Trotz Psychiatrieaufenthalt und Haftstrafen wird Rudolf Ditzen (1893–1947) unter dem Pseudonym Hans Fallada weltbekannt. Vor allem der Autor von Romanen, die den Alltag der "kleinen Leute" darstellen, aber auch der spätexpressionistische Dichter, Kulturpublizist und Filmkritiker Fallada steht für kulturelle Kontinuitäten von der Weimarer Republik über das "Dritte Reich" bis in die frühe Nachkriegszeit.
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Heinz Ludwig Arnold (1940-2011). Studierte Jura, Literaturwissenschaft, Romanistik und Philosophie in Göttingen. Von 1961 bis 1964 Privatsekretär bei Ernst Jünger. Gründete 1963 die Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK. Seit 1978 Herausgeber des "Kritischen Lexikons zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur" (KLG) und von 1983 bis 2008 des "Kritischen Lexikons zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur" (KLfG). Seit 1995 Honorarprofessor an der Universität Göttingen. Ab 2004 Herausgeber des "Kindlers Literatur Lexikon".
Gustav Frank, geb. 1964; Dr. phil. habil., Mitarbeiter am Institut für deutsche Philologie der LMU München, 2003–2009 Special Lecturer in German Literature and Media Studies an der University of Nottingham; Arbeitsschwerpunkte: Literaturgeschichte der visuellen und populären Kultur, Kulturzeitschriften, Wissen(schaften) und Literatur, Audiomedialität. Publikationen: "Krise und Experiment" (1998), "Einführung in die Bildwissenschaft" (2010, mit Barbara Lange); als Herausgeber: "W. J. T. Mitchell: Bildtheorie" (2008); als (Mit-)herausgeber u. a.: "Norm – Grenze – Abweichung. Semiotische Studien« (2004), "'Modern times'? German Literature and Arts Beyond Political Chronologies / Kontinuitäten der Kultur: 1925–1955" (2005), "Wissenskulturen des Vormärz" (2012); in Vorbereitung: "Modernism and the Beginnings of Visual Culture", "Farewell to Visual Studies" (beide 2013), "Hans Fallada. Leben – Werk – Wirkung", "Das Laokoon-Regime. Ästhetik und Visuelle Kultur", "'Erlösung von dem babelschen Fluch'. Visuelle Kultur und Moderne" (alle 2014).
Stefan Scherer, geboren 1961; 2003-2009 Hochschuldozent für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Karlsruhe (TH); Veröffentlichungen zur Literatur des 18. bis 21. Jahrhunderts; Bücher über die Wiener Moderne und zu Martin Kessel. Veröffentlichungen u.a.: "Witzige Spielgemälde. Tieck und das Drama der Romantik" (2003), "Lyrik im 19. Jahrhundert. Gattungspoetik als Reflexionsmeium der Kultur" (mit Steffen Martus und Claudia Stockinger, 2005), "'Modern Times?' German Literature and Arts Beyond Political Chronologies / Kontinuitäten der Kultur: 1925-1955" (mit Gustav Frank und Rachel Palfreyman, 2005).
Hugo Dittberner, geb. 1944; Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Göttingen, 1972 Promotion über Heinrich Mann. Er lebt als freier Schriftsteller in Kalefeld (Niedersachsen) und erhielt verschiedene Stipendien und Preise, u. a. den Niedersachsenpreis (1984) und den Berliner Literaturpreis (1994). Er war Mitglied verschiedener Jurys sowie Beirat der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und von 1993 bis 2008 Mentor des Autoren-Förderungsprogramms "Das zweite Buch" derselben in Zusammenarbeit mit der Stiftung Niedersachsen. Zuletzt erschienen: "Und die Alleebäume" (Gedichte, 2006), "Atem holen. Essays" (über Aufzeichnungen, 2006), "Das Seevokabularium. Roman" (2010).
Steffen Martus, geb. 1968; Studium der Deutschen Philologie, Sozialkunde, Philosophie und Soziologie an der Universität Regensburg; 1998 Promotion (Friedrich von Hagedorn – Konstellationen der Aufklärung); 2002–2006 Juniorprofessor für das Fachgebiet „Neuere deutsche Literatur“ an der HU Berlin; 2006 Habilitation (Werkpolitik. Zur Literaturgeschichte kritischer Kommunikation vom 17. bis ins 20. Jahrhundert). 2006 Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; 2007 Professor für Neuere deutsche Literatur / Literaturwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; seit 2010 Professor für Neuere deutsche Literatur an der HU Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die deutsche Literatur des 17. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Verschränkungen von Literatur und Wissenschaftsgeschichte, Fragen der Literaturtheorie sowie die Praxeologie der Geistes- und Kulturwissenschaften.
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109 Seiten. Vorderer Einbanddeckel und wenige Blätter mit winziger, kaum sichtbarer Knickspur am oberen Eck. Sonst gutes Exemplar. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Gr.-8vo. Kartoniert. - (= Text + Kritik, Heft 200). Bestandsnummer des Verkäufers 76166
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