Eran Gilat: Life Science - Hardcover

Gilat, Eran

 
9783868286809: Eran Gilat: Life Science

Inhaltsangabe

Eran Gilat ist Neurowissenschaftler und leidenschaftlicher Fotokünstler. Life Science spiegelt seinen jahrzehntelangen Umgang mit biologischem Gewebe wider – es reflektiert Themen wie Materialismus, Erotik und Sterblichkeit und korrespondiert mit der komplizierten und faszinierenden Kategorie der menschlichen »Tierhaftigkeit« in der bildenden Kunst. Seine erweiterte Life Science-Serie behandelt auch die amoralischen Hintergründe von verschiedenen Schattierungen menschlicher Gewalt, von Unsicherheit und Exil. Wir beschreiben menschliche Gewalt oft als abstoßend »viehisch« oder »bestialisch« und assoziieren dabei gewalttätiges Verhalten bei Tieren. Aber die Tierwelt wird ausschließlich von Überlebensregeln bestimmt, die in unerbittlich harten Selektionsprozessen entstanden sind. »Niemand wird entscheidende Maßnahmen zur Arterhaltung als grausam ansehen; Charles Darwin hat das ebenso betont wie bedeutende Forscher der Gegenwart«, stellt Gilat fest. Seiner Ansicht nach ist unser moralisches Verhalten in vieler Hinsicht der Tierwelt unterlegen, während unsere intellektuellen Fähigkeiten offensichtlich überlegen sind. Das Buch wird einen Essay über Neuro-Ästhetik enthalten, der sich mit dem Genre der »Tierhaftigkeit« in der Fotografie beschäftigt.

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Über die Autorin bzw. den Autor

Eran Gilat is a Neuroscientist and an avid Fine Art Photographer. Eran's research focus on the development of innovative cure for Epilepsy.

Von der hinteren Coverseite

Eran Gilat is a neuroscientist and an avid fine art photographer. His research focuses on the development of an innovative cure for epilepsy. Life Science reflects his long lasting confrontation with biological tissues, contemplating issues of materialism, erotica, and mortality, corresponding with the complicated and intriguing category of »animal reminder« in the visual arts. His extended Life Science series also negotiates the immoral reasoning behind various shades of human violence, insecurity, and exile. We tend to describe violent human behavior as animal-like, bestially revolting, associated with violent animal behavior. However, the animal world is dictated purely by survival rules arising from inexorable, harsh selection processes.
»No one will consider the employment of essential measures for the preservation of the species to be cruel; this was previously emphasized by Charles Darwin and recent eminent scholars,« states Gilat. He believes that, in many aspects, we are inferior to the animal world in terms of moral conduct, while evidently being superior in our intellectual competence. The book will include an essay in neuro-esthetics, focusing on the »animal reminder« genre in photography.

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