen wird dem Werkprozess, der Wahrnehmung der Objekte, der Funktion der Bildwerke und den Bildfindungsprozessen auf der Basis einer Vielzahl unterschiedlicher Zeugnisse nachgegangen. Da es im Mittelalter noch keinen Bruch zwischen Handwerk und Kunst gab, beschäftigt sich der erste Teil mit grundsätzlichen hermeneutischen Fragen des Verstehens der mittelalterlichen Begriffe von ars, artifex und opus artificiale in Differenz zu den neuzeitlichen Vorstellungen von Kunst, Künstler und Kunstwerk. Quellennah werden das Denken über ein ars, die Rolle der Bildhauer als artifices sowie der arbeitsteilige Werkprozess analysiert. Im zweiten Teil geht es um die zeitgenössische Wahrnehmung von Architektur und Bauskulptur. Dazu werden zunächst die mittelalterlichen Vorstellungen physiologischer Wahrnehmungsprozesse erläutert sowie grundlegende Aspekte der mittelalterlichen Raum- und Zeitwahrnehmung beschrieben, die sich von den modernen Vorstellungen qualitativ unterscheiden. Der Hauptteil ist der detaillierten und vergleichenden Analyse dreier Texte gewidmet: Sugers Beschreibungen über den Neubau des Chores und der Westfassade von St. Denis, die Beschreibung der Jakobuskirche von Santiago de Compostela aus dem Codex Calixtinus sowie Gervasius' Schilderung des Neubaus des Chores von Christ Church in Canterbury. Der dritte Teil behandelt Fragen der Funktion bauplastischer Bildwerke, wahrscheinliche oder unwahrscheinliche Interpretationsstrategien sowie eine Möglichkeit, den Bildfindungsprozess zu denken, der den gelehrten Kleriker mit dem ungelehrten, aber handwerklich geschickten Steinmetz zusammenbrachte. Dabei kommt dem Wechsel der Bauskulptur von den Kreuzgängen und Sanktuarien der Klosterkirchen an die Fassaden der Kathedralen eine besondere Bedeutung zu. 625 pp. Deutsch. Buchnummer des Verkäufers 9783867321754

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Jens Rüffer
Verlag: Lukas Verlag Mai 2014 (2014)
ISBN 10: 3867321752 ISBN 13: 9783867321754
Neu Anzahl: 2
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Rheinberg-Buch
(Bergisch Gladbach, Deutschland)
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Buchbeschreibung Lukas Verlag Mai 2014, 2014. Buch. Buchzustand: Neu. Neuware - Die Arbeit widmet sich methodischen Überlegungen zur sakralen Bauskulptur, die zwischen dem ausgehenden 11. und dem 13. Jahrhundert nördlich der Alpen in Kreuzgängen, an Portalen, an Fassaden und in Kircheninnenräumen entstand. Der gewählte Schwerpunkt lässt die Einzelobjekte in den Hintergrund treten. In drei Themenkomplexen wird dem Werkprozess, der Wahrnehmung der Objekte, der Funktion der Bildwerke und den Bildfindungsprozessen auf der Basis einer Vielzahl unterschiedlicher Zeugnisse nachgegangen. Da es im Mittelalter noch keinen Bruch zwischen Handwerk und Kunst gab, beschäftigt sich der erste Teil mit grundsätzlichen hermeneutischen Fragen des Verstehens der mittelalterlichen Begriffe von ars, artifex und opus artificiale in Differenz zu den neuzeitlichen Vorstellungen von Kunst, Künstler und Kunstwerk. Quellennah werden das Denken über ein ars, die Rolle der Bildhauer als artifices sowie der arbeitsteilige Werkprozess analysiert. Im zweiten Teil geht es um die zeitgenössische Wahrnehmung von Architektur und Bauskulptur. Dazu werden zunächst die mittelalterlichen Vorstellungen physiologischer Wahrnehmungsprozesse erläutert sowie grundlegende Aspekte der mittelalterlichen Raum- und Zeitwahrnehmung beschrieben, die sich von den modernen Vorstellungen qualitativ unterscheiden. Der Hauptteil ist der detaillierten und vergleichenden Analyse dreier Texte gewidmet: Sugers Beschreibungen über den Neubau des Chores und der Westfassade von St. Denis, die Beschreibung der Jakobuskirche von Santiago de Compostela aus dem Codex Calixtinus sowie Gervasius' Schilderung des Neubaus des Chores von Christ Church in Canterbury. Der dritte Teil behandelt Fragen der Funktion bauplastischer Bildwerke, wahrscheinliche oder unwahrscheinliche Interpretationsstrategien sowie eine Möglichkeit, den Bildfindungsprozess zu denken, der den gelehrten Kleriker mit dem ungelehrten, aber handwerklich geschickten Steinmetz zusammenbrachte. Dabei kommt dem Wechsel der Bauskulptur von den Kreuzgängen und Sanktuarien der Klosterkirchen an die Fassaden der Kathedralen eine besondere Bedeutung zu. 625 pp. Deutsch. Buchnummer des Verkäufers 9783867321754

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Jens Rüffer
Verlag: Lukas Verlag (2014)
ISBN 10: 3867321752 ISBN 13: 9783867321754
Neu Hardcover Anzahl: 6
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The Book Depository EURO
(London, Vereinigtes Königreich)
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Buchbeschreibung Lukas Verlag, 2014. Hardback. Buchzustand: New. Language: German . Brand New Book. Die Arbeit widmet sich methodischen Überlegungen zur sakralen Bauskulptur, die zwischen dem ausgehenden 11. und dem 13. Jahrhundert nördlich der Alpen in Kreuzgängen, an Portalen, an Fassaden und in Kircheninnenräumen entstand. Der gewählte Schwerpunkt lässt die Einzelobjekte in den Hintergrund treten. In drei Themenkomplexen wird dem Werkprozess, der Wahrnehmung der Objekte, der Funktion der Bildwerke und den Bildfindungsprozessen auf der Basis einer Vielzahl unterschiedlicher Zeugnisse nachgegangen.§Da es im Mittelalter noch keinen Bruch zwischen Handwerk und Kunst gab, beschäftigt sich der erste Teil mit grundsätzlichen hermeneutischen Fragen des Verstehens der mittelalterlichen Begriffe von ars, artifex und opus artificiale in Differenz zu den neuzeitlichen Vorstellungen von Kunst, Künstler und Kunstwerk. Quellennah werden das Denken über ein ars, die Rolle der Bildhauer als artifices sowie der arbeitsteilige Werkprozess analysiert.§Im zweiten Teil geht es um die zeitgenössische Wahrnehmung von Architektur und Bauskulptur. Dazu werden zunächst die mittelalterlichen Vorstellungen physiologischer Wahrnehmungsprozesse erläutert sowie grundlegende Aspekte der mittelalterlichen Raum- und Zeitwahrnehmung beschrieben, die sich von den modernen Vorstellungen qualitativ unterscheiden.§Der Hauptteil ist der detaillierten und vergleichenden Analyse dreier Texte gewidmet: Sugers Beschreibungen über den Neubau des Chores und der Westfassade von St. Denis, die Beschreibung der Jakobuskirche von Santiago de Compostela aus dem Codex Calixtinus sowie Gervasius Schilderung des Neubaus des Chores von Christ Church in Canterbury. Der dritte Teil behandelt Fragen der Funktion bauplastischer Bildwerke, wahrscheinliche oder unwahrscheinliche Interpretationsstrategien sowie eine Möglichkeit, den Bildfindungsprozess zu denken, der den gelehrten Kleriker mit dem ungelehrten, aber handwerklich geschickten Steinmetz zusammenbrachte. Dabei kommt dem Wechsel der Bauskulptur von den Kreuzgängen und Sanktuarien der Klosterkirchen an die Fassaden der Kathedralen eine besondere Bedeutung zu. Buchnummer des Verkäufers LIB9783867321754

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Jens Rüffer
Verlag: Lukas Verlag Mai 2014 (2014)
ISBN 10: 3867321752 ISBN 13: 9783867321754
Neu Anzahl: 2
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AHA-BUCH GmbH
(Einbeck, Deutschland)
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Buchbeschreibung Lukas Verlag Mai 2014, 2014. Buch. Buchzustand: Neu. Neuware - Die Arbeit widmet sich methodischen Überlegungen zur sakralen Bauskulptur, die zwischen dem ausgehenden 11. und dem 13. Jahrhundert nördlich der Alpen in Kreuzgängen, an Portalen, an Fassaden und in Kircheninnenräumen entstand. Der gewählte Schwerpunkt lässt die Einzelobjekte in den Hintergrund treten. In drei Themenkomplexen wird dem Werkprozess, der Wahrnehmung der Objekte, der Funktion der Bildwerke und den Bildfindungsprozessen auf der Basis einer Vielzahl unterschiedlicher Zeugnisse nachgegangen.Da es im Mittelalter noch keinen Bruch zwischen Handwerk und Kunst gab, beschäftigt sich der erste Teil mit grundsätzlichen hermeneutischen Fragen des Verstehens der mittelalterlichen Begriffe von ars, artifex und opus artificiale in Differenz zu den neuzeitlichen Vorstellungen von Kunst, Künstler und Kunstwerk. Quellennah werden das Denken über ein ars, die Rolle der Bildhauer als artifices sowie der arbeitsteilige Werkprozess analysiert. Im zweiten Teil geht es um die zeitgenössische Wahrnehmung von Architektur und Bauskulptur. Dazu werden zunächst die mittelalterlichen Vorstellungen physiologischer Wahrnehmungsprozesse erläutert sowie grundlegende Aspekte der mittelalterlichen Raum- und Zeitwahrnehmung beschrieben, die sich von den modernen Vorstellungen qualitativ unterscheiden. Der Hauptteil ist der detaillierten und vergleichenden Analyse dreier Texte gewidmet: Sugers Beschreibungen über den Neubau des Chores und der Westfassade von St. Denis, die Beschreibung der Jakobuskirche von Santiago de Compostela aus dem Codex Calixtinus sowie Gervasius' Schilderung des Neubaus des Chores von Christ Church in Canterbury. Der dritte Teil behandelt Fragen der Funktion bauplastischer Bildwerke, wahrscheinliche oder unwahrscheinliche Interpretationsstrategien sowie eine Möglichkeit, den Bildfindungsprozess zu denken, der den gelehrten Kleriker mit dem ungelehrten, aber handwerklich geschickten Steinmetz zusammenbrachte. Dabei kommt dem Wechsel der Bauskulptur von den Kreuzgängen und Sanktuarien der Klosterkirchen an die Fassaden der Kathedralen eine besondere Bedeutung zu. 625 pp. Deutsch. Buchnummer des Verkäufers 9783867321754

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